{"id":33203,"date":"1998-10-28T11:11:58","date_gmt":"1998-10-28T10:11:58","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=33203"},"modified":"2022-08-03T23:29:34","modified_gmt":"2022-08-03T21:29:34","slug":"straight-outta-compton","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/10\/straight-outta-compton\/","title":{"rendered":"Straight Outta Compton"},"content":{"rendered":"\n<p>Easy E, Dr. Dre, MC Ren (b\u00fcrgerlich: Lorenzo Patterson), DJ Yella (b\u00fcrgerlich: Antoine Carraby) und (nicht zu vergessen) Ice Cube waren N.W.A., die Niggaz Wit&#8216; Attitude. Sie waren wohl das, was man heute gemeinhin als die Begr\u00fcnder des Gangsta Rap angesehen w\u00fcrde. Irgendwie verst\u00e4ndlich, schlie\u00dflich handelten ihre Texte zuhauf von Beschimpfungen der Polizei, anderen MCs sowie Frauen, die stets herablassend als &#8222;bitches&#8220; betitelt wurden. Ihr Deb\u00fct &#8222;Straight Outta Compton&#8220; war der krasse Gegensatz zum New Yorker East Coast, der sich verst\u00e4rkt politisch korrekteren und politisch motivierteren Themen zuwandte, und zeichnete sich dementsprechend durch plakative Gewalt, Sexismus und simple House-Party-Mucke aus.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Obwohl fast ohne die Unterst\u00fctzung der Radiostationen konnte ihr in einer Garage aufgenommenes Deb\u00fct sp\u00e4ter in Platin gepre\u00dft werden. Im Nachhinein ein wohl wichtiges Ereignis f\u00fcr die weitere Entwicklung des HipHop. Richtig bekannt wurden N.W.A. allerdings erst durch den Song &#8222;Fuck Tha Police&#8220;, der das FBI sowie die Polizei auf den Plan rief, die wiederum &#8218;Priority Records&#8216; m\u00e4chtig Dampf machten, das Album in dieser Form vom Markt zu nehmen und in einer \u00fcberarbeiteten Version (also ohne besagten Song) wieder zu ver\u00f6ffentlichen. Gesagt, getan. Kurz darauf verlie\u00df Ice Cube wegen eines Disputs (es ging nat\u00fcrlich ums Geld) die Band und wurde fortan bei jeder Gelegenheit durch den Dreck gezogen. Es sollte viele Jahre dauern, bis sich beide Parteien wieder riechen konnten und ihren l\u00e4cherlichen, in der \u00d6ffentlichkeit ausgetragenen Streit beilegten.<\/p>\n\n\n\n<p>Nun zu diesem Tribute Album der Old School-Heroen, das ein Remake ihres Deb\u00fcts darstellt. Dieses Mal wurden bekannte Rapper der derzeit dominierenden HipHop-Generationen gebeten, jeweils einen Song zu covern. Bis auf &#8222;Something 2 Dance 2&#8220; wurden auch alle St\u00fccke neu aufgelegt. Besonders die neuen Versionen von &#8222;Straight Outta Compton&#8220; (King T, MC Eight, Dr\u00e9ta), &#8222;Fuck Tha Police&#8220; (Bone Thugs-N-Harmony), &#8222;Gangsta Gangsta&#8220; (Snoop Dogg &amp; C-Murder) und &#8222;Express Yourself&#8220; (Silkk The Shocker) wissen zu gefallen. Selbst Dr. Dre und MC Ren sind auf diesem Album vertreten. Mit &#8222;Compton&#8217;s In The House&#8220; (in einer bisher unver\u00f6ffentlichten Liveversion) reichten sie ein besonders Schmankerl ein.<\/p>\n\n\n\n<p>Dieses Album ist mir auf alle F\u00e4lle lieber als ein weiteres mittelm\u00e4\u00dfiges Best Of-Album, dessen Anschaffung nicht mal den Fu\u00dfweg zum Plattenladen wert ist.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">V.A.: Straight Outta Compton\nN.W.A. - 10th Anniversary Tribute Album\n(Virgin)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Easy E, Dr. Dre, MC Ren (b\u00fcrgerlich: Lorenzo Patterson), DJ Yella (b\u00fcrgerlich: Antoine Carraby) und (nicht zu vergessen) Ice Cube waren N.W.A., die Niggaz Wit&#8216; Attitude. Sie waren wohl das, was man heute gemeinhin als die Begr\u00fcnder des Gangsta Rap angesehen w\u00fcrde. 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