{"id":3395,"date":"1997-09-09T11:11:00","date_gmt":"1997-09-09T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/archiv\/?p=3395"},"modified":"2022-07-11T23:10:26","modified_gmt":"2022-07-11T21:10:26","slug":"luna-pup-tent","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/09\/luna-pup-tent\/","title":{"rendered":"Luna &#8211; Pup Tent"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/luna-pup-tent.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/luna-pup-tent.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12565\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/luna-pup-tent.jpg 500w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/luna-pup-tent-145x145.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/luna-pup-tent-60x60.jpg 60w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/luna-pup-tent-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Gute Gitarrenarbeit ist im Zeitalter der digitalen Vertonung von Emotionen zu einem Suchen nach Nuggets in schlammigen Wasser geworden. Wie einst die alten Goldsch\u00fcrfer durchw\u00fchlt man seinen Claim, wobei die Hoffnung auf neue Funde t\u00e4glich schwindet. Findet man denn doch einen solch funkelnden Klumpen, so ist die Freude um so gr\u00f6\u00dfer. Aber genug mit dem Fabulieren, mit &#8222;Pup Tent&#8220; von Luna ist endlich mal wieder eine Bandplatte herausgekommen, die solche Freude aufkommen l\u00e4\u00dft.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Historisch sei erw\u00e4hnt, da\u00df es sich bei &#8222;Pup Tent&#8220; um die vierte LP von Luna handelt und Galaxie 500 als Vorg\u00e4ngerband bezeichnet werden darf. Die Kritiker umschw\u00e4rmen sie (zurecht!) und vergleichen sie sp\u00e4testens seit ihrem Supportjob f\u00fcr Velvet Underground (1993) mit ebendiesen (nicht ganz zu unrecht). Formelle Parallelen mag man hier ziehen (rhythmusorientierte Gitarrenarbeit, leicht monotones Schlagzeug, leicht leiernder Gesang) mir dr\u00e4ngt sich aber ein Adjektiv auf, da\u00df ich zuvorderst nicht mit VU in Verbindung bringen w\u00fcrde: Geschmackvoll.<\/p>\n\n\n\n<p>Die 10 Songs auf &#8222;Pup Tent&#8220; sind durchweg eben &#8222;geschmackvoll&#8220; arrangiert und lassen erkennen, da\u00df das Quartett in den kleinen Fingern mehr Stil hat als andere Musiker im gesamten Gro\u00dfhirn. Liedarrangements, filigran wie belgische Kl\u00f6ppelarbeit, bilden einen Teppich indem die Einzelinstrumente wie eine Einheit eingewoben sind und Sounds (Wah Wah Gitarre, Keyboards, Xylophon etc.) Farbtupfer darstellen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zu erw\u00e4hnen ist desweiteren der offene, differenzierte Sound der Platte, der sowohl Teil der Aufnahmetechnik ist, aber auch schon im Arrangement der Lieder begr\u00fcndet liegt und die Platte auch auf schlechten Anlagen gro\u00df und r\u00e4umlich klingen l\u00e4\u00dft. Eine Platte, die nicht interpretiert, sondern geh\u00f6rt werden will. Ein Klassiker ohne Zeit und Raum.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Gute Gitarrenarbeit ist im Zeitalter der digitalen Vertonung von Emotionen zu einem Suchen nach Nuggets in schlammigen Wasser geworden. Wie einst die alten Goldsch\u00fcrfer durchw\u00fchlt man seinen Claim, wobei die Hoffnung auf neue Funde t\u00e4glich schwindet. 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