{"id":30616,"date":"1999-11-23T11:11:00","date_gmt":"1999-11-23T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=30616"},"modified":"2022-07-06T01:34:30","modified_gmt":"2022-07-05T23:34:30","slug":"the-cinematic-orchestra-motion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1999\/11\/the-cinematic-orchestra-motion\/","title":{"rendered":"The Cinematic Orchestra: Motion"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/The-Cinematic-Orchestra-Motion.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/The-Cinematic-Orchestra-Motion.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30617\" width=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/The-Cinematic-Orchestra-Motion.jpg 300w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/The-Cinematic-Orchestra-Motion-145x125.jpg 145w\" sizes=\"(max-width: 300px) 100vw, 300px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ich geb\u00b4s ja zu: ich hab zweimal reinh\u00f6ren m\u00fcssen, bevor ich was damit anfangen konnte. Aber dann war ich komplett infiziert! The Cinematic Orchestra machen irgendwas zwischen Free Jazz, Post Rock und Trip Hop. Ein spannendes Gewirr von Clustern, Hooks und Soli, zusammengemischt aus Samples und &#8222;live&#8220; dazu gespielten Noten. Mit einem Line up aus Sopransaxophon, Fl\u00fcgelhorn, Akustikbass, Turntables, Piano und Drums. Den Musikern finden die Hooks zun\u00e4chst auf Datentr\u00e4gern im Briefkasten, d\u00fcrfen sich was dazu ausdenken und spielen dass dann im Studio ein. Anschlie\u00dfend geht der Kopf des Sextetts, der Brite Joe Swinscoe, nochmal hin und mischt alles neu ab, arrangiert um und entwickelt weiter.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Ex-Kunststudent Swinscoe hatte fr\u00fcher zwar auch ein Faible f\u00fcr amerikanischen Hardcore, aber vor allem immer schon f\u00fcr den Jazz der 60er und 70er Jahre und f\u00fcr Soundtracks. Er arbeitete f\u00fcr Londoner Piratensender, als DJ und hat mittlerweile sogar seinen eigenen Club namens &#8222;Loop&#8220;. Mit einer besonderen Attraktion: dort mischen Musiker und DJs gemeinsam alte Soundtracks neu ab, w\u00e4hrend der Film im Hintergrund l\u00e4uft!<\/p>\n\n\n\n<p>Ja, das Cinematic Orchestra ist gut f\u00fcr Experimente. Das Konzept liegt irgendwo zwischen Musik und Klanginstallation, und da findet eben alles seinen Platz. Auch, weil die St\u00fccke extrem lang sind und mit radikalen Br\u00fcchen mittendrin gern mal umschwenken zu etwas ganz anderem. And now\u2026 Rohes Soundmaterial, wildgewordene Rhythmen, laszive Sph\u00e4renkl\u00e4nge aus Sinuskurven, Ger\u00e4uschen, Jazz, Funk, Ambient und Agentenfilm-Musik. Die Kombination geht jedesmal in eine andere Richtung. Mal in den dunklen Underground des Gro\u00dfstadt-Dschungels, mal in Traumwelten unter Wasser, in denen sich Nixen tummeln, die verdammt nach Shirley Bassey klingen! Cool!<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">The Cinematic Orchestra: Motion<br \/>(Ninja Tune\/Zomba Records)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ich geb\u00b4s ja zu: ich hab zweimal reinh\u00f6ren m\u00fcssen, bevor ich was damit anfangen konnte. Aber dann war ich komplett infiziert! The Cinematic Orchestra machen irgendwas zwischen Free Jazz, Post Rock und Trip Hop. Ein spannendes Gewirr von Clustern, Hooks und Soli, zusammengemischt aus Samples und &#8222;live&#8220; dazu gespielten Noten. 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