{"id":33381,"date":"1998-01-08T11:11:39","date_gmt":"1998-01-08T10:11:39","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=33381"},"modified":"2022-07-24T22:19:00","modified_gmt":"2022-07-24T20:19:00","slug":"event-horizon-am-rande-des-universums","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/01\/event-horizon-am-rande-des-universums\/","title":{"rendered":"Event Horizon &#8211; Am Rande des Universums"},"content":{"rendered":"\n<p>Sieben Jahre nach seinem mysteri\u00f6sen Verschwinden, die Erde datiert auf 2047, taucht der Prototyp des Forschungs-Raumschiffes &#8222;Event Horizon&#8220; unversehens im Nebel des Neptun auf. Sofort rasen Captain Miller (Laurence Fishburne) und seine Emergency Crew mit ihrem Weltraumkreuzer &#8222;Lewis &amp; Clark&#8220; an den Ort des Geschehens, um m\u00f6gliche \u00dcberlebende zu bergen. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Mit an Bord befindet sich auch der Wissenschaftler Dr. William Weir (Sam Neill), der den verlorengegangenen All-Cruiser einst entwickelt hatte. Er wei\u00df der alles andere als begeisterten Mannschaft denn auch zu berichten, da\u00df die &#8222;Event Horizon&#8220; mitnichten einfach verschwunden ist. Vielmehr war das Schiff mit einem einzigartigen Gravitationssystem ausgestattet, das es zum schnellsten Feger des gesamten Universums machen sollte. Leider mu\u00dfte der damalige Kommandant den bunten Vitesse-Knopf unbedingt dr\u00fccken und hinterlie\u00df daher gerade noch ein paar grauenerregende Funkspr\u00fcche, die sich nun auch die Besatzung der &#8222;Lewis &amp; Clark&#8220; mit ungutem Gef\u00fchl anh\u00f6rt.<\/p>\n\n\n\n<p>Als das Team ihr Ziel erreicht, findet es ein friedlich treibendes und scheinbar unbemanntes Raumschiff. Erste Begehungen verhei\u00dfen allerdings nichts Gutes, denn die Bio-Monitore verweisen auf anormale Daten und auch herumliegende K\u00f6rperteile deuten nicht eben auf ein friedliches Ende der ehemaligen Crew hin. Eine Warnung ist das dem Captain und seinen mutigen Damen und Herren in outerspace aber nicht &#8211; man bleibt noch ein wenig und macht selbst Bekanntschaft mit einem Ph\u00e4nomen, das die Psyche seiner Opfer benutzt, um zu t\u00f6ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit dem Vorsatz, einen Science Fiction-Horror-Psycho-Film abzudrehen, ist der englische Regisseur Paul Anderson (&#8222;Shopping&#8220;, &#8222;Mortal Kombat&#8220;) an sein drittes Werk herangegangen. W\u00e4hrend teils sehr nette Special Effects eingesetzt werden &#8211; z.B. f\u00fcr eine aufwendig animierte Reise von der Erde ins All &#8211; und auch die kathedralen-\u00e4hnlichen R\u00e4ume der &#8222;Event Horizon&#8220; beeindrucken, mu\u00df man sich fragen, ob kein Geld mehr f\u00fcr die restliche Ausstattung \u00fcbrig war. Da sitzen Fishburne &amp; Co. an einem ganz normalen Schaltkn\u00fcppel(!!!) mit 08\/15-Sicherheitsgurten in ihrem Shuttle, was manchem Startrekkie sicherlich einen Schauer \u00fcber den R\u00fccken laufen lassen wird. Damit w\u00e4re auch das Thema &#8222;Horror&#8220; abgehakt, denn die Grausamkeit der niemals sichtbaren Energie, die das Raumschiff offensichtlich aus einer anderen Dimension mitgebracht hat, ersch\u00f6pft sich darin, ein Crew-Mitglied nach dem anderen mit dessen Alptr\u00e4umen zu konfrontieren, was teils lethale Folgen hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Fans von Laurence Fishburne sowie Freunde leichter Splatterszenen d\u00fcrften sich bei &#8222;Event Horizon&#8220; vergn\u00fcgen. Ansonsten erweist sich jedoch wieder, da\u00df der Griff zwischen die Genres oft genau ins Klo f\u00fchrt.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Event Horizon - Am Rande des Universums\nRegie: Paul Anderson\nDarsteller: Laurence Fishburne, Sam Neill, Joely Richardson<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sieben Jahre nach seinem mysteri\u00f6sen Verschwinden, die Erde datiert auf 2047, taucht der Prototyp des Forschungs-Raumschiffes &#8222;Event Horizon&#8220; unversehens im Nebel des Neptun auf. 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