{"id":29655,"date":"2000-10-29T11:11:00","date_gmt":"2000-10-29T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=29655"},"modified":"2022-09-18T03:56:25","modified_gmt":"2022-09-18T01:56:25","slug":"lektion-11-frequently-asked-questions-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/10\/lektion-11-frequently-asked-questions-2\/","title":{"rendered":"Lektion 11:\u00a0Frequently Asked Questions 2"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"alignleft size-full\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"120\" height=\"120\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/compi.gif\" alt=\"\" class=\"wp-image-29635\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/compi.gif 120w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/compi-60x60.gif 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 120px) 100vw, 120px\" \/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Aus dringlichen Gr\u00fcnden bringen wir heute in unserer beliebten Kolumne das 2. FAQ. Sie werden schon sehen, warum! Also, was wir, das allzeit t\u00e4tige Team der beliebten Online-Illustrierten HINTERNET t\u00e4glich als erstes zu sehen bekommen, ist ER: Willibrord Wittich, seines Zeichens Brieftr\u00e4ger und dreifacher Tr\u00e4ger des mallorquinischen Ballermann-Einen-Eimer-Sangria-Auf-Ex-Ordens, wie er (Wittich, nicht der Orden) die Treppen hochkeucht, um uns, in vorbildlicher Dienstauffassung, die Tagespost zu \u00fcberreichen: zwei Briefe. &#8222;Sonst kriegen Sie doch immer nur einen! Vom Gerichtsvollzieher meistens! Der ist schwer genug! Aber gleich zwei auf einmal? Ob ich das tarifrechtlich \u00fcberhaupt darf?&#8220; Dabei wiegt er bedenklich r\u00e4sonnierend sein Haupt, das schon zu dieser fr\u00fchen Stunde von reichlichem Trainingssangria-Genu\u00df benebelte, denn der 4. Orden mu\u00df her!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Aha, denkt der handlungsschwangere Kolumnist, zwei Briefe! Da will ich mich doch gleich in die postalischen Meere st\u00fcrzen, um die Ertrinkenden ans rettende Ufer des Wissens und der guten Ratschl\u00e4ge zu ziehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Brief stammt von Frau Corinna Webesam aus Gro\u00dfrosseln, z.Zt. Paris, postlagernd. Sie schreibt in eindringlichen Worten: &#8222;Lieber Kolumnist! Als angehende Modesch\u00f6pferin habe ich mir j\u00fcngst einen gebrauchten Rechner gekauft und auch alles so gemacht, wie du es in deinen hervorragenden Kolumnen r\u00e4tst. Und jetzt habe ich ein Problem. Du hast n\u00e4mlich geschrieben, man erkenne einen angeschalteten Rechner daran, da\u00df so ein gr\u00fcnes L\u00e4mpchen vorne am Tower leuchtet. Das ist auch bei mir der Fall. Nur leider hast du damals nicht geschrieben, was f\u00fcr ein Gr\u00fcn denn das Korrekte ist. Lindgr\u00fcn? Herbstgr\u00fcn? Irischgr\u00fcn? Hinterdenohrengr\u00fcn? Oder gibt es am Ende gar keinen Unterschied? Das k\u00f6nnte ich aber als angehende Modesch\u00f6pferin kaum verstehen, denn es gibt so viele Unterschiede bei Gr\u00fcn! Oder ist das in der Computerbranche anders? Danke im voraus f\u00fcr die erwartet befriedigende Antwort!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Liebe Frau Webesam aus Grossrosseln, z.Zt. Paris, postlagernd! Aber wof\u00fcr halten Sie denn die Computerbranche, Sie kleines Dummerchen! Nat\u00fcrlich kennen auch wir vielf\u00e4ltige Varianten der Farbe gr\u00fcn, und auch ihr L\u00e4mpchen vorne am Tower wei\u00df das! Deshalb k\u00f6nnen Sie am aktuellen Gr\u00fcnton zuverl\u00e4ssig die innere Verfassung ihres Rechners ablesen! Chargiert das Gr\u00fcn des L\u00e4mpchens eher so ins Kotzgr\u00fcne, hat ihr Rechner schlechte Laune. Er denkt: &#8222;Ach, Shit, jetzt mu\u00df ich wieder ne Kolumne \u00fcber mich ergehen lassen, allein der Gedanke l\u00e4\u00dft mir spei\u00fcbel werden!&#8220; Oder aber: &#8222;Jetzt tuscht die Tussi wieder ihre Herbstkollektion mit dem Malprogramm. Dabei will die scheu\u00dflichen Klamotten eh keiner kaufen, da k\u00f6nnt ja jede postlagernde Pariser Schnalle kommen!&#8220; Manchmal spielt die Birnchenfarbe allerdings mehr so ins Bullengr\u00fcne. Will hei\u00dfen: Ihr Rechner kennt heute kein Pardon! Deinstallieren Sie sofort s\u00e4mtliche Software, f\u00fcr die Sie keine Lizenzen besitzen! Sonst alarmiert ihr denunziatorischer Rechner auf eigene Faust die Softwarepolizei! So, liebe grossrosselner Corinna aus dem postlagernden Paris, jetzt aber Schlu\u00df! Fahren Sie mit der Metro zur Arbeit &#8211; ich nehme an, Sie bedienen in einem Bistro, und wenn Ihnen jemand 100 Francs daf\u00fcr bietet, die Nacht mit ihm zu verbringen, dann nehmen Sie an! Das ist mehr Geld, als Sie als Modesch\u00f6pferin jemals verdienen werden!&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite Brief nun ist der eigentliche Grund, warum wir diese FAQs als Sonderlektion zur sofortigen Kenntnisnahme ins Netz stellen. Er stammt von Herrn Waldi Windig, z.Zt. obdachlos, und hebt an wie folgt:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Hallo Hinternet! Hallo Kolumne! Ich selbst hab ja keinen Computer, aber die Heilsarmee druckt mir das Hinternet immer aus, damit ich mich, wenn die N\u00e4chte k\u00fchl sind, damit zudecken kann. Und da les ich halt vor dem Einschlafen immer noch ein bi\u00dfchen in meiner Bettdecke. Tja, und dabei ist mir aufgefallen: Bei euch ist immer alles so kurz! Und gar nicht spannend! Nennt ihr das vielleicht Bettlekt\u00fcre? Fr\u00fcher, als ich noch ein richtiges Bett hatte, hab ich immer Krimis gelesen. Und wenn ich dann eingeschlafen bin, hab ich mich kurz vorher noch ganz doll auf die n\u00e4chste Folge gefreut. Waren n\u00e4mlich Fortsetzungskrimis, so &#8222;B\u00e4ckerblume&#8220; und &#8222;Der kleine Apotheker&#8220;, die kostenlosen Zeitschriften da und so. K\u00f6nntet ihr nicht mal was \u00c4hnliches machen? Ein treuer Fan des Hinternet.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Danke, Herr obdachloser Windig! Sie haben uns den Gedanken aus dem Kopf genommen, wie man so sagt. Ab 1. November gibt es auch im HINTERNET einen Fortsetzungskrimi. Er hei\u00dft DIE PFAUENFEDER, hat 54 Folgen, und die letzte erscheint p\u00fcnktlich zum Heiligabend, den Sie, verehrter Herr Windig, wahrscheinlich unter dem Tannenbaum der Bahnhofsmission verbringen werden. Wir haben Herrn Dieter Paul Rudolph, den bekannten Autor solch beliebter Zeitschriften wie &#8222;B\u00e4ckerblume&#8220;, &#8222;Metzger-Rundschau&#8220; oder &#8222;H\u00e4kelbrevier&#8220;, f\u00fcr die Erstellung des Romanes zwangsrekrutiert. Unter der Dauerbeobachtung unserer Sondervolont\u00e4rin, Fr\u00e4ulein Seitensprung, arbeitet er Tag und Nacht an Handlung und Wandlung, Irrungen und Wirrungen des gro\u00dfen Fortsetzungswerkes. Das sollten nicht nur Sie, windiger Obdachloser, mit Spannung erwarten. Wie mir Herr Rudolph soeben mitteilt, geht es um Fu\u00dfball, Intrigen, Bordelle und, ganz allgemein, Sex bis zum Abwinken. Da f\u00fcgt es sich gut, da\u00df Fr\u00e4ulein Seitensprung f\u00fcr praktische Milieu\u00fcbungen jederzeit zur Verf\u00fcgung steht! Man darf gespannt sein!&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Aus dringlichen Gr\u00fcnden bringen wir heute in unserer beliebten Kolumne das 2. FAQ. Sie werden schon sehen, warum! 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