{"id":29811,"date":"2000-11-04T11:11:00","date_gmt":"2000-11-04T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=29811"},"modified":"2022-07-29T17:35:42","modified_gmt":"2022-07-29T15:35:42","slug":"all-saints-saints-sinners","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/11\/all-saints-saints-sinners\/","title":{"rendered":"All Saints: Saints &#038; Sinners"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/musik\/cd-a\/images\/allsaints.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Zwei Hits zur rechten Zeit und die Welt wusste, wer All Saints sind. Der eine war eine Neubearbeitung des Red Hot Chili Peppers-Hits &#8222;Under The Bridge&#8220;, der andere &#8222;Pure Shores&#8220;, ihrem bis dato gr\u00f6\u00dften Hit, geschrieben f\u00fcr die Verfilmung des Alex Garland-Romans &#8222;The Beach&#8220;. So wurden auch diejenigen auf All Saints aufmerksam, die zuvor nicht durch ihren Pop, ihr \u00c4u\u00dferes oder ihren Hang sich einen Celebrity nach dem anderen zu angeln in ihren Bann gezogen wurden.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>&#8222;Saints &amp; Sinners&#8220; soll sie uns wieder musikalisch n\u00e4her bringen. Vergessen wir also mal f\u00fcr ein paar Zeilen all den Klatsch und Tratsch und konzentrieren uns auf die Musik. Wie schon bei Madonnas &#8222;Music&#8220; hatte William Orbit die Finger im Spiel. Sprich: Er produzierte und komponierte flei\u00dfig mit. Er muss ein goldenes H\u00e4ndchen haben, denn seine Beitr\u00e4ge, das sind eine leicht abgewandelte Version des bereits erw\u00e4hnten Megasellers &#8222;Pure Shores&#8220;, die Ballade &#8222;Dreams&#8220; (in bester Orbit-Manier), die zweite Singleauskopplung &#8222;Black Coffee&#8220; (wieder ein Ohrwurm) und &#8222;Surrender&#8220;, sind einmal mehr herausragend.<\/p>\n\n\n\n<p>Einige St\u00fccke klingen im Vergleich zur Teamarbeit von All Saints und Orbit direkter und kokettieren &#8211; wie in &#8222;All Hooked Up&#8220;, &#8222;Ha Ha&#8220; und &#8222;Distance&#8220; zu h\u00f6ren ist &#8211; gekonnt mit HipHop-\/R&amp;B-Einfl\u00fcssen. Andere sind ganz einfach up-to-date-Popnummern: &#8222;Whoopin&#8216; Over You&#8220; und &#8222;Saints &amp; Sinners&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Ganze vier Songs (&#8222;I Feel You&#8220;, &#8222;Love Is Love&#8220;, &#8222;Ready, Willing And Able&#8220;) m\u00f6gen kaum gefallen und verhallen schnell im Nichts. Sie sind die \u00fcblichen L\u00fcckenf\u00fcller und zumindest im Falle von &#8222;Saints &amp; Sinners&#8220; zu verschmerzen. Vielleicht wurden sie deshalb in den hinteren Bereich der Tracklist verbannt.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Eigenbeitrag von Melanie Batt, Shaznay T Lewis, Natalie und Nicole Appleton ist bis auf ihre nicht zu verachtenden Gesangsleistungen nicht besonders hoch. Das ist in der Popwelt \u00fcblich. Andere ziehen im Hintergrund die F\u00e4den. Vorne stehen die Girls. Perfekt geschminkt und aufregend. Ganz pop halt. Schlie\u00dflich darf sich auch eine Jenny Elvers nackt im Playboy ablichten lassen, ohne gro\u00df etwas daf\u00fcr getan zu haben, au\u00dfer Promis bei \u00f6ffentlichen Auftritten zu begleiten und\/oder mit ihnen ins Bett zu h\u00fcpfen. Trotzdem ist &#8222;Saints &amp; Sinners&#8220; bester britischer Pop. Wer die Lorbeeren daf\u00fcr ernten wird, ist doch egal.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">All Saints: Saints &amp; Sinners<br \/>(London\/Eastwest)<\/pre>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Zwei Hits zur rechten Zeit und die Welt wusste, wer All Saints sind. Der eine war eine Neubearbeitung des Red Hot Chili Peppers-Hits &#8222;Under The Bridge&#8220;, der andere &#8222;Pure Shores&#8220;, ihrem bis dato gr\u00f6\u00dften Hit, geschrieben f\u00fcr die Verfilmung des Alex Garland-Romans &#8222;The Beach&#8220;. 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