{"id":29865,"date":"1999-11-21T11:11:00","date_gmt":"1999-11-21T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=29865"},"modified":"2022-06-28T00:21:46","modified_gmt":"2022-06-27T22:21:46","slug":"the-auteurs-how-i-learned-to-love-the-bootboys","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1999\/11\/the-auteurs-how-i-learned-to-love-the-bootboys\/","title":{"rendered":"The Auteurs &#8211; How I learned to love the Bootboys"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/The-Auteurs-How-I-learned-to-love-the-Bootboys.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/The-Auteurs-How-I-learned-to-love-the-Bootboys.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-29866\" width=\"249\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/The-Auteurs-How-I-learned-to-love-the-Bootboys.jpg 498w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/The-Auteurs-How-I-learned-to-love-the-Bootboys-145x146.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/The-Auteurs-How-I-learned-to-love-the-Bootboys-60x60.jpg 60w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/06\/The-Auteurs-How-I-learned-to-love-the-Bootboys-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 249px) 100vw, 249px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>&#8222;How I learned to love the Bootboys&#8220; ist ein Album mit 12 Singles. Vielleicht nicht mit 12 Hits, aber auf jeden Fall mit 12 Singles.\u00b4 O-Ton Auteurs-Frontman Luke Haines. Der Mann hat ja so recht! Jeder Take ein kleines Pop-Meisterwerk und dabei so cool und so ironisch, dass Pulp sich daneben warm anziehen m\u00fcssen. Die Auteurs klingen allerdings weniger nach Britpop als nach Glam Rock und Motown, nach New Wave, Disco und dem R\u00fcpel-Rock von Slade. Die Songs auf ihrem vierten Album hei\u00dfen etwa &#8222;The Rubettes&#8220;, &#8222;1967&#8220; und &#8222;Johnny and the Hurricanes&#8220;. Eingespielt wude das Ding in den legend\u00e4ren RAK Studios.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Und dass Mickey Most (Mud, Suzi Quatro, Smokie etc.) nicht noch selbst hinter den Reglern stand, ist ein kleines Wunder. Aber &#8211; halt, nicht auf dumme Gedanken kommen: diese CD ist ein &#8222;Anti-Nolstalgie-Album&#8220; (wieder O-Ton Haines). Alles klar?<\/p>\n\n\n\n<p>Okay, die zweite H\u00e4lfte des Albums klingt kaum noch r\u00fcckw\u00e4rtsgewandt, sondern ist voll auf der H\u00f6he der Zeit und dabei besser als der Rest. Und mit heiler Welt haben es die Auteurs schonmal gar nicht, durch ihr Memory-Spiel scheinen die d\u00fcsteren Dinge verdammt durch: Skinheads, Streiks, Hunger und Kurzarbeit. Oder wie es ein englischer Kritiker sagte: als das Kingdom &#8222;eine Kreuzung aus Polen und Clockwork Orange wurde&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zur Musik. &#8222;How I learned\u2026&#8220; gibt sich also die ganze Pop-Palette, klingt unverkennbar nach der Insel, nur nicht nach den Beatles, aber sonst nach allem m\u00f6glichen Trash, den die letzten 40 Jahre dort nach oben gesp\u00fclt haben. Und auch in den USA (&#8222;The Rubettes&#8220; klingt unverkennbar nach deren &#8222;Sugar Baby Love&#8220;, sch\u00f6n simpel und stampfend). Au\u00dferdem gibt\u00b4s kleine musikalische Reminiszenzen an David Bowie und Johnny Rotten, aber auch Akustik-Gitarren und alle m\u00f6glichen Synthie-Sperenzchen. Den bedrohlichen Unterton, der sich in jedem St\u00fcck findet, gibt\u00b4s gratis. Ansonsten ist jeder Song ein meisterlich ausgefeilter Ohrwurm, phantastisch arrangiert und eine eigene, kleine Welt. Tipp zum Reinh\u00f6ren: der Titelsong, ein Alarm-Heuler der Sonderklasse. Insgesamt gilt: Cooooool! Sechs von sechs Sternen!<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">The Auteurs<br \/>How I learned to love the Bootboys<br \/>(Virgin)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8222;How I learned to love the Bootboys&#8220; ist ein Album mit 12 Singles. Vielleicht nicht mit 12 Hits, aber auf jeden Fall mit 12 Singles.\u00b4 O-Ton Auteurs-Frontman Luke Haines. Der Mann hat ja so recht! 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