{"id":29613,"date":"2003-02-04T11:11:19","date_gmt":"2003-02-04T10:11:19","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=29613"},"modified":"2022-07-29T03:55:34","modified_gmt":"2022-07-29T01:55:34","slug":"christina-aguilera-stripped","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2003\/02\/christina-aguilera-stripped\/","title":{"rendered":"Christina Aguilera: Stripped"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/musik\/cd-a\/images\/aguilera.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>&#8222;He loves every freckle, ever curve, every inch of my skin&#8220;, hei\u00dft es in &#8222;Loving Me 4 Me&#8220;. Ihr virtueller oder gar reeller Lover kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen. Christina Aguilera steht in der Gunst der Pop-S\u00e4ngerinnen eindeutig h\u00f6her als ihre Erzrivalin Britney Spears, viele tr\u00e4umen wohl von Aguileras Inches. W\u00e4hrend Britney zum Lustobjekt p\u00e4dophiler Tr\u00e4ume verkommen ist, hat Aguilera den Sprung in die Erwachsenenliga geschafft. Diese These mag nicht politisch korrekt sein, aber der Realit\u00e4t entsprechen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Vergleich Britney mit Aguilera ist nicht neu, eher abgelutscht, liegt dennoch auf der Hand. Wenn nicht die eine, dann die andere. Das Herz des Rezensenten schl\u00e4gt eindeutig f\u00fcr Aguilera. Sie hat die ausgekl\u00fcgelteren und abwechslungsreicheren Songs (unter anderem dank der schon von Pink reanimierten Songschreiberin Linda Perry, ehemalig 4 Non Blondes), den sch\u00f6neren K\u00f6rper (Hey, ich bin ein Mann!), die kr\u00e4ftigere und variablere Stimme, die cooleren Sanges-Partner (Lil&#8216; Kim und Redman zum Beispiel), die \u00e4sthetischeren und Aufsehen erregenderen Videos (&#8222;Dirrty&#8220;), den auf Dauer ertr\u00e4glicheren Ohrwurm (&#8222;Dirrty&#8220;) und ist sowieso von Grund auf besser und gibt sich daher selbstbewusster und vor allen Dingen authentischer. Spears wiederum hat die cooleren Produzenten (The Neptunes alias N.E.R.D.) und eindeutig den besseren Styling-Berater. Aguilera hat definitiv ein Haarproblem. Ihre Frisuren sind meist h\u00f6chst peinlich. Wer und ob \u00fcberhaupt nun einen Boop Job hatte und welcher der bessere war, das will ich gar nicht mehr er\u00f6rtern.<\/p>\n\n\n\n<p>Kommen wir lieber zur Musik. Auf &#8222;Stripped&#8220; finden sich sehr wenige Aussetzer, daf\u00fcr eine Vielzahl verschiedener Stile zu einem stimmigen Ganzen vereint. Wie es derzeit Mode ist, kokettiert Aguilera mit Rock, sprich mit dahingeschmetterten Gitarrenriffs \u2013 siehe die Kampfansage &#8222;Fighter&#8220;. Des weiteren hat sie guten alten Soul (&#8222;Impossible&#8220;), Funk (&#8222;Get Mine, Get Yours&#8220;) und s\u00fcdamerikanische Kl\u00e4nge (&#8222;Infatuation&#8220;, &#8222;Make Over&#8220;) einflie\u00dfen lassen und herzerweichende Balladen ins Mikrofon gehaucht (&#8222;Walk Away&#8220;, &#8222;Loving Me 4 Me&#8220;, &#8222;Beautiful&#8220;). Am Ende h\u00e4tten es ein paar Balladen weniger sein k\u00f6nnen und stattdessen einige \u00dcberraschungsmomente mehr, was unterm Strich aber nichts an dem mehr als positiven Urteil \u00fcber dieses Album \u00e4ndern w\u00fcrde.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Christina Aguilera<br \/>Stripped<br \/>(RCA\/BMG)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;He loves every freckle, ever curve, every inch of my skin&#8220;, hei\u00dft es in &#8222;Loving Me 4 Me&#8220;. Ihr virtueller oder gar reeller Lover kann sich gl\u00fccklich sch\u00e4tzen. Christina Aguilera steht in der Gunst der Pop-S\u00e4ngerinnen eindeutig h\u00f6her als ihre Erzrivalin Britney Spears, viele tr\u00e4umen wohl von Aguileras Inches. 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