{"id":34083,"date":"1997-10-26T11:11:00","date_gmt":"1997-10-26T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=34083"},"modified":"2022-07-26T03:46:07","modified_gmt":"2022-07-26T01:46:07","slug":"pixies-death-to-the-pixies","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/10\/pixies-death-to-the-pixies\/","title":{"rendered":"Pixies: Death to the Pixies"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.hinternet.de\/musik\/cd-p\/images\/pixies.jpg\" alt=\"\"\/><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Ein Abgesang auf eine gro\u00dfe Band, deren Einflu\u00df auf die Rockmusik der sp\u00e4ten Achtziger und der fr\u00fchen Neunziger wahrscheinlich immer noch untersch\u00e4tzt wird. Eventuell ist diese Doppel-CD ja auch nicht das letzte, was wir von der Band aus Boston, oder besser gesagt, aus den Archiven der Band noch h\u00f6ren werden. &#8222;Death to the Pixies&#8220; enth\u00e4lt bekanntes Studiomaterial und neu ver\u00f6ffentlichte Live-Aufnahmen der Band um Black Francis (bzw. Frank Black). F\u00fcr den Fan hat die Compilation mit ausgew\u00e4hlten Songs der Jahre &#8217;87 bis &#8217;91 keinen gro\u00dfen Wert, da er die regul\u00e4ren Alben wahrscheinlich alle besitzt. <\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>F\u00fcr Neueinsteiger und Menschen, die nur einen kurzen Abri\u00df einer Bandkarriere ben\u00f6tigen, ist die erste der beiden CDs dagegen viel interessanter. Willkommen zum Greatest-Hits-Programm, hier sind sie alle, von &#8222;Gigantic&#8220; und &#8222;Where is my mind?&#8220; \u00fcber &#8222;Here comes your man&#8220; und &#8222;Monkey gone to heaven&#8220; bis &#8222;Dig for fire&#8220;. Alles wunderbare Songs, ja Klassiker sogar, aber auch der Feinschmecker wei\u00df: Es mu\u00df nicht immer Kaviar sein. Rein marketingtechnisch stellt sich doch die Frage: Gibt es Menschen, die man zum Kauf einer Best of Pixies bewegen kann? Ich meine, wir reden ja hier nicht von Queen oder den Scorpions (Gott sei Dank!), aber diese Sorge ist nicht meine, das \u00fcberlasse ich gerne der Plattenfirma.<\/p>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Insider viel spannender ist da die zweite Scheibe des Doppelalbums: Ein holl\u00e4ndischer Radio-Mitschnitt eines Konzertes vom 25. September 1990. Auch da sind (fast) alle Hits zu h\u00f6ren, aber live, und das hei\u00dft in erster Linie: ein etwas ver\u00e4nderter Sound. Neue Interpretationen oder neue Arrangements sucht man hier vergebens (mit einer Ausnahme: &#8222;Wave of mutilation&#8220;) Das ist ein wenig schade, da ich &#8211; zuf\u00e4lligerweise &#8211; im Rahmen der damaligen Tournee zwei Konzerte der Band gesehen habe und mich daran erinnere, da\u00df die Show dieser beiden Abende sehr interessante und mittelm\u00e4\u00dfig w\u00fcste Songversionen zu bieten hatte. Ob die mangelnde Experimentierfreude der Pixies mit der Radioaufzeichnung zu erkl\u00e4ren ist? Wer wei\u00df es. <\/p>\n\n\n\n<p>Nur damit hier kein falscher Eindruck aufkommt: &#8222;Death to the Pixies&#8220; enth\u00e4lt grandiose Musik, und das gilt auch f\u00fcr die Konzertaufzeichnung (vor allem wenn Kim Deal singt, aber wem erz\u00e4hl ich das). Aber f\u00fcr den netten Pixies-Fanatiker von nebenan &#8211; so wie mich &#8211; h\u00e4tt&#8217;s halt a bisserl mehr sein k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Pixies: Death to the Pixies<br \/>(4AD\/Rough Trade)<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Abgesang auf eine gro\u00dfe Band, deren Einflu\u00df auf die Rockmusik der sp\u00e4ten Achtziger und der fr\u00fchen Neunziger wahrscheinlich immer noch untersch\u00e4tzt wird. 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