{"id":31441,"date":"2001-05-23T11:11:00","date_gmt":"2001-05-23T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=31441"},"modified":"2022-07-11T21:37:05","modified_gmt":"2022-07-11T19:37:05","slug":"the-inchtabokatables-mitten-im-krieg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2001\/05\/the-inchtabokatables-mitten-im-krieg\/","title":{"rendered":"The Inchtabokatables: Mitten im Krieg"},"content":{"rendered":"\n<p>1992, als die meisten Menschen &#8222;Mittelalterrock&#8220; noch f\u00fcr ein antikes Kleidungsst\u00fcck hielten, fiel eine junge Band mit unaussprechlichem Namen ins Rampenlicht. The Inchtabokatables spielten Rock ohne Gitarren, getrieben von einem Cello und zwei Violinen. Als mittelalterliche Kl\u00e4nge dann in Mode kamen, hatten sich die Berliner schon experimentellen Industrialkl\u00e4ngen zugewandt. Die Alben &#8222;Too Loud&#8220; und &#8222;Quiet&#8220; waren dann auch wilde Grenzg\u00e4nge, die dem H\u00f6rer eine Menge abfordern. Ihren Majordeal haben sie zwar verloren, ihre Kreativit\u00e4t und der Mut zum Risiko sind anscheinend zur\u00fcckgekehrt. Die Ziellosigkeit des vergangenen zwei Alben ist verschwunden. &#8222;Mitten im Krieg&#8220; ist wild und klingt unheimlich befreit.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der Opener &#8222;Unsatisfied&#8220; legt zwar die Vermutung nahe, dass die CD Kratzer hat, aber im weiteren Verlauf gibt es einige Highlights, bei denen Wagemut und Pathos eine interessante Verbindung eingehen (&#8222;Healing Hands&#8220;, &#8222;Rain&#8220;). Positiv f\u00e4llt auf, dass die Band diesmal auf abstruse &#8222;Schweinereien&#8220; in den Lyrics verzichtet. &#8222;Mitten im Krieg&#8220; ist ein gutes, aber kein \u00fcberragendes Album, zeigt aber \u00fcberdeutlich, dass mit The Inchtabokatables immer noch gerechnet werden muss.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">The Inchtabokatables: Mitten im Krieg<br \/>(Strange Ways \/ Indigo)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>1992, als die meisten Menschen &#8222;Mittelalterrock&#8220; noch f\u00fcr ein antikes Kleidungsst\u00fcck hielten, fiel eine junge Band mit unaussprechlichem Namen ins Rampenlicht. The Inchtabokatables spielten Rock ohne Gitarren, getrieben von einem Cello und zwei Violinen. Als mittelalterliche Kl\u00e4nge dann in Mode kamen, hatten sich die Berliner schon experimentellen Industrialkl\u00e4ngen zugewandt. Die Alben &#8222;Too Loud&#8220; und &#8222;Quiet&#8220; [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":14,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[3424],"class_list":["post-31441","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik","tag-inchtabokatables"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Dirk-Michael Mitter","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/dmm\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31441","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/14"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31441"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31441\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31441"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31441"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31441"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}