{"id":35557,"date":"2001-08-20T11:11:00","date_gmt":"2001-08-20T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=35557"},"modified":"2022-08-22T00:35:22","modified_gmt":"2022-08-21T22:35:22","slug":"popkomm-2001-1","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2001\/08\/popkomm-2001-1\/","title":{"rendered":"Popkomm 2001-1"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Donnerstag 16-8-01<\/strong><br \/>Als ich mich heute morgen zusammen mit Kai im Fr\u00fchst\u00fcckssaal einfand, wurde mir einiges klar. Wie sagte doch der nette Herr von der Rezeption bei der telefonischen Reservierung: Ach so 2 M\u00e4nner. 2 getrennte Betten ? Man wei\u00df ja nie\u2026 Nun sa\u00dfen wir da und au\u00dfer einer Oma, die wahrscheinlich aus der Nachbarschaft war (Ei Marliese, es gibt Fr\u00fchst\u00fcck) befanden sich nur M\u00e4nner ringsum. Einige davon sahen wirklich seltsam aus, so auch ein Typ der fr\u00fcher anscheinend bei den Hives gespielt hatte (Look at my shoes). Stop ! Ich komme vom Thema ab, ich bin schlie\u00dflich hier, um \u00fcber die Popkomm ein Tagebuch zu verfassen.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Wir starten um 9.45 h zu Fu\u00df in Richtung S-Bahn Halltestelle Ulrepforte. Kurz davor kommt es zur 1. Entgleisung des Tages, nein nicht die Bahn. Ein autofahrender K\u00f6lner Jecke w\u00fcnscht uns auf landestypische Weise einen guten Morgen (Arschloch! Wichser!) und alles weil wir nicht so genau auf die Lichtzeichen geachtet hatten. Wir lachen lauthals, was den netten Menschen zu weiteren lautstarken \u00c4u\u00dferungen veranlasst. Die nachfolgende Fahrt zum Messegel\u00e4nde verl\u00e4uft ohne weitere Vorf\u00e4lle.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt noch den Pass abholen (Irgendwie sehe ich auf dem Foto ziemlich breit aus\u2026) und rein ins Get\u00fcmmel. Obwohl: bei dem sp\u00e4rlichen Andrang am fr\u00fchen Morgen, kann davon keine Rede sein. Zuerst schauen wir am Stand von CD Promotion vorbei, wo Kai ein Schw\u00e4tzchen mit Chris h\u00e4lt. In der Zwischenzeit mache ich mich \u00fcber die lecker Cola-Schupa-Schups-Lutscher her . Darauf verschafften wir uns einen ersten \u00dcberblick. Hier fiel mir auf, dass obwohl viele Majors \u00fcber Umsatzeinbussen klagen, einige dennoch beeindruckend ausladende St\u00e4nde pr\u00e4sentieren: EMI, Sony oder Universal. Im krassen Gegensatz dazu begn\u00fcgen sich die Spartaner aus M\u00fcnchen (Virgin) mit 4 qm\u00b2 Standfl\u00e4che. Erw\u00e4hnenswert auch der Stand von Motor Music, der im Stil eines US-RAF-Ausbildungs-Feldlagers hergerichtet ist (Motorhead sozusagen).<\/p>\n\n\n\n<p>So gingen die Stunden ins Land und ich sammelte flei\u00dfig CDs, Infos und Zeitschriften. Ja ich h\u00f6re es schon: die J\u00e4ger und Sammler sind wieder unterwegs. Und nicht zu vergessen, das ein oder andere Getr\u00e4nk.<\/p>\n\n\n\n<p>Ab 15.30 h nahmen wir an der Pressekonferenz von RZA teil. Durch die Veranstaltung f\u00fchrte uns Olli &#8222;Allriiiiight&#8220; Dingsbums (Nachname vergessen und sowieso v\u00f6llig uninteressant). Bei der Fragestunde kam es dann ganz dicke: Keine Fragen? Sind denn keine Journalisten da? Doch: Wann , Mr Allriiiiight, besuchen Sie endlich wieder einen Englischsprachkurs? Ok, Wunschdenken. Aber: Wenn schon Presskonferenz mit internationalem Star, dann bitte auch mit einem Moderator, der die englische Sprache beherrscht und eine gewisse Distanz zum K\u00fcnsztler aufbaut, ohne ihm dauernd ins Wort zu fallen und ihn nach Strich und Faden anzuhimmeln. Nat\u00fcrlich wusste Olli uns auch auf andere Weise zu unterhalten. Sobald Musik erklang, fing er an komisch zu schunkeln und mit dem Kopf zu wackeln . K\u00f6stlich. Ah, der Herr mit den gestreiften Karos hat noch eine Frage\u2026 Tsch\u00f6 mit \u00d6, Du Nasenb\u00e4r! (md &amp; kfb)<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026 Kai hatte noch ein Interview, so fuhr ich allein ins Hotel, fing an diese Zeilen zu Papier zu bringen und wartete auf meinen Reisebegleiter.<\/p>\n\n\n\n<p>Startschu\u00df f\u00fcr den &#8222;Feierabend&#8220; war gegen 21.00 h. Wie gewohnt gingen wir zu unserer Haltestelle. Saacht mal, wo iss denn hier die Severinstra\u00dfe? quatschte uns pl\u00f6tzlich ein Typ von der Seite an. Wenn&#8217;s Tag w\u00e4r, w\u00fcrd ich&#8217;s finden, aber so \u2026 Bin schon \u00fcber `ne Stunde in die falsche Richtung gelaufen \u2026 Net dat ihr meint ich nehm Drogen. Nein, nie im Leben w\u00fcrden wir darauf kommen, Herr Tattooatze. Freundlich wie wir sind, erkl\u00e4rten wir ihm den Weg und vielleicht hat er ja noch eine Bleibe gefunden.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Barbarossaplatz stiegen wir aus. Nach einem kleinen Imbiss suchten wir den Club MTC auf. Hier spielten diesen Abend u.a. Kournakova und Magoo. Beide Bands wussten zu gefallen, wobei mir letztere sehr gut gefielen (das bekannte Laut-Leise-Spiel, stimmlich gings in Richtung Rush und Yes).<\/p>\n\n\n\n<p>Um kurz vor 23.30 h wechselten wir die \u00d6rtlichkeit und fuhren zum Stadtgarten. Noch ein Pils gekauft und schon sind wir da. F\u00fcr meine Wenigkeit war es nat\u00fcrlich kein Problem durch die Einla\u00dfkontrolle zu kommen, Pass gezeigt und schon wurde ich vorbei gewunken. Kollege Becker hatte es da weitaus schwerer: Nein, jetzt lassen wir niemanden mehr rein. Aber zum Gl\u00fcck stand er noch auf der G\u00e4steliste und erhielt auf diesem Wege Einlass. Von Ursula Rucker sahen wir noch knapp 5 Songs. Normalerweise h\u00f6re ich eher andere Musik, aber diese Mischung aus Funk, Singer\/Songwriter und einer Priese Jazz beeindruckte mich sehr. Anschlie\u00dfend kam noch Princess Superstar auf die B\u00fchne. Guter Hip Hop, aber nicht unbedingt mein Ding.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Donnerstag 16-8-01Als ich mich heute morgen zusammen mit Kai im Fr\u00fchst\u00fcckssaal einfand, wurde mir einiges klar. Wie sagte doch der nette Herr von der Rezeption bei der telefonischen Reservierung: Ach so 2 M\u00e4nner. 2 getrennte Betten ? 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