{"id":35370,"date":"1999-07-06T11:11:00","date_gmt":"1999-07-06T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=35370"},"modified":"2022-07-31T01:41:32","modified_gmt":"2022-07-30T23:41:32","slug":"plaid-rest-proof-clockwork","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1999\/07\/plaid-rest-proof-clockwork\/","title":{"rendered":"Plaid: Rest Proof Clockwork"},"content":{"rendered":"<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/plaid-rest-proof-clockword.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/plaid-rest-proof-clockword.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-35371\" width=\"250\" height=\"243\" srcset=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/plaid-rest-proof-clockword.jpg 500w, https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/plaid-rest-proof-clockword-145x141.jpg 145w\" sizes=\"auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px\" \/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Plaid, oder \u201aBlaad&#8216; wie man es auf walisisch ausspricht, was einem Techno-Experten aus meiner Stadt sehr wichtig erscheint, ver\u00f6ffentlichen im Juni ihr zweites Album auf Warp. Nachdem die erste Platte &#8222;Mbuki Mvuki&#8220; schon 1991 rauskam, aber kaum Beachtung fand., erlangten die Herren Ed Handley und Andy Turner mit ihrem Partner Ed Downie als Black Dog mehr Aufmerksamkeit, ja geradezu Kultstatus. Diese brachten mit einigen Alben der \u00d6ffentlichkeit das Sheffielder Experimental Label Warp n\u00e4her und wuchsen f\u00f6rmlich mit ihm. Die von Black Dog ausgehende Anziehungskraft mu\u00df so gro\u00df gewesen sein, da\u00df die Herren einige St\u00fccke diverser Popgr\u00f6\u00dfen, u.a. von Bj\u00f6rk, remixen durften. Nachdem sich ein Jahr zuvor Black Dog, sprich Ed Downie, von seinen Mitstreitern getrennt hatte, sang die genannte isl\u00e4ndische Diva auf der 1997 erschienen Platte von Plaid &#8222;Not For Threes&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die Aufmerksamkeit der Medien beschr\u00e4nkt sich im Allgemeinen allerdings allzusehr auf die Verbindung der Elektro-Experimentalisten mit der Pop-Welt, was der Plaid&#8217;schen Musik zwar gut zu Gesicht steht, aber keinesfalls notwendig erscheint. Pop findet man bei Plaid genauso vor wie Breakbeat, Easy-Listening, Techno, Score-Musik, etc\u2026 Der Topf kann gar nicht gro\u00df genug sein, aus dem sich Plaid bedienen. Wer jetzt bef\u00fcrchtet, die Platte w\u00e4re inhomogen, ein Stilbrei mit f\u00fcrchterlicher Crossover-Attit\u00fcde, der liegt (gottseidank) falsch. Das Duo macht all diese Einfl\u00fcsse zur Plaid-eigenen Stilistik. Diese ist immer verspielt, easy, fast fahrstuhltauglich. Man kann sich zu dem plinkernden Grundsound herrlich entspannen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Harmonien sind allerdings beim genauen Hinh\u00f6ren nie gef\u00e4llig, manchmal so verschachtelt, da\u00df man meinen k\u00f6nnte, da stimmt was nicht. Die Jungle-angehauchte Rhythmik wird oftmal so klein und soundm\u00e4\u00dfig d\u00fcnn gehalten, da\u00df sie eher wie Percussion, nie als Drums wirkt- wenn der Vergleich bei pur elektronisch generierter Musik \u00fcberhaupt zieht. W\u00fcrde ich die Vielfalt des Labels Warp mit zehn Acts beschreiben m\u00fcssen, Plaid w\u00e4ren ganz vorne mit dabei.<\/p>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\"><br \/>Plaid: Rest Proof Clockwork<br \/>(Warp\/Rough Trade)<br \/>V\u00d6: 21.6.1999<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Plaid, oder \u201aBlaad&#8216; wie man es auf walisisch ausspricht, was einem Techno-Experten aus meiner Stadt sehr wichtig erscheint, ver\u00f6ffentlichen im Juni ihr zweites Album auf Warp. 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