{"id":3397,"date":"1997-09-04T02:46:51","date_gmt":"1997-09-04T00:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/archiv\/?p=3397"},"modified":"2022-06-06T01:14:11","modified_gmt":"2022-06-05T23:14:11","slug":"isar-12-unterwegs-mit-isar-12","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/09\/isar-12-unterwegs-mit-isar-12\/","title":{"rendered":"Isar 12 &#8211; Unterwegs mit Isar 12"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Isar-12-unterwegs-mit.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Isar-12-unterwegs-mit.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12560\" width=\"250\" height=\"250\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Isar-12-unterwegs-mit-145x146.jpg 145w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Isar-12-unterwegs-mit-60x60.jpg 60w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/Isar-12-unterwegs-mit-120x120.jpg 120w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>Diese CD ist f\u00fcr mich (bislang) das Highlight dieses Sommers. Ein Bastard von Platte, der Breakbeats, Schweine-Gitarren, Ambient-Geblubber, Siebziger-Sound und deutsche Texte vereint, ohne da\u00df es einen Moment beliebig oder unorganisch klingt. Glaubt Ihr nicht? Kann ich verstehen. Ist aber so. &#8222;Unterwegs mit Isar 12&#8220; ist das Debut der beiden M\u00fcnchner Achim Bogdahn (Gitarre, Gesang) und Andreas Konstantin (Computer). Wie bei vielen Ver\u00f6ffentlichungen aus Bayerns Landeshauptstadt hat diese Musik diesen ganz speziellen Swing &#8230; eine intelligente Leichtigkeit, die einer genaueren Untersuchung w\u00fcrdig ist (vielleicht demn\u00e4chst mehr zur M\u00fcnchen-Hamburg-Theorie!). <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Kosmopolitisch ist sie auf jeden Fall, nicht nur wegen solcher Titel wie &#8222;Acapulco Gold&#8220;, &#8222;Paris &#8211; Roubaix&#8220; oder &#8222;Wei\u00dfes Pulver aus Kiukiang&#8220;. Isar 12 kennen die Welt, sie wissen, was gerade up to date ist. Das f\u00e4ngt schon bei der Cover- und Booklet-Gestaltung an (astreine 70er-Jahre-Fotografien, Schriftzug &#8222;Stereo&#8220; in der Ecke) und endet beim exzessiven und absolut cleveren Sampling. Die Art, wie sie ihre Sound- und Sprech-Schnipsel von \u00fcberall her zusammenklauen und in den Songs aneinander reihen, ist schon klasse und hat extreme POP-Qualit\u00e4ten.<\/p>\n\n\n\n<p>Geschmackssicher verbinden sie ihre bevorzugte deutsche Fernsehserie aus den F\u00fcnfzigern (&#8222;Funkstreife Isar 12&#8220;) mit klassischer Soundtrack-(M\u00fcnchen-)Discomucke aus den Siebzigern (Titel: &#8222;Die Stra\u00dfen von Obergiesing&#8220;). Elvis lebt auch an der Isar weiter und erscheint in einer Art 90er-Jahre-Blues mit sirrenden Slide-Gitarren und Breakbeat-Andeutungen (&#8222;Ich traf Elvis in den Outskirts von Memphis&#8220;). Die Geschichte \u00fcber den DDR-Agenten, der von der Stasi nach Sofia geschickt und dort vergessen wird, unterlegen die beiden M\u00fcnchner mit einem (Zitat) &#8222;originalen Ostblock-Discohousebeat&#8220;. Und das klingt genauso wunderbar, wie es diese Beschreibung verspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>Und wer dann noch Laetitia Sadier (Stereolab) und Thomas Meinecke (FSK) als Gasts\u00e4ngerin bzw. Gastmusiker aufbietet und solche Zeilen wie &#8222;Gott war gut drauf, als er Afrika erfand; er war m\u00fcde, setzte Hamburg in den Sand&#8220; raushaut, der kann eigentlich nicht viel falsch machen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese CD ist f\u00fcr mich (bislang) das Highlight dieses Sommers. Ein Bastard von Platte, der Breakbeats, Schweine-Gitarren, Ambient-Geblubber, Siebziger-Sound und deutsche Texte vereint, ohne da\u00df es einen Moment beliebig oder unorganisch klingt. Glaubt Ihr nicht? Kann ich verstehen. 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