{"id":29651,"date":"2000-10-14T11:11:00","date_gmt":"2000-10-14T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=29651"},"modified":"2022-09-18T03:59:10","modified_gmt":"2022-09-18T01:59:10","slug":"lektion-9-inside-internet-interessante-informationen-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/10\/lektion-9-inside-internet-interessante-informationen-1\/","title":{"rendered":"Lektion 9: Inside Internet &#8211; Interessante Informationen 1"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"120\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/compi.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-29635\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/compi.gif 120w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/compi-60x60.gif 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Heutzutage, da jeder Hansel und Wurstel, der eine AOL-Software installieren kann, sogleich ein &#8222;Internet startup&#8220; gr\u00fcndet, sich eine Pferdeschwanzfrisur wachsen l\u00e4\u00dft und sein dummes Geschw\u00e4tz fortan &#8222;online content&#8220; nennt, heutzutage also kannst du, LeserIN, nicht genug \u00fcber das Internet wissen. Denn bedenke: Ohne Internet g\u00e4be es st\u00fccker 100.000 Arbeitspl\u00e4tze weniger in der landwirtschaftlichen Industrie, 20.000 Maurer st\u00fcnden auf der Stra\u00dfe und die &#8222;Ich-schreibe-eine-Kolumne-\u00fcber-Computer-f\u00fcrs-Hinternet&#8220;-Branche w\u00fcrde gar g\u00e4nzlich vom Arbeitsmarkt verschwinden. Beginnen wir daher heute mit der hochinteressanten Doppelfrage: Wer entdeckte eigentlich das Internet &#8211; und was ist das \u00fcberhaupt?<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Das Internet ist schon sehr alt. Bereits im vergangenen Jahrhundert hat der deutsche Arch\u00e4ologe Wolfram von Besenstein im heutigen Pakistan einen imposanten gr\u00fcnlichen Gartenschlauch von 5000 Kilometern L\u00e4nge ausgegraben, dessen Alter er auf &#8222;mindestens 10.000 Jahre, wenn nicht gar noch weniger&#8220; datierte. Dieses Wunderwerk der Technik diente, so von Besenstein, zur Nachrichten\u00fcbermittlung zwischen der alten pakistanischen Hauptstadt Altepakistanischehauptstadt und der neuen pakistanischen Hauptstadt Jetztdieneuepakistanischehauptstadt. Ein Ende des Schlauches lag hier, das andere dort. Wollte man nun eine Nachricht von hier nach dort oder dort nach hier \u00fcbermitteln &#8211; z.B. eine geile Schrifttafel mit Kochrezepten -, steckte man die Nachricht in das eine Ende des Schlauches und hob diesen so an, da\u00df die Nachricht ein St\u00fcckchen durch den Schlauchk\u00f6rper rutschte. Dort, wo die Nachricht nicht mehr durch den Schlauchk\u00f6rper rutschte, stand dann ein anderer hilfsbereiter Pakistani und hob den Schlauch nun seinerseits an, damit die Nachricht wieder ein St\u00fcckchen durch den Schlauchk\u00f6rper rutschte &#8211; und so weiter und so fort, genau 5000 Kilometer lang, was schon einige Tage und einige hunderttausend hilfsbereite Pakistani brauchte.<\/p>\n\n\n\n<p>Und nichts anderes macht das Internet! Du kannst mit Leuten kommunizieren, die 5000 Kilometer von dir entfernt wohnen! Und deine lange Leitung ist nur EINE von vielen, die quasi wie ein Spinnennetz (Netz = Net!) \u00fcber dem Globus liegen, jede mit jeder verkn\u00fcpft, und wenn eine Nachricht einmal nicht so recht durchrutschen will, kommt Jan Ullrich von der Deutschen Telecom angeradelt und hebt den Schlauch hoch.<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcber den eigentlichen Entdecker des Internet wissen wir nat\u00fcrlich gar nichts, weil es damals noch kein Internet gab, um Nachrichten \u00fcber den Entdecker des Internets zu verbreiten. Jedoch wissen wir, woher der Name &#8222;Internet&#8220; stammt &#8211; und darauf k\u00f6nnen wir stolz sein. Denn der Erfinder des Namens &#8222;Internet&#8220; ist ein Deutscher! Und sein Name ist &#8211; nat\u00fcrlich &#8211; Goethe! 1799 n\u00e4mlich arbeitete Goethe am &#8222;Faust&#8220;, als er, ein echtes Universalgenie eben, per Zufall das Telefon entdeckte. Drei Tage lang versuchte er vergeblich , eine Verbindung aufzubauen (&#8222;Hallo, Vermittlung? Hier Goethe, Weimar. H\u00f6ren Sie mich? Haaaaalllllooooo!!!&#8220;), bis es ihm am vierten gelang, Herrn Ramisstharan Singh aus Indien an den H\u00f6rer zu kriegen, denn dieser schlaue Inder hatte zuf\u00e4llig zur gleichen Zeit wie Goethe ebenfalls das Telefon entdeckt. Man plauderte charmant \u00fcber das Wetter, die gestiegenen Postkutschenbef\u00f6rderungstarife und andere Sujets, so da\u00df Goethe, des dr\u00f6gen &#8222;Faust&#8220; \u00fcberdr\u00fcssig, seine Nachmittage damit zuzubringen pflegte, mit Herrn Singh zu parlieren, der selbst viel Zeit hatte, weil er arbeitslos war und es noch keine Greencard gab.<\/p>\n\n\n\n<p>Kam bei dieser Gelegenheit Frau Christiane ins Zimmer, warf sie dem telefonierenden Gemahl halb schnippisch, halb liebevoll die Fragen zu: &#8222;Na, telefonierst wieder? Ist der Inder wenigstens nett?&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Da schmunzelte Goethe, der, so ein Genie war er, nat\u00fcrlich genau wu\u00dfte, welche enorm wichtigen Worte sein Weib da gesprochen hatte. Und er notierte in sein Tagebuch: &#8222;Eines Tages wird ein jeder Hansel oder Wurstel telefonieren wollen, und ihre Frauen werden dann fragen: &#8218;Na, ist der Inder nett?&#8216;. Dann werden die pferdeschw\u00e4nzigen Hanseln und Wursteln bald nicht mehr sagen: &#8218;Ich telefoniere jetzt.&#8220;, sondern ihr online content wird sein &#8222;Ich geh jetzt mal ins Indernett. Ha, ha, ha!&#8216; Und sie werden das komisch finden, und weil sie so bl\u00f6d sind wie ein pakistanischer Gartenschlauch, werden sie eine Schweinegeld verdienen!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Und genau so kam es. Mehr im zweiten Teil unserer interessanten Informationen \u00fcber &#8222;Inside Internet&#8220;; wenn es hei\u00dft: &#8222;Internet? Aber ich hab doch schon eine Fernsehzeitschrift!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heutzutage, da jeder Hansel und Wurstel, der eine AOL-Software installieren kann, sogleich ein &#8222;Internet startup&#8220; gr\u00fcndet, sich eine Pferdeschwanzfrisur wachsen l\u00e4\u00dft und sein dummes Geschw\u00e4tz fortan &#8222;online content&#8220; nennt, heutzutage also kannst du, LeserIN, nicht genug \u00fcber das Internet wissen. 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