{"id":30547,"date":"1999-04-25T11:11:00","date_gmt":"1999-04-25T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=30547"},"modified":"2022-07-06T00:50:55","modified_gmt":"2022-07-05T22:50:55","slug":"catatonia-equally-cursed-and-blessed","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1999\/04\/catatonia-equally-cursed-and-blessed\/","title":{"rendered":"Catatonia: Equally Cursed and blessed"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Catatonia-Equally-Cursed-and-blessed.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Catatonia-Equally-Cursed-and-blessed.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30548\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Catatonia-Equally-Cursed-and-blessed.jpg 500w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Catatonia-Equally-Cursed-and-blessed-145x145.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Catatonia-Equally-Cursed-and-blessed-60x60.jpg 60w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Catatonia-Equally-Cursed-and-blessed-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Hurra! Catatonia sind wieder da! Dieses walisische Quintett mit dem weiblichen Vocal-Faktotum namens Cerys Matthews &#8211; nee, im Ernst: die Frau geh\u00f6rt zum Aufregendsten und Unvergleichlichsten, was die Rockwelt derzeit zu bieten hat! Kratzig und blechern die Stimme, h\u00f6rt sich nicht wirklich gesund an, ist aber eine ganze Welt f\u00fcr sich!<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Equally cursed and blessed&#8220; ist das dritte Album der Band, die letztes Jahr mit dem exqisiten Vorg\u00e4nger &#8222;International Velvet&#8220; den Durchbruch schaffte, vielleicht erinnern sich manche noch an die Single &#8222;Mulder and Scully&#8220;\u2026<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wenn ich oben die Silbe &#8222;Rock&#8220; verwendete, meinte ich damit die Power im Sound &#8211; die Melodien sind aber immer noch reinster Pop. Und wie beim letzten Album hab ich immer noch kleine nackte Elfen vor Augen, die ab und zu einen kr\u00e4ftigen Schluck Dosenbier nehmen. Will sagen: Matthews klingt immer noch zupackend und kaprizi\u00f6s zugleich, eine trinkfeste Diva halt, und wird immer noch kongenial und einfallsreich von ihren Jungs unterst\u00fctzt. Die Songs sind eing\u00e4ngig, deftig, rauh und kickassen. Mal Hardrock, mal Kitsch-Perle, mal bitters\u00fc\u00dfe Ballade, mal Folk, mal Kirmes-Musik, aber nie Brit-Pop! Insgesamt haben Catatonia wieder diesen schr\u00e4gen, etwas verschrobenen Touch, sind aber gitarrenlastiger als auf dem letzten Album, es fehlen die spannenden Elektronik-Experimente zwischen Industrial und Bristol-Sound, die zwar nie im Vordergrund standen, aber den besonderen Reiz des Longplays &#8222;International Velvet&#8220; ausmachten.<\/p>\n\n\n\n<p>Macht aber nix. Catatonia sind immer noch eine frische Brise mit klasse Songs und einem kr\u00e4ftigen Schluck Humor. Manche Takes klingen wohltuend banal, einfach perfekt zum Moschen, und andere sind so zauberhaft, da\u00df man weinen m\u00f6chte. Catatonia halt. Ich halt schon mal einen vorderen Platz meiner pers\u00f6nlichen Jahres-Top-Ten frei\u2026!<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Catatonia: Equally Cursed and blessed<br \/>(Blanco y negro)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Hurra! Catatonia sind wieder da! Dieses walisische Quintett mit dem weiblichen Vocal-Faktotum namens Cerys Matthews &#8211; nee, im Ernst: die Frau geh\u00f6rt zum Aufregendsten und Unvergleichlichsten, was die Rockwelt derzeit zu bieten hat! 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