{"id":33299,"date":"1998-03-17T11:11:00","date_gmt":"1998-03-17T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=33299"},"modified":"2022-07-23T20:55:16","modified_gmt":"2022-07-23T18:55:16","slug":"der-schakal","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/03\/der-schakal\/","title":{"rendered":"Der Schakal"},"content":{"rendered":"\n<p>Blutige Rache schw\u00f6rt ein russischer Mafia-Bo\u00df den USA, als sein Bruder bei einem Attentat durch das FBI ums Leben kommt. Deshalb heuert er den ber\u00fcchtigten Profi-Killer Schakal (Bruce Willis) an, der f\u00fcr 70 Millionen Dollar vor aller Augen eine Pers\u00f6nlichkeit des \u00f6ffentlichen Lebens ermorden soll. Als FBI-Mann Preston (Sidney Poitier) von dem geplanten Attentat erf\u00e4hrt, macht er sich mit seiner russischen Kollegin auf den Weg ins Gef\u00e4ngnis. Denn hier sitzt der vermutlich einzige Mann ein, der den mysteri\u00f6sen Schakal je pers\u00f6nlich kennenlernen durfte und dieses Ereignis \u00fcberlebt hat: der irische Terrorist Declan Mulqueen (Richard Gere). <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Der hat zun\u00e4chst zwar nichts als Zynismus f\u00fcr die Regierungsbeamten \u00fcbrig, l\u00e4\u00dft sich jedoch einspannen, als er erf\u00e4hrt, da\u00df seine ehemalige gro\u00dfe Liebe Isabella (Mathilda May) zwischen die Fronten geraten k\u00f6nnte. Nun beginnt ein gro\u00dfangelegtes Katz-und-Maus-Spiel, denn obwohl Mulqueen die Schritte seines Widersachers gut deuten kann, ist dieser ihm mit einer Reihe von Verkleidungen und modernster T\u00f6tungstechnologie immer ein kleines St\u00fcck voraus. Und der Schakal spielt mit seinen H\u00e4schern, denn die Jagd ist l\u00e4ngst auch zu einer pers\u00f6nlichen Geschichte zwischen Mulqueen und ihm geworden &#8211; immer mehr blutige Spuren hinterl\u00e4\u00dft er auf dem Weg zum gro\u00dfen Showdown.<\/p>\n\n\n\n<p>So unterschiedliche Werke wie &#8222;Doc Hollywood&#8220; oder &#8222;Rob Roy&#8220; gehen auf das Konto von Regisseur Michael Caton-Jones, der sich nun an ein Remake des 70er Jahre-Thrillers &#8222;Tag des Schakals&#8220; mit Edward Fox in der Hauptrolle wagte. Vielleicht w\u00e4re ein besserer Streifen gelungen, h\u00e4tte sich ein John Woo in den Regie-Stuhl gesetzt. So lebt der Film haupts\u00e4chlich von Action-Profi Bruce Willis in seinen zahlreichen Verkleidungen. Komplett daneben ist hingegen Richard Gere, dem man den irischen Freisch\u00e4rler kaum abnehmen mag. Kann es wirklich sein, da\u00df dieser charmante Kerl vor seiner Gefangenschaft blutige Gemetzel initiiert hat? Leicht unlogisch mutet auch die Gegebenheit an, da\u00df man ausgerechnet einem Knacki, der zudem noch allein durch sein Versprechen an die Aktion und damit die amerikanische Regierung gebunden ist, die Leitung \u00fcber das Unternehmen \u00fcbertragen und mit Waffen ausgestattet hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Und dann zum Schlu\u00df: Warum z\u00fcndet der Schakal sein Todesfeuerwerk ausgerechnet im Get\u00fcmmel der anwesenden FBI-Agenten, wo das Teil ohnehin per Handy ausgel\u00f6st wird und somit bequem aus einem Hotel drei Blocks weiter h\u00e4tte erledigt werden k\u00f6nnen? Das h\u00e4tte man nun wirklich besser machen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Der Schakal<br \/>Regie: Michael Caton-Jones<br \/>Darsteller: Bruce Willis, Richard Gere, Sidney Poitier, Mathilda May<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Blutige Rache schw\u00f6rt ein russischer Mafia-Bo\u00df den USA, als sein Bruder bei einem Attentat durch das FBI ums Leben kommt. 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