{"id":31966,"date":"1997-12-16T11:11:00","date_gmt":"1997-12-16T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=31966"},"modified":"2022-07-16T01:34:51","modified_gmt":"2022-07-15T23:34:51","slug":"tim-preissners-inselplatten","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/12\/tim-preissners-inselplatten\/","title":{"rendered":"Tim Prei\u00dfners Inselplatten"},"content":{"rendered":"\n<p>Da das Medium Schallplatte bis auf den DJ-Sektor ja ausgedient hat, beschr\u00e4nke ich meine Auswahl auf CDs, obwohl von meiner favorisierten Musikrichtung eher Vinyl zu haben ist. Alternativ habe ich auch Kassetten von Veranstaltungen im Gep\u00e4ck.<\/p>\n\n\n\n<ol class=\"wp-block-list\"><li><strong>Goldie: &#8222;The InCredible Sound Of Drum&#8217;N&#8217;Bass&#8220;<\/strong><br \/>Auf dieser Doppel-CD findet man ein Mix von Goldie himself, der einen auf die Reise durch die 90er Jahre mitnimmt, hier aus der Sicht von Jungle\/Drum&#8217;N&#8217;Bass. Von der zukunftsweisenden Musik wird hier die Entwicklung nachgezeichnet, wobei auf CD1 (meiner bevorzugten) die h\u00e4rteren, auf CD2 die (auf neudeutsch) chilligeren Tracks zu finden sind. Als Alternative empfehle ich Goldies Album &#8222;Timeless&#8220;.<\/li><li><strong>John B.: &#8222;Visions&#8220;<\/strong><br \/>Auch hierbei handelt es sich um Drum&#8217;N&#8217;Bass auf einer Doppel-CD, die sich in &#8222;Organic&#8220; und &#8222;Synthetic&#8220; unterteilt. Die organischen Kl\u00e4nge sind jazz-angehauchtes Ambient-Jungle, die Synthetik ein Mix der Hardstep-Tracks (man verzeihe mir, wenn ich mit Bezeichnungen um mich schmeisse, deren Definitionen mir auch immer etwas unklar sind).<\/li><li><strong>Metallica: &#8222;\u2026And Justice For All&#8220;<\/strong><br \/>Mein Lieblingsalbum der Fab Four (Hallo Katja!)- steht dem \u00fcbrigen Werk in nichts nach (hier streiten sich die Experten, ob der Nachfolge Burtons+ durch Newsted). F\u00fcr mich stellvertretend f\u00fcr Heavy Metal in meinem Leben, da dies auch mit Metallica anfing (mein erstes Konzert &#8211; danke Katja).<\/li><li><strong>Sex Pistols: &#8222;Never Mind The Bollocks Here&#8217;s The Sex Pistols&#8220;<\/strong><br \/>Die Grenzen von Punk, Hardcore und Metal sind mittlerweile fliessend (oder waren sie das schon immer?), jedenfalls 1977 war die Welt noch in Ordnung (letztlich nur bis 1979, aber das ist eine andere Geschichte) und Punk war noch das expressive Moment, Gewalt in Musik umzusetzen, ohne danach zu gucken, wo jemand herkam.<\/li><li><strong>Nirvana: &#8222;Nevermind&#8220;<\/strong><br \/>Schon mal vorgekommen in dieser Rubrik. Also: 90er &#8211; Grunge &#8211; Kult! Als Alternativen f\u00fcr dies k\u00f6nnte ich hier auch Bleech, Incesticide, In Utero oder diverse Outcesticides anf\u00fchren. Musik f\u00fcr die Generation X.<\/li><li><strong>Absolute Beginner: &#8222;Bambule&#8220;<\/strong><br \/>Der Durchbruch f\u00fcr die Beginner, aber auch (f\u00fcr mich) der Durchbruch im deutschen HipHop. Fette Beats im Ami-Style gepaart mit l\u00e4ssigen Rhymes \u00e0 la Mongo-Klikke, zaubert das Hamburger Kollektiv neue Dimensionen f\u00fcr die Plastik-HipHop-Welle, die die deutschen Landen erfasst hat. Hymne nat\u00fcrlich &#8222;F\u00fcchse&#8220; featuring Sam Semilia a.k.a. Samy Deluxe\u2026<\/li><li><strong>Fugees: &#8222;The Score&#8220;<\/strong><br \/>Mit HipHop verbinde ich nur bedingt deutschen Rap (&#8222;dick schwul&#8220; &#8211; Kool Savas), da diese Musik ja urspr\u00fcnglich aus den schwarzen Ghettos Amerikas stammt, dann irgendwann popul\u00e4r wurde und heute ist eh alles nur noch &#8222;business&#8220; (aber ich schweife ab). Jedenfalls k\u00f6nnte ich einen Haufen K\u00fcnstler wie KRS-One, 2Pac, Gangstarr \u00fcber MosDef, Nas bis hin zu Eminem oder Dr. Dre aufz\u00e4hlen, stellvetretend habe ich &#8222;The Score&#8220; ausgew\u00e4hlt, mit meinem pers\u00f6nlichen Lieblingslied &#8222;Ready Or Not&#8220;, doch auch sonst smoothe Beats, wie man es erwartet von Clef, Pras und Lauryn Hill.<\/li><li><strong>Various Artists: &#8222;Spawn &#8211; Soundtrack&#8220;<\/strong><br \/>Wer den Comic kennt, wird den Film nicht m\u00f6gen, aber hier geht es ja um Musik. Und dabei wird beim Soundtrack neue Wege beschritten. So wie mit Kirk Hammett zusammen mit Orbital oder ein Remix von &#8222;For Whom The Bell Tolls&#8220; (fand ich aber nicht so gut). Meine Faves sind Marilyn Manson, Henry Rollins mit Goldie und Soul Coughing mit Roni Size. Metal goes Drum&#8217;N&#8217;Bass.<\/li><li><strong>Bob Marley And The Wailers: &#8222;Greatest Hits&#8220;<\/strong><br \/>Wenn ich mir vorstelle, am Strand zu liegen und einfach nur zu relaxen, dann ist Reggae genau die richtige Musik, und Bob Marley ist ihr K\u00f6nig.<\/li><li><strong>Daft Punk: &#8222;Homework&#8220;<\/strong><br \/>F\u00fcr Reisen ist dies genau die richtige Musik. Elektronisch, aber nicht unbedingt hartes Techno oder House. Man stelle sich folgendes Szenario vor: auf einem Langzeitflug in die USA, man h\u00e4ngt im Sitz und \u00fcber Kopfh\u00f6rer h\u00f6rt man &#8211; na klar &#8211; &#8222;Around The World&#8220;.<\/li><\/ol>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Da das Medium Schallplatte bis auf den DJ-Sektor ja ausgedient hat, beschr\u00e4nke ich meine Auswahl auf CDs, obwohl von meiner favorisierten Musikrichtung eher Vinyl zu haben ist. Alternativ habe ich auch Kassetten von Veranstaltungen im Gep\u00e4ck. 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