{"id":35129,"date":"1998-02-25T11:11:00","date_gmt":"1998-02-25T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=35129"},"modified":"2022-08-23T04:50:46","modified_gmt":"2022-08-23T02:50:46","slug":"interview-frank-kozik","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1998\/02\/interview-frank-kozik\/","title":{"rendered":"Interview: Frank Kozik"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Warum soll ich \u00fcber Frank Kozik, den mittlerweile weltweit bekannten und angesehenen Posterk\u00fcnstler, noch gro\u00dfartig einleitende Worte verlieren? Wer kennt nicht wenigstens ein paar seiner sch\u00f6nen bizarren und zugleich auff\u00e4lligen Motive&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Er ist es, der (Pop-)Ikonen wie Jesus, Charles Manson oder Bruce Lee in ein modernes k\u00fcnstlerisches Gewand zw\u00e4ngt und dadurch faszinierende bis schockierende Kollagen erzeugt, die mit Sicherheit eins sind: werbewirksam. Das haben sogar schon Industriegiganten wie BASF und verschiedene US-Fernsehsender erkannt, von denen Kozik in der Vergangenheit einzelne Auftr\u00e4ge erhielt.<\/p>\n\n\n\n<p>Was 1980 aus Spa\u00df an der Freude als ein Einmannbetrieb begann, hat nach nunmehr 18 Jahren Ausma\u00dfe angenommen, die Professionalit\u00e4t und gro\u00dfes Businessgeschick voraussetzen. Beides Eigenschaften, die der 36j\u00e4hrige Frank Kozik mit seinem Team erf\u00fcllt.<\/p>\n\n\n\n<p>Anfang der Achtziger ging der in San Francisco lebende Frank Kozik auf Konzerte, um Kontakt zu der lokalen Musikszene zu kn\u00fcpfen. Sein Hintergedanke dabei: &#8222;Ich will Konzertflyer machen!&#8220; Einfache Schwarzwei\u00dfkopien waren die Anf\u00e4nge; mittlerweile stellt Kozik in seinem riesigen, im Hafen gelegenen, Loft unter anderem hochwertige Siebdrucke her.<\/p>\n\n\n\n<p>Am 9. Januar des Jahres 1962 wurde er in Madrid geboren. Einen Schulabschlu\u00df hat er nie absolvieren k\u00f6nnen, da er von der High School geworfen wurde. Eine Kunsthochschule oder Universit\u00e4t besuchte er ebenfalls nie. All das was er heute eindrucksvoll unter Beweis stellt, ha er sich im Laufe der Jahre selbst beigebracht. Autodidakten nennt man solche Menschen gemeinhin.<\/p>\n\n\n\n<p>Angesprochen auf seine musikalische Interessen gesteht er, diesen kaum definieren zu k\u00f6nnen. Dies und das h\u00f6re er &#8211; querbeet eben.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Ich h\u00f6re im Endeffekt alles au\u00dfer Ska. Au\u00dferdem mu\u00df ich gestehen, eine Vorliebe f\u00fcr Heino zu haben, das bezieht sich jedoch ausschlie\u00dflich auf sein visuelles Erscheinungsbild.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Die dargebotene Musik ist das Qualit\u00e4tsma\u00df, das Frank Kozik auf eine Band aufmerksam macht. Alles andere z\u00e4hlt nicht. Nur wenn er die Musik mag, kann er mit einer Band zusammenarbeiten. Sei es als deren Coverk\u00fcnstler oder als deren Labelbo\u00df. Was aber inspiriert ihn, treibt ihn an, diese grellen, bunten Bilder zu entwerfen, die einem sofort ins Auge fallen und die \u00fcberall auf der Welt gro\u00dfe Anerkennung finden?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Ich habe nicht den leisesten Schimmer<\/em>&#8222;, antwortet er kurz und trocken.<\/p>\n\n\n\n<p>Warum aber meist grelle, bei\u00dfende Farben? Hat das eine tiefere Bewandtnis?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Ganz einfach: Grelle Farben haben aus mehr als sechs Metern Entfernung betrachtet noch eine gro\u00dfe Wirkung.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Er \u00fcberfiele einfach ein Verlangen, sich hinter den Schreibtisch zu klemmen und Cover bzw. Poster oder Postkarten zu entwerfen. Sieht er sich dabei vielleicht von anderen namhaften K\u00fcnstlern in irgendeiner Art und Weise beeinflu\u00dft?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Die Liste ist schier endlos. Derzeit bin ich total angetan von kubanischen Posterk\u00fcnstlern aus den Sechzigern, also der Zeit der Revolution.<\/em>&#8220; (Kurze Anmerkung an dieser Stelle: In fr\u00fcheren Interviews erkl\u00e4rte er bereits, da\u00df er schon seit Jahren Propagandakunst sammelt und archiviert.) &#8222;<em>Was aktuelle K\u00fcnstler betrifft, so habe ich mir k\u00fcrzlich Gem\u00e4lde von Stacy Lande, einer in Los Angeles ans\u00e4ssigen Malerin, gekauft. Sie hat sich auf wundersch\u00f6ne \u00d6lgem\u00e4lde spezialisiert, die in der Tradition des gro\u00dfartigen Franz von Stuck stehen. Au\u00dferdem w\u00e4ren da noch Komar und Melamid zu erw\u00e4hnen, zwei russische Popartk\u00fcnstler, die vieles im sozial-realistischen Stil gemacht haben.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie ich geh\u00f6rt habe, soll Dein Atelier nicht gerade klein sein. Meterlange Regale, in denen sich ein Comicheft an das andere reiht.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Stimmt, es ist schon ziemlich gro\u00df &#8211; so an die hundert Quadratmeter hat es in etwa. Du wirst nicht glauben, aber wir m\u00fc\u00dften unser Lager ausbauen. Ich bin in so viele fortlaufende Projekte involviert, da\u00df ich st\u00e4ndig neues Material geliefert bekomme. \u00dcbrigens, die Comics lese ich nicht. Ganz selten nur.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sieht der Proze\u00df aus, der zur Entstehung eines Covers f\u00fchrt?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>In der Regel sammle ich einzelne Ideen, die entweder nach Musikstilen oder der Einstellung einer Band geordnet sind. Sobald ich dann einen Auftrag ins Haus bekomme, \u00fcberlege ich, welche Idee nun zu der Band bzw. der Musik passen w\u00fcrde. Es hat sich in der Vergangenheit gezeigt, da\u00df ich nicht zu lange \u00fcber ein Projekt nachdenken sollte. Je l\u00e4nger ich warte, desto schlechter wird das Design. Ich versuche stets, instinktiv vorzugehen.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcblich ist es wohl auch, Ideen in die Tonne zu treten&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Von meinen eigenen verwerfe ich ehrlich gesagt keine. Am Ende habe ich alle irgendwo verwertet, ganz egal ob sie allen gefallen oder nicht.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Sein allerliebstes Motiv, das er selbst kreiert hat, ist eindeutig der &#8222;Smoking Bunny&#8220; (siehe rechts), wie er ihn liebevoll nennt. Eines meiner liebsten ist das KYUSS\/MELVINS-Poster (mit dem Totenkopf) anl\u00e4\u00dflich eines Konzertes im Berliner &#8222;Loft&#8220; irgendwann 1995. Warum allerdings hei\u00dft es &#8222;Alle ist todt&#8220;? Absicht oder Schreibfehler? Und wie kommt der Herr K\u00fcnstler dazu, ein Plakat f\u00fcr eine Show in Berlin anzufertigen?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Nun, beide Bands baten mich, einen Entwurf zu machen. Da ich nicht gerade ein Kenner der deutschen Sprache bin, kam es zu diesem Fauxpas. Eigentlich h\u00e4tte es &#8218;Alles ist tot&#8216; hei\u00dfen sollen, denn schlie\u00dflich war es der allerletzte KYUSS-Auftritt. Vielleicht h\u00e4tte ich statt dessen lieber &#8218;Ich bin ein Berliner&#8216; oder so schreiben sollen.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Es gibt einige K\u00fcnstler, die in eine \u00e4hnliche Richtung gehen wie du. Ich denke da nur an Coop. Wie erkl\u00e4rst du dir die Tatsache, da\u00df du nicht der einzige bist, der solche Bilder macht? Sprangen die anderen auf den Zug auf, oder habt ihr nur alle die selben Wurzeln?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Coop steht f\u00fcr Cooper. Er wohnt in Los Angeles und ist sicherlich nicht auf den Zug aufgesprungen. Im Grunde schulden wir alle Robert Williams gro\u00dfen Dank, denn er ist der eigentliche Wegbereiter dieser Richtung und war schon vor 25 Jahren aktiv.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Machst du dir eigentlich einen Kopf dar\u00fcber, ob nun ein anderer K\u00fcnstler von dir beeinflu\u00dft wird, oder ist dir das v\u00f6llig egal?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Leider nicht. Manchmal mache ich mir schon Gedanken, und das stimmt mich traurig, denn einige sind auf den Zug aufgesprungen. Eine &#8218;entt\u00e4uschende \u00dcberraschung&#8216; wie ich finde.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Da\u00df die Poster, die meist auf bis zu 500 St\u00fcck limitiert und\/oder signiert sind, nicht gerade f\u00fcr wenig Geld zu haben sind und zwischen 30 und 80 DM kosten hat seinen Grund.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Sie sind nicht unbedingt billig herzustellen. Hinzukommt, da\u00df auch ich meine Miete, meine Angestellten und all das irgendwie bezahlen mu\u00df. Ich versuche, den Preis immer so gering und fair wie m\u00f6glich zu halten, doch die Druckkosten sind unheimlich hoch.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>In Europa scheinst du auch mehr und mehr Fu\u00df zu fassen. W\u00e4hrend der Popkomm 1996 hattest du viele deiner Werke unter dem Motto &#8222;Schadenfreude&#8220; in den K\u00f6lner Messehallen ausstellen d\u00fcrfen. Von Zeit zu Zeit finden in gr\u00f6\u00dferen europ\u00e4ischen St\u00e4dten sogar Ausstellungen statt. Und wenn man Gl\u00fcck hat, kann man dich dort sogar pers\u00f6nlich antreffen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Oh, ich liebe es zu reisen, ganz besonders in Europa. Wenn ich jemals in der Lotterie gewinnen sollte, werde ich sofort nach Europa ziehen. Dann kaufe ich mir ein sch\u00f6nes kleines Haus in Heidelberg und warte, bis ich ungeheuer fett und konservativ geworden bin.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Deiner T\u00e4tigkeit als sehr kreativer K\u00fcnstler, hast Du ein nettes Label aus dem Boden gestampft, das sich zumeist der Ver\u00f6ffentlichung von Vinyl in allen nur erdenklichen Formaten widmet.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>An dieser Labelgeschichte hatte ich irgendwann einen Narren gefressen. Ich f\u00fchle mich geschmeichelt, mit diesen Bands zusammenzuarbeiten. Im Grunde wurde dadurch ein uralter Traum f\u00fcr mich wahr, und ich genie\u00dfe es.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Einerseits hat er Anfragen von Bands, die liebend gerne mit ihm kooperieren w\u00fcrden, auf dem Tisch liegen; andererseits tritt er selbst an Musiker heran. Jedenfalls hat er st\u00e4ndig in etwa 20 Anfragen vorliegen. Nicht schlecht. Zu seinen neuesten Signings geh\u00f6ren die englischen Hippie-Doom-Rocker CATHEDRAL, die Punk&#8217;n&#8217;Roller ELECTRIC FRANKENSTEIN und eine neue Band aus London mit dem vielversprechenden Namen HANGNAIL. Diese sollen ganz genau in die &#8222;Stoner Rock&#8220;-Schublade passen, wo sie dann gemeinsame Sache mit Bands wie FU MANCHU, KYUSS und Konsorten machen k\u00f6nnen. Der europ\u00e4ische Markt ist jedenfalls sein n\u00e4chstes anvisiertes Ziel auf dem Rei\u00dfbrett. Er will Man&#8217;s Ruin Records endlich etablieren. Das k\u00f6nnte ihm mit seinem hochkar\u00e4tigen Backkatalog nat\u00fcrlich ohne weiteres im Nu gelingen.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Vor allem die &#8218;Stoner Rock&#8216;-Scheiben haben sich bisher in Deutschland gut absetzen k\u00f6nnen. Aus diesem Grunde gibt es mittlerweile eine deutsche Hotline (siehe unten), und unsere Produkte werden durch Mordam Records und AVA vertrieben.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Ebenso wie die Poster sind auch die Vinyl-Scheiben nicht billig.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Das liegt haupts\u00e4chlich an den hohen Importpreisen. Wir verkaufen die Teile zwar f\u00fcr den standardisierten US-Preis, es kommen jedoch noch Steuern, Zoll, etc. hinzu.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Aus Zeitgr\u00fcnden kann Frank Kozik leider nicht alle von ihm gefertigten Cover als Poster ver\u00f6ffentlichen. Schade eigentlich, denn ein STEAKKNIFE-Poster (mit dem Cover der zweiten Scheibe &#8222;Songs Men Have Died For&#8220;) w\u00fcrde sich in jeder K\u00fcche gut machen. Die Saarbr\u00fccker Punkrocker kamen n\u00e4mlich \u00fcberraschenderweise in den Genu\u00df, von des Meisters&#8216; Hand ein cooles Artwork angefertigt zu bekommen. Sie fragten ihn, spielten ihm die Musik vor und er sagte zu.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Hier beeinflu\u00dfte mich unter anderem der Bandname. Au\u00dferden wollten sie ein Schundcomic-Motiv. Die restlichen Inspirationen brachten die Texte, die in mir Phantasien von Gewalt weckten.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Die STEAKKNIFE-Jungs haben mir erz\u00e4hlt, da\u00df du sehr umg\u00e4nglich, nett und nicht einmal teuer bist. Das verwundert mich etwas. Hohe Qualit\u00e4t hat in der Regel einen hohen Preis.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Ich mu\u00df mir noch t\u00e4glich den Arsch selbst abputzen, wenn du wei\u00dft, was ich meine&#8230;<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Ich las in New York einmal an der Front eines stillgelegten Kinos den Spruch: &#8222;Kunst ist entweder ein Plagiat oder ist Revolution&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<em>Ich hoffe, ich habe meinen Teil dazu beigetragen, Plagiate zu revolutionieren.<\/em>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Schmunzel&#8230;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Warum soll ich \u00fcber Frank Kozik, den mittlerweile weltweit bekannten und angesehenen Posterk\u00fcnstler, noch gro\u00dfartig einleitende Worte verlieren? 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