{"id":33556,"date":"1999-01-07T11:11:00","date_gmt":"1999-01-07T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=33556"},"modified":"2022-07-24T23:27:28","modified_gmt":"2022-07-24T21:27:28","slug":"rialto-s-t","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1999\/01\/rialto-s-t\/","title":{"rendered":"Rialto: s\/t"},"content":{"rendered":"\n<p>Was Placebo auf rockige Weise bringen, sitzt bei Rialto im abgespreizten kleinen Finger. An der Stelle, an der Placebo Querverbindungen zum Rock bieten, bringen Rialto Seilschaften mit der Popwelt des siebziger Glambiz : Bowie ohne Ende, Roxy Music sowieso. Achtung Pulp: Hier kommt ernsthafte Konkurrenz. Nat\u00fcrlich erf\u00e4hrt man hier nichts neues. Dramatische Gesten und viel Zuckergu\u00df wenn es um getragene Songs geht (&#8222;Monday Morning), und die Produktion so slick wie es nur geht. Macht mir pers\u00f6nlich gar nichts aus. Die 1000. Drum and Bass Platte ist auch nicht n\u00f6tiger als das hier!<\/p>\n\n\n\n<p>Rialto sind nicht so technologiefeindlich wie Placebo und verbraten auch mal das eine oder andere Sample, und doch bieten sie kein Role-Modell f\u00fcr die Neunziger. Eher f\u00fcr Nostalgiker, die sich mit einem gepflegten Glas Rotwein vor die heimische Anlage setzen und ganz genau den Texten zuh\u00f6ren wollen. Die drehen sich &#8211; wie sollte es anders sein &#8211; meistens um dramatische Beziehungen. Ob zwischen Mann und Frau oder innerhalb einer Geschlechtergemeinschaft kann sich der H\u00f6rer dichten. Was Techno und Innovationsfetischisten zum Kotzen bringen kann, wird hier zelebriert: Schmalz und Gef\u00fchl hoch zehn.<\/p>\n\n\n\n<p>Das Fr\u00fchjahr hat noch ein paar kalte Tage im Petto.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Rialto: s\/t<br \/>(EastWest\/Warner)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was Placebo auf rockige Weise bringen, sitzt bei Rialto im abgespreizten kleinen Finger. An der Stelle, an der Placebo Querverbindungen zum Rock bieten, bringen Rialto Seilschaften mit der Popwelt des siebziger Glambiz : Bowie ohne Ende, Roxy Music sowieso. Achtung Pulp: Hier kommt ernsthafte Konkurrenz. Nat\u00fcrlich erf\u00e4hrt man hier nichts neues. Dramatische Gesten und viel [&hellip;]<\/p>\n","protected":false},"author":29,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-33556","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Fred Scholl","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/fred-scholl\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/29"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=33556"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/33556\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=33556"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=33556"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=33556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}