{"id":31806,"date":"1998-04-04T11:11:00","date_gmt":"1998-04-04T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=31806"},"modified":"2022-07-23T04:33:20","modified_gmt":"2022-07-23T02:33:20","slug":"pearl-jam-yield","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/04\/pearl-jam-yield\/","title":{"rendered":"Pearl Jam: Yield"},"content":{"rendered":"\n<p>Die Altmeister des Grunges sind zur\u00fcck. Nach einer langen Funkstille und vielen Fragezeichen, die durch die Musikwelt schwirrten, gibt &#8222;Yield&#8220; Antworten auf viele Fragen. Entspannt und beinahe altersweise klingen viele Songs, von Aggressivit\u00e4t keine Spur. Passend zu dem Eindruck, da\u00df die Band ihren Frieden gefunden hat, ist auch die Beobachtung, da\u00df Eddie Vedder wieder Interviews gibt. Alles normal also, eine Band unter vielen, die man ohne Verlust in der Versenkung verschwinden lassen kann? Keineswegs. Daf\u00fcr hat die Band und S\u00e4nger Eddie Vedder zu viel zu bieten: Enspannte Rocksongs, die wundervoll ausgewogen aufgenommen worden. Mit Sinn f\u00fcr die ruhigen, liebevollen Momente im Leben, f\u00fcr den Alltag, der \u00fcber weite Teile ohne Ekstase und Rausch das Leben bestimmt.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Dennoch ist &#8222;Yield&#8220; kein Album f\u00fcr Weicheier, es fehlt nur die destruktive Aggressivit\u00e4t, der blanke Ha\u00df, der sich in so vielen Rockalben wiederspiegelt. Eindeutiger H\u00f6hepunkt ist der Song &#8222;Wishlist&#8220; in der Mitte des Albums, in dem Vedder frei von der Leber singt, was er sich so w\u00fcnscht &#8211; I wish I was a messenger, and all the news was good. I wish I was the full moon shining off your camaro&#8217;s hood. Danach setzt die Gitarre zu einem luftig-schwebenden Solo an. H\u00f6rer und Band schauen sich urpl\u00f6tzlich auf dem Mond einander an, die Erde glitzert nur noch klein am Horizont. Ein magischer Moment eines beeindruckenden Albums.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Einige Highlights:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Given To Fly&#8220;<br \/>S\u00fc\u00dfe Gitarren am Anfang.schmeichelnd-poppig Vedders Stimme und die cleane Begleitung, bis der Song an Tempo aufnimmt und der S\u00e4nger,<br \/><em>He&#8217;s flyin&#8216;.. ohhhhh<br \/>High, wide ohhhh<\/em><br \/>sich auf seine Reise begibt. Ein Song mit viel Atmosph\u00e4re, wundervoll stimmig und kein bi\u00dfchen hektisch.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Wish List&#8220;<br \/>I wish I was an alien &#8211; to live behind the sun. Etwa so gro\u00df &#8211; wie zwischen Erde und Sonne ist auch der Unterschied zwischen diesem einfachen, ehrlichen Liebeslied und den Millionen Plagiaten, die herumgeistern.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Do The Evolution&#8220;<br \/>Schnellere Nummer mit einer herrlichen Verzerrten Gitarre, die sich durch den Song s\u00e4gt, getrieben mal vom h\u00e4rteren Gesang Vedders oder den uhrwerkartig exakt gesetzten Gitarrenriffs.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Many Fast Cars (MFC)&#8220;<br \/>Ein Song wie eine entspannte Autofahrt auf einer breiten Stra\u00dfe, bei Sonnenschein, nat\u00fcrlich.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;In Hiding&#8220;<br \/>Die gleiche Atmosph\u00e4re wie in &#8222;Many fast cars&#8220;. Einfach sch\u00f6n, wie die Gitarren die Richtung vorgeben und der Song locker und leicht seinen Zauber entfaltet\u2026<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Pearl Jam: Yield<br \/>(Epic)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Altmeister des Grunges sind zur\u00fcck. 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