{"id":31595,"date":"1996-08-26T11:11:00","date_gmt":"1996-08-26T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=31595"},"modified":"2022-07-17T03:06:23","modified_gmt":"2022-07-17T01:06:23","slug":"mono-puff-unsupervised","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1996\/08\/mono-puff-unsupervised\/","title":{"rendered":"Mono Puff: Unsupervised"},"content":{"rendered":"\n<p>Die erste Lp von Mono Puff erinnert an Witze, wie sie von sympathischen Hornbrillentr\u00e4gern gerne erz\u00e4hlt werden. Sie tun niemandem weh, und manchmal k\u00f6nnen wir dar\u00fcber lachen &#8211; selten allerdings bleibt uns einer in Erinnerung.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Erinnerungsw\u00fcrdig auf &#8222;Unsupervised&#8220; sind dann auch nur zwei Songs. &#8222;Devil went down to Newport &#8220; rockt ganz einfach den Song vom surfenden Teufel. Gratulation # 2 geht an &#8222;Unsupervised, I hit my head&#8220;. Da ist ihnen ein lustiger Folksong gelungen, der auch von They Might Be Giants stammen k\u00f6nnte. Bei diesen Beinahe-Pop-Stars aus den USA hat Mono Puff-Boss John Fleming n\u00e4mlich vorher gesungen und Gitarre gespielt. Ansonsten verliert sich die Platte im Zitat aller m\u00f6glichen Stile, Genres und Songtypen &#8211; aus lustig wird sp\u00e4testens nach den ersten f\u00fcnf Songs nervig. So folgt auf &#8222;Unsupervised\u2026&#8220; ein Smokie-Fake, das von einem Instrumental erl\u00f6st wird. Das ist dann aber zu schnell, um so funky zu sein, wie es gerne w\u00e4re. &#8222;So long, Mockingbird&#8220; ist noch erw\u00e4hnenswert &#8211; der unheilvollen, monotonen S\u00fc\u00dfe wegen, die auf David Lynchs n\u00e4chsten Film wartet.<\/p>\n\n\n\n<p>Danach pendeln die Songs nur noch zwischen Langeweile und Totalausfall. John Fleming h\u00e4tte sich besser nicht den Kopf gestossen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Mono Puff: Unsupervised<br \/>(Rykodisc\/Rough Trade)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die erste Lp von Mono Puff erinnert an Witze, wie sie von sympathischen Hornbrillentr\u00e4gern gerne erz\u00e4hlt werden. Sie tun niemandem weh, und manchmal k\u00f6nnen wir dar\u00fcber lachen &#8211; selten allerdings bleibt uns einer in Erinnerung.<\/p>\n","protected":false},"author":30,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-31595","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Christoph Braun","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/christoph-braun\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31595","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/30"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=31595"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/31595\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=31595"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=31595"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=31595"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}