{"id":30037,"date":"2000-01-11T11:11:00","date_gmt":"2000-01-11T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=30037"},"modified":"2022-07-09T16:24:16","modified_gmt":"2022-07-09T14:24:16","slug":"beck-midnite-vultures","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/01\/beck-midnite-vultures\/","title":{"rendered":"Beck: Midnite Vultures"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Beck-Midnite-Vultures.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Beck-Midnite-Vultures.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-31160\" width=\"250\" height=\"255\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Beck-Midnite-Vultures.jpg 500w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Beck-Midnite-Vultures-145x148.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Beck-Midnite-Vultures-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Es sei bewundernswert, wie Schwarze &#8222;I wanna fuck&#8220; singen k\u00f6nnten, und trotzdem klinge es einfach nur rein und liebevoll. Er selbst h\u00f6re privat gern R. Kelly, erz\u00e4hlte Beck j\u00fcngst in Interviews. Der gute, alte Adept. Voll der Anerkennung und des Respekts f\u00fcr die Kollegen, von denen er sich immer gern inspirieren l\u00e4\u00dft. Um dann wieder eine seiner eklektizistischen Fundgruben abzuliefern, ohne den Vorbildern dabei die F\u00fc\u00dfe zu k\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Denn das Sch\u00f6ne an Beck ist, dass er niemals nur bei einem Stil borgt, es sind stets mehrere, die er auf verbl\u00fcffende Weise fusioniert. Ohne jemandem zu nahe treten zu wollen &#8211; doch gerade das unterscheidet ihn positiv von Retros wie Lenny Kravitz, die zwar sch\u00f6ne Musik machen, aber im Endeffekt nur bewundernde Erben bleiben und ihre Ikonen h\u00f6chstens an Popularit\u00e4t \u00fcberrragen. Beck dagegen verleibt sich seine Blaupausen auf spielerische Weise ein, getragen von unstillbarer Neugier, und kann am Ende noch selbstbewu\u00dft auf etwas Eigenes schauen.<\/p>\n\n\n\n<p>Beck in Black: &#8222;Midnite Vultures&#8220; ist das bislang schw\u00e4rzeste Album des sympathischen Milchgesichts. Sexy und lasziv &#8211; mal soulig-versponnen und laid back, mal aufgekratzt und horny. Sly Stone und Prince lassen gr\u00fc\u00dfen &#8211; und d\u00fcrfen Marc Bolan die Hand reichen, denn Funk und Glam sind die Hauptkoordinaten des Albums. Jede Menge Sound-Effekte aus der Steinzeit der Elektronik, vom Flipperautomaten bis zum WahWah. Es funkelt und glitzert, pluckert und fiept, dass es eine Freude ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Meiste kommt fr\u00f6hlich bis manisch daher, aber auch dunkler Groove hat seinen Platz. Dazu ein wenig Psychedelic, beatle-esque Refrains, rythm\u00b4n\u00b4bluesiges Delta Feeling, klackernde Marimbas, folkige Banjos und h\u00e4mmerndes Honky-Tonk-Piano, Bl\u00e4ser-Sections wie bei Blood, Sweat&amp;Tears geklaut, Schratching und Break-Beats, orientalische Hooks und Streicher-Kakophonien wie im &#8222;Day in the life&#8220; (sic!) der Fab Four. Ein munteres Stil-Feuerwerk mit dem gewohnten Beck\u00b4schen Humor!!!<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Beck: Midnite Vultures\n(Geffen)\nV\u00d6: 23.11.1999<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es sei bewundernswert, wie Schwarze &#8222;I wanna fuck&#8220; singen k\u00f6nnten, und trotzdem klinge es einfach nur rein und liebevoll. Er selbst h\u00f6re privat gern R. Kelly, erz\u00e4hlte Beck j\u00fcngst in Interviews. Der gute, alte Adept. Voll der Anerkennung und des Respekts f\u00fcr die Kollegen, von denen er sich immer gern inspirieren l\u00e4\u00dft. 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