{"id":30675,"date":"1996-04-21T11:11:00","date_gmt":"1996-04-21T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=30675"},"modified":"2022-08-08T01:25:26","modified_gmt":"2022-08-07T23:25:26","slug":"the-coctails-the-coctails","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1996\/04\/the-coctails-the-coctails\/","title":{"rendered":"The Coctails: The Coctails"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/musik\/cd-c\/images\/coctail.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Schl\u00e4frig souligen Gitarren-Pop pr\u00e4sentieren uns die vier Musiker der COCTAILS auf ihrer neuen, gleichnamigen CD. Die Nahaufnahme einer Grapefruit zierte das Cover ihres letzj\u00e4hrigen Europa-Deb\u00fcts &#8222;Peel&#8220;, das Frontcover von &#8222;The Coctails&#8220; zeigt die Gro\u00dfaufnahme einer Blutorange &#8211; der Wiedererkennungswert ist enorm: Citrusfr\u00fcchte Teil 1 und 2 oder wie mixe ich mir meinen ganz (band-) eigenen Geschmack von Popmusik.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Coctails sind bekannterma\u00dfen Mixgetr\u00e4nke, und ausgepresste Pampelmuse und Blutorange lassen sich durchaus als Basis f\u00fcr gute Coctails verwenden. Beide Fr\u00fcchte schmecken eher in Richtung bitter, die Musik der COCTAILS dagegen schmeckt meistens s\u00fc\u00df, manchmal auch einfach etwas fade. Insgesamt hat die Band um den SEA &amp; CAKE-Gitarristen und Multiinstrumentalisten Archer Prewitt seit ihrer Gr\u00fcndung Ende der 80er Jahre bereits f\u00fcnf Platten ver\u00f6ffentlicht, darunter auch ein reines Jazz-Album. \u00dcber die H\u00e4lfte der 13 St\u00fccke der neuen CD stammen aus Aufnahmesessions vom Februar 1994, nur drei St\u00fccke stammen regul\u00e4r aus dem letzten Jahr, folglich dokumentiert &#8222;The Coctails&#8220; die musikalische Entwicklung der Band in den letzten drei Jahren.<\/p>\n\n\n\n<p>Was hei\u00dft Entwicklung? Schon &#8222;Peel&#8220; konnte mit zerbrechlich wirkenden, sch\u00f6n anzuh\u00f6renden Pop-Songs aufwarten. Die St\u00fccke auf der neuen CD kn\u00fcpfen auch dort an. Knapp die H\u00e4lfte der Titel sind diesmal Instrumentals, dazu passend auch die eingetzten Instrumente: Mellotron, Vibraphone, Marimba, Violine und Fl\u00fcgelhorn. Vom Konzept her erinnern THE COCTAILS an englische Gruppen wie THE FELT, die in den 80er Jahren eine \u00e4hnlich klingende Popmusik gemacht haben. Understatement-Pop ohne den Glamourcharakter von hitverd\u00e4chtigem Pop ist vielleicht die beste Umschreibung f\u00fcr die Musik der COCTAILS. Dazu pa\u00dft auch das stilvolle Innencover des Bookletts mit einer Schwarz-Wei\u00df-Aufnahme aus dem Proberaum, auf der nur die Instrument und Verst\u00e4rker &#8211; alles nat\u00fcrlich \u00e4lteren Baujahres &#8211; gezeigt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Stellenweise fehlt es den St\u00fccken auf der CD an Esprit und Einfallsreichtum, trotzdem lohnt es sich reinzuh\u00f6ren und das vielf\u00e4ltige Klanguniversum der COCTAILS zu entdecken.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">The Coctails: The Coctails<br \/>(Moll\/Efa)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schl\u00e4frig souligen Gitarren-Pop pr\u00e4sentieren uns die vier Musiker der COCTAILS auf ihrer neuen, gleichnamigen CD. 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