{"id":30811,"date":"1995-09-17T11:11:00","date_gmt":"1995-09-17T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=30811"},"modified":"2022-07-07T15:38:55","modified_gmt":"2022-07-07T13:38:55","slug":"dirty-three-same","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1995\/09\/dirty-three-same\/","title":{"rendered":"Dirty Three: same"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Dirty-Three-same.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Dirty-Three-same.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-30812\" width=\"250\" height=\"244\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Dirty-Three-same.jpg 500w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Dirty-Three-same-145x142.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Dirty-Three-same-60x60.jpg 60w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Kennt eigentlich noch irgendjemand den Begriff Acid-Rock. Acid- oder auch Psychedlic-Rock bezeichnete Ende der 60er Jahre die Musik, die durch akustische Einwirkung Halluzinationen wie unter LSD erzeugen sollte. Unter dem Begriff Acid- Rock liefen damals ganz unterschiedliche Bands wie JEFFERSON AIRPLANE, LOVE, MAD RIVER (gro\u00dfartiger West-Coast) und THE BYRDS (manchmal).<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>THE DIRTY THREE aus Australien spielen auch anno 1995 einen lauten, \u00fcberdrehten Acid-Rock. Aufgenommen wurde der 50min\u00fctige H\u00f6llentrip zwischen 1993\/94 in Melbourne. DIRTY THREE sind der Schlagzeuger Jim White, der Gitarrist Mick Turner und Warren Ellis, der in erster Linie eine elektrisch verst\u00e4rkte Violine (siehe u.a. JEFFERSON AIRPLANE) spielt. Der zehnmin\u00fctige &#8222;Indian Love Song&#8220; er\u00f6ffnet die Reise in das musikalische Innere deiner Seele. Ganz im Sinne der fr\u00fchen QUICKSILVER MESSENGER SERVICE beginnt das St\u00fcck mit zarten, spannenden Gitarrenkl\u00e4ngen und geht dann \u00fcber in einen monotonen Psychedelic-Beat mit Violinensolo und Gitarrenl\u00e4rm. Bei einigen Titeln wird die sph\u00e4rische Atmosph\u00e4re allerdings arg \u00fcberstrapaziert (&#8222;Kim&#8217;s Dirt&#8220;). Gerade in den l\u00e4rmenden Momenten sind die drei Australier eindeutig am st\u00e4rksten (&#8222;Dirty Education&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p>Den Danksagungen auf dem CD-Inlet zufolge kommen DIRTY THREE aus dem Kim Salmon\/BEAST OF BOURBON-Umfeld. Auch Nick Cave wird gedankt. Die sieben St\u00fccke des Albums sind durchgehend instrumental. Kein unn\u00f6tiger Gesang st\u00f6rt die psychedlischen Kl\u00e4nge.<\/p>\n\n\n\n<p>Auch wenn das Album einige L\u00e4ngen aufweist, vor allem dann wenn man es ohne Unterbrechung durchh\u00f6ren will, macht die Musik der DIRTY THREE Spa\u00df und man kann nur hoffen da\u00df diese Band demn\u00e4chst auch einmal hierzulande live zu sehen sein wird. Interessanterweise hat der Independent- Riese &#8222;Big Cat&#8220; das Album der &#8222;DIRTY THREE&#8220; herausgebracht, obwohl diese Art der Musik im Moment zumindest sicherlich kaum K\u00e4ufer finden wird. Aber vielleicht steht uns ja nach dem langanhaltenden 70er Jahre-Revival demn\u00e4chst wieder eine R\u00fcckbesinnung auf die Underground- Musik der 60er Jahre bevor. Acid-Rock als Grunge f\u00fcrs Jahr 2000? Dann schlie\u00dfe mich aber doch lieber den DIRTY THREE an: &#8222;Better go home now&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Dirty Three: same<br \/>(Big Cat\/Rough Trade) [9-95]<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Kennt eigentlich noch irgendjemand den Begriff Acid-Rock. Acid- oder auch Psychedlic-Rock bezeichnete Ende der 60er Jahre die Musik, die durch akustische Einwirkung Halluzinationen wie unter LSD erzeugen sollte. 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