{"id":30011,"date":"1999-04-01T11:11:00","date_gmt":"1999-04-01T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=30011"},"modified":"2022-08-03T04:44:28","modified_gmt":"2022-08-03T02:44:28","slug":"bangbang-je-taime-je-taime","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1999\/04\/bangbang-je-taime-je-taime\/","title":{"rendered":"Bangbang: Je t\u00b4aime Je t\u00b4aime"},"content":{"rendered":"\n<p>Air &#8211; die Zweite. Stilistisch geht Bangbang den Pfad weiter, den die Abr\u00e4umer der Polls im vorherigen Jahr beschritten. \u00c4therische Analog-Synthies, ultraweiche Ges\u00e4nge (u.a. von Jay-Jay Johanson) und trippige Beats machen das Chanson anno 99 aus. Die Titel &#8211; halb englisch, halb franz\u00f6sisch &#8211; lassen Bangbang, seines Zeichens Leader dieses gleichnamigen Projektes, wie einen Bastard aus Morcheeba und Dimitri from Paris dort zur\u00fcck, wo erstere sich zu sehr dem &#8222;Big Calm&#8220; hingeben und der zweitgenannte auf zuviel Zuckerwatte setzt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wesentlich ernster wirkt die Melancholie, als da\u00df es diesem bekifften Trip Hop Genre in die H\u00e4nde spielt. Man geht mit Trip-Hop um, wie einst Snooze auf &#8222;The Man In The Shadow&#8220;, setzt auf Catchiness, nicht auf traurige Langsamkeit um jeden Preis. Was von Air unterscheidet ist, da\u00df Bangbang nicht diesen Easy-Listening Touch haben. Der Schmalz wird zugunsten einer durchg\u00e4ngigeren, eindringlicheren Rhythmik geopfert. Wo Air blubbern, rumpelt es bei Bangbang im Karton.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich empfehle bei Gefallen die Vinyl-Version, da das Cover erst bei der richtigen Gr\u00f6\u00dfe zur Geltung kommt. So grell bunt wie die H\u00fclle, in der die zwei LPs drinstecken.Orange und grasgr\u00fcn sollten die Farben des n\u00e4chsten Sommers werden. Dann kann H&amp;M das Design gleich bei den Franzosen einkaufen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Bangbang:Je t\u00b4aime Je t\u00b4aime<br \/>(Yellow Recordings)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Air &#8211; die Zweite. Stilistisch geht Bangbang den Pfad weiter, den die Abr\u00e4umer der Polls im vorherigen Jahr beschritten. \u00c4therische Analog-Synthies, ultraweiche Ges\u00e4nge (u.a. von Jay-Jay Johanson) und trippige Beats machen das Chanson anno 99 aus. Die Titel &#8211; halb englisch, halb franz\u00f6sisch &#8211; lassen Bangbang, seines Zeichens Leader dieses gleichnamigen Projektes, wie einen Bastard [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":29,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-30011","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Fred Scholl","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/fred-scholl\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30011","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/29"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=30011"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/30011\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=30011"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=30011"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=30011"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}