{"id":35115,"date":"2000-10-14T11:11:00","date_gmt":"2000-10-14T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=35115"},"modified":"2022-08-25T05:42:44","modified_gmt":"2022-08-25T03:42:44","slug":"interview-red-snapper-2000","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/10\/interview-red-snapper-2000\/","title":{"rendered":"Interview: Red Snapper (2000)"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Oh, it&#8217;s pure Red Snapper<\/h2>\n\n\n\n<p>Red Snapper z\u00e4hlen zu den interessantesten Bands des Genres Elektro. Die Gr\u00fcnde liegen auf der Hand: Zum einen verlassen sie sich beim Komponieren nicht ausschlie\u00dflich auf Zutaten aus der Konserve. Zum anderen kreieren sie ein faszinierendes Gemisch aus d\u00fcster-melancholischen und sch\u00f6nen, funkigen Elementen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Was 1993 mit einer Session begann, hat in der Zwischenzeit weite Kreise gezogen. Ihre auf dem eigenen Label &#8218;Flaw&#8216; ver\u00f6ffentlichten EPs sind bereits legend\u00e4r -nachzuh\u00f6ren auf dem Album &#8222;Reeled And Skinned&#8220; (1995). Kurz darauf folgte die Vertragsunterzeichnung bei &#8218;Warp Records&#8216; und im Zuge dessen die viel ger\u00fchmten Alben &#8222;Prince Blimey&#8220; (1996) und &#8222;Making Bones&#8220; (1998).<\/p>\n\n\n\n<p>Einige Kritiker und Fans sind zwar weiterhin davon \u00fcberzeugt, &#8222;Reeled And Skinned&#8220; sei das beste Red Snapper-Werk bis dato, doch da haben sie die Rechnung ohne &#8222;Our Aim Is To Satisfy Red Snapper&#8220; gemacht. Das dritte regul\u00e4re Studioalbum von David Ayers (Gitarre, Programming), Richard Thair (Schlagzeug, Turntables) und Ali Friend (Bass) ist eine interessante, spannende und kurzweilige Reise durch den Ideenfundus des britisch-amerikanischen Trios und wurde von der Band und Hugo Nicholson (David Holmes, Primal Scream) co-produziert.<\/p>\n\n\n\n<p>Der erste Gesamteindruck verr\u00e4t, dass sie im Vergleich zum direkten Vorg\u00e4ngeralbum mit weniger Jazz-Anleihen und dezenter Temporeduzierung auskommen. Statt dessen trippige Sounds und Dub-Verweise. Auffallend ist einmal mehr, die Ideenvielfalt der Band, die beim H\u00f6ren f\u00fcr ein Auf und Ab der Gef\u00fchlswelt sorgt. Doch lassen wir an dieser Stelle David Ayers zu Wort kommen:<\/p>\n\n\n\n<p>Hallo David, wie geht&#8217;s es dir?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Nun, das ist jetzt der dritte Tag Pressearbeit in Deutschland. Heute machen wir in M\u00fcnchen Station. Gestern stand K\u00f6ln und vorgestern Hamburg auf dem Programm. Bislang war es sch\u00f6n. Uns fehlt lediglich etwas Schlaf. Letzte Woche spielten wir einige Festivals. Die Nacht bevor wir nach Hamburg flogen, waren wir auf dem Reading Festival in England. Als wir nachts in London eintrafen, blieben uns nur zwei Stunden Zeit, um den Flieger nach Deutschland zu erwischen. Das war stressig und steckt uns noch in den Knochen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Das klingt nach viel Arbeit. Die Promotion startet tats\u00e4chlich sehr fr\u00fch bei euch.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ja, es gibt viel zu tun. Es ist jedoch aufregend. Noch sechs Wochen, dann kommt das Album endlich auf den Markt. Wir haben die St\u00fccke so oft geh\u00f6rt, da w\u00fcrde es mir ehrlich gesagt komisch vorkommen, mich mit jemandem zu unterhalten, der sie nicht kennt. Im Musikbusiness geht alles entweder verdammt schnell oder extrem langsam. Wir hatten w\u00e4hrend der Produktionsphase einen eng gesteckten Zeitplan und standen unter gro\u00dfem Druck, das Album termingerecht fertig zu stellen. Aber es gelang. Jetzt m\u00fcssen wir einige Wochen Geduld beweisen, bis es ver\u00f6ffentlicht wird.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Tja, das ewige Warten ist nun einmal Bestandteil der Musikbranche.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Da f\u00e4llt mir ein Zitat von Charlie Watts ein. Er wurde gefragt, wie es ist, Teil der Rolling Stones zu sein. Er antwortete, er habe die letzten 25 Jahre daf\u00fcr geopfert und 20 davon gingen f\u00fcrs Warten drauf. (lacht)&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>In dem letzten Hinternet-Interview habt ihr zugegeben, die Ver\u00f6ffentlichung von &#8222;Making Bones&#8220; wegen der Fu\u00dfballweltmeisterschaft verschoben zu haben. Dieses Jahr habt ihr anscheinend gewartet, bis die EM vor\u00fcber ist.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Ah, da sprichst du mit dem falschen Mann. Ich bin Baseball-Fan, Ali ist der Fu\u00dfballfreak. Warum ich Baseball mag? Ich bin nicht Brite, sondern Ami. Vor etwa zehn Jahren zog ich nach London. Baseball hat viel mit Strategie zu tun. Zugleich ist es ein k\u00f6rperliches Spiel, bei dem der Spieler explosionsartig seine Leistung erbringen muss. Diese Mischung macht Baseball f\u00fcr mich interessant.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Auch hier muss man ja viel Geduld aufbringen und warten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Stimmt. Doch es ist unterhaltsam, solange du nicht einem stink langweiligen Spiel beiwohnst, in dem absolut nichts passiert. Manchmal kann allerdings noch der letzte Schlagmann ein Spiel rumrei\u00dfen, was beim Fu\u00dfball etwas schwerer ist.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Zur\u00fcck zu Red Snapper: Wie waren \u00fcberhaupt die Festivalauftritte?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Um ehrlich zu sein, hatten wir im Vorfeld Angst und bef\u00fcrchteten, au\u00dfer Form und unvorbereitet zu sein. Besonders unserem Schlagzeuger verlangen wir viel ab. Er muss einige komplizierte Dinge machen und gilt nicht umsonst als human drum machine. Aber es war alles in allem toll. Abgesehen von einigen kleineren Patzern zogen wir uns gut aus der Aff\u00e4re. Ich sch\u00e4tze, wir haben in K\u00fcrze zur alten Form zur\u00fcckgefunden.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Sind noch immer Teile der Zuschauer \u00fcberrascht, wenn ihr mit Instrumenten auf die B\u00fchne kommt?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Einige ja. Das ist auch der Grund, warum ich gerne auf Festivals spiele. Ansonsten ziehe ich Clubshows vor. Der Sound ist n\u00e4mlich besser, das Publikum ist nur wegen dir gekommen und in der Regel kannst du die Dauer des Sets frei bestimmen. Auf Festivals hast du Stress, wenig Zeit und sicherlich auch einige Leute im Publikum, die mit Red Snapper nichts anfangen k\u00f6nnen. Andererseits kannst du gerade diese Leute erreichen und vielleicht f\u00fcr dich gewinnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe gelesen, dass noch keines eurer Alben mit der Liveshow konkurrieren kann. Das kann ich zwar selbst nicht beurteilen, da ich euch noch nicht live gesehen habe, dennoch w\u00fcrde ich dich um ein Statement bitten.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Dar\u00fcber haben wir j\u00fcngst diskutiert. &#8218;Our Aim Is To Satisfy Red Snapper&#8216; ist vielleicht das erste Red Snapper-Album, das die Liveenergie einfangen konnte. Seit Jahren leben wir mit diesem Urteil. Diesmal hatten wir die Wahl zwischen einem Livealbum oder einer Platte, die authentisch und livehaftig klingt. Letzteres haben wir umzusetzen versucht.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich habe auch gelesen, dass ihr in den letzten Jahren vom Pech verfolgt wart. Wie ist das zu verstehen?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Es ging um Privates. Meine Mutter starb diesen Sommer. Ali brach sich beim Fu\u00dfballspielen die Hand und musste drei Monate pausieren. Richard trennte sich von seiner langj\u00e4hrigen Freundin, mit der er ein Kind hat. Wir trennten uns von unserem Manager, weshalb wir uns derzeit selbst managen m\u00fcssen. Du siehst, wir hatten eine Pechstr\u00e4hne. Andere Bands, denen es an Zusammenhalt mangelt und bei denen es mit dem Verst\u00e4ndnis untereinander nicht so weit her ist, h\u00e4tten vielleicht das Handtuch geworfen. Uns machte es entschlossener denn je, und wir konzentrierten unsere Kr\u00e4fte auf die Musik. Das wiederum erkl\u00e4rt auch den Albumtitel. Er ist mit Absicht zweideutig und enth\u00e4lt einen Funken Wahrheit. Sofern wir nicht mit etwas zufrieden sind, ver\u00f6ffentlichen wir es nicht. Dadurch sch\u00fctzen wir uns vor allzu gro\u00dfen Fehltritten. Das ist auch der Grund, warum wir zwei Jahre ben\u00f6tigten: Wir sind Perfektionisten.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Viele elektronische Bands greifen ausschlie\u00dflich auf Drumcomputer, Sampler, Moog und sonstige Spielereien zur\u00fcck. Ihre S\u00e4nger sind zumeist MCs, deren Texte keine Message haben. Dabei beweist ihr, dass es auch anders geht. N\u00e4mlich mit Gitarre, Bass und Schlagzeug und mit Sinn und Verstand in den Lyrics.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Erst einmal: Wir sind alle Mitte drei\u00dfig und mit dem Erlenen von Instrumenten aufgewachsen. Heutige Musiker wachsen unter anderen Umst\u00e4nden auf. Sie ziehen dem traditionellen Instrument Turntables und Sampler vor. Das kann nat\u00fcrlich ebenso wertvoll sein. Ich finde beide Wege interessant. Im Endeffekt greifen wir alle auf das selbe Equipment zur\u00fcck. Wir haben auch einen DJ und all den anderen Kram, den man mittlerweile braucht. Was uns vielleicht von unseren Kollegen unterscheidet, ist dass wir in einem Raum sitzen und mit den Instrumenten sofort neue Ideen in Musik umsetzen k\u00f6nnen. So entstanden vor allem die neuen Tracks. Sie haben sich w\u00e4hrend der Jamsessions herauskristallisiert. Das mag am Ende organischer klingen und mehr Livefeeling mit sich bringen. In der Regel \u00fcberlegen wir uns erst danach, wie wir einen Song manipulieren und ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. Insofern kombinieren wir beide Ans\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Was die Vocals angeht, so beschwert sich MC Det andauernd, dass wir ihm zu viel abverlangen. Aber das ist typisch f\u00fcr Red Snapper. Wir schrauben die Anspr\u00fcche selbst hoch und damit auch die derer, die mit uns kooperieren. Unsere Pr\u00e4misse ist, alles erdenklich m\u00f6gliche in die Tat umzusetzen. Det hat vor einem Jahr mal zu einem Barry White-Song gesungen. Da stellten wir erst fest, was f\u00fcr eine tolle Stimme er hat. Wir fragten ihn sofort, warum er das nicht \u00f6fter mache. Er meinte nur: MCs singen nicht. Basta. Aus welchem d\u00e4mlichen Regelwerk ist denn das bittesch\u00f6n? Wo steht geschrieben, dass MCs nicht singen d\u00fcrfen? Aber es passt: Obwohl Det \u00fcberhaupt nicht konservativ erscheint, ist er letztlich stockkonservativ. Er hat eine ausgezeichnete Stimme, aber er nutzt sie nicht. Ich kann auch \u00fcber die Strasse laufen und zeitgleich Kaugummi kauen. Bl\u00f6der Vergleich, doch du wei\u00dft, worauf ich hinaus will: Es macht Spa\u00df, Regeln zu brechen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Eben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Anders zu sein, ist wahrscheinlich die einzige Eigenschaft, die uns dorthin gebracht hat, wo wir jetzt stehen. Unsere ersten EPs, die wir auf einem ganz kleinen Label ver\u00f6ffentlicht hatten, waren auch schon anders. Und genau darauf standen die Leute. Das inspirierte uns, unseren eingeschlagenen Weg weiterzugehen. Wenn einer schreibt oder sagt, unsere Platte sei klasse und ihm fallen keine passenden Vergleiche ein, ist das das gr\u00f6\u00dfte Kompliment, das wir bekommen k\u00f6nnen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Stimmst du mir zu, dass &#8222;Our Aim Is\u2026&#8220; mehr ist als nur new dark funk oder fuck-off jazz.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Haha. Den Begriff new dark funk dachte sich der Typ aus, der das erste Info schrieb. Dabei kennen wir den gar nicht. Das Info ist voll von Fehlinformationen. Furchtbar. Hoffentlich hast du den \u00fcberarbeiteten Pressetext. Wir bezeichnen unsere Musik lieber als new dark chocolate. (lacht) Das klingt wesentlich besser. (lacht) Nenn es, wie du willst. Die Musik ist zu komplex und zu variantenreich, um sie mit einem Begriff einzufangen. Wir haben Jahre gebraucht, um die Etikette fuck-off jazz abzusch\u00fctteln. Die kam von uns und war nur ein Jux. Trotzdem haftete sie uns ewig an. Stell dir nur mal vor, du machst einen Witz und er verfolgt dich f\u00fcr drei Jahre. Ein Horror, sage ich dir. Du als Journalist hast die Aufgabe, den Leuten zu erkl\u00e4ren, was auf einer Platte passiert und welche Musik es ist. Im besten Fall ist das unglaublich schwierig. Am liebsten w\u00fcrde ich mit Red Snapper so lange Musik machen k\u00f6nnen, bis jeder wei\u00df, wof\u00fcr wir stehen und niemand mehr die Musik beschreiben muss. Nach dem Motto: Oh, it&#8217;s pure Red Snapper. Der Name sollte f\u00fcr sich sprechen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits habt ihr auf &#8222;Our Aim Is\u2026&#8220; schwerf\u00e4llige, relaxte St\u00fccke (&#8222;Shellback&#8220;, &#8222;Belladonna&#8220;), andererseits lebendige Tracks (&#8222;The Rake&#8220;, &#8222;The Rough And The Quick&#8220;) und dann solche, die irgendwie was von beidem vereinen (&#8222;Keeping Pigs Together&#8220;, &#8222;I Stole Your Car&#8220;). Ist es nicht eine gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr den H\u00f6rer, die beiden Extrema gleicherma\u00dfen zu verarbeiten?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Aber gerade das spiegelt das Leben wider. Sind nicht die Pers\u00f6nlichkeitsbilder der Menschen so? Ich habe Freunde, die st\u00fcndlich ihre Stimmung wechseln. Warum sollte Musik nicht ebenso variabel sein. Wir setzen uns ja nicht an einen Tisch und beschlie\u00dfen, d\u00fcstere wie funkige St\u00fccke auf ein und dasselbe Album zu packen. Schaust du dir allerdings unsere Plattensammlungen an, wirst du feststellen, dass wir K\u00fcnstler sch\u00e4tzen, die verschiedene Seiten haben &#8211; nimm nur Miles Davis oder The Clash.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr seid bei &#8218;Warp Records&#8216; unter Vertrag, einem Label das bei Kritikern, Musikern und Fans gleicherma\u00dfen durch seine ausgezeichneten und einzigartigen Bands einen besonders guten Ruf genie\u00dft. Wie siehst du das?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;&#8218;Warp&#8216; geh\u00f6rt zu den wenigen wahren Indiefirmen in Gro\u00dfbritannien. Ich mag fast alle K\u00fcnstler, die sie unter Vertrag haben. &#8218;Warp&#8216; haben den Status, den fr\u00fcher &#8218;4AD&#8216;, &#8218;Rough Trade&#8216; oder &#8218;Motown&#8216; hatten. Sie haben eine Identit\u00e4t. Magst du eine Platte, ist die Chance gro\u00df, dass dir alle gefallen. Sie haben einfach guten Geschmack. Auf den kannst du dich verlassen.&#8220;<\/p>\n\n\n\n<p>Der A&amp;R-Job bei &#8218;Warp&#8216; muss anstrengend sein.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Der Witz aber ist, dass es keinen A&amp;R gibt. Es gibt nur Steve Beckett und Rob Mitchell, die beiden Gr\u00fcnder. Sobald sie eine Band m\u00f6gen, krallen sie sich diese. Du musst mit ihnen nicht gro\u00dfartig verhandeln. Sie kommen gleich auf den Punkt. Das ist genau nach unserem Geschmack. Lieber eine kleine Firma, daf\u00fcr umso mehr Freiheiten. Bis dato hat, in Bezug auf die Verkaufszahlen, jedes unserer Alben den Vorg\u00e4nger um das doppelte geschlagen. Dadurch geben wir dem Label etwas von dem zur\u00fcck, das sie in uns investiert haben. Reich werden wir alle nicht. Aber es reicht aus, um zu leben. Und es macht Spa\u00df.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Oh, it&#8217;s pure Red Snapper Red Snapper z\u00e4hlen zu den interessantesten Bands des Genres Elektro. 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