{"id":36927,"date":"1996-12-28T11:11:00","date_gmt":"1996-12-28T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=36927"},"modified":"2023-07-24T17:09:33","modified_gmt":"2023-07-24T15:09:33","slug":"interview-pavement","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1996\/12\/interview-pavement\/","title":{"rendered":"Interview: Pavement"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Eine Tradition die man pflegen sollte<\/h2>\n\n\n\n<p>Alle Jahre wieder erscheint ein neues Pavement-Album- au\u00dfer 1996, da g\u00f6nnte sich die Band eine Pause um sich dem verlorengegangenen Privatleben hinzugeben. Dieses kam nach dem Erfolg von &#8218;Wowee Zowee allzu kurz, denn war man nicht auf Tour, hielten sich Pavement im Studio auf, um an neuen Ideen zu feilen. Das Resultat der letzten Studiosession steht ab elften Februar 1997 in den gut sortierten Plattenl\u00e4den unter dem verhei\u00dfungsvollen Namen &#8218;Brighten The Corners&#8216;. Steve Malkmus, S\u00e4nger, Gitarrist und seines Zeichen hauptverantwortlich f\u00fcr das Songwriting kam noch kurz vor dem Fest der Liebe nach &#8218;Good Old Germany&#8216;, um &#8218;Brighten The Corners&#8216; zu promoten. Selbst die widrigsten Umst\u00e4nde, wie das Streiken der Lufthansa, was die Interviewtermine um unbestimmte Zeit nach hinten verschob, konnten Steve nicht aus der Ruhe bringen. H\u00f6rbar relaxt und guter Dinge erz\u00e4hlte er von den neuesten Entwicklungen aus dem Pavement -Lager.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Keine Anti-Band<\/h3>\n\n\n\n<p>Pavement anno 1997&#8217;Brighten The Corners&#8216; ist die Synthese aus den spr\u00f6deren Songs auf &#8218;Wowee Zowee&#8216; und dem hitlastigeren Vorg\u00e4nger &#8218;Crooked Rain Crooked Rain&#8216;, wobei Gitarrist Scott Kannberg mit zwei Liedern vertreten ist, die sich von der Steve Malkmus eigenen Kompositionsweise abheben, gleichzeitig den Bandsound erweitern. Dabei nimmt sich Kannberg als Songschreiber nicht allzu ernst.<br \/><em>&#8222;Er hat seine eigene kleine Niche bei Pavement und tr\u00e4gt seinen Teil am Entstehungsprozess der Songs bei und zieht man den Vergleich mit den Beatles ist er definitiv nicht in der gleichen Position wie Ringo Starr. Er k\u00f6nnte noch eher mit George Harrison verglichen werden. Ich denke, nachdem sich Pavement aufgel\u00f6st haben, wird Scott ein Soloalbum aufnehmen, das sich besser verkaufen wird als mein eigenes.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Selbstironie verweist auf das Malkmussche Selbstverst\u00e4ndnis als Frontmann, der mit meiner Feststellung, seine St\u00fccke seien im Vergleich zu den des Mitstreiters eher die langsamen Nummern, nicht vollst\u00e4ndig \u00fcbereinstimmt:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Die Singleauskopplung &#8218;Stereo&#8216; ist in ihrer Grundstimmung recht aggressiv f\u00fcr Pavements Verh\u00e4ltnisse, ebenso &#8218;Embassy Row&#8216;, das eher up-tempo ist als die Songs von Scott\u2026aber insgesamt dominieren die langsameren St\u00fccke, weil ich relaxte Grooves einfach mag. Au\u00dferdem habe ich einige schnelle Songs geschrieben, die mit Pavement nicht so recht funktionierten. Sie pa\u00dften einfach nicht zum Vibe der Sessions.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch auf der letzten Tournee mit Mercury Rev verzichteten Pavement auf das Spielen ihrer potentiellen Abr\u00e4umer und konzentrierten sich auf das etwas schr\u00e4gere, schleppende Material auf Wowee Zowee. Steve betont, das man sich auf keinen Fall als eine Anti-Band versteht, die es darauf abgesehen hat, ihre Zuschauer absichtlich an die Grenzen ihrer Begeisterung f\u00fcr Pavement zu f\u00fchren.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Wir spielen jeden Abend mit voller Inbrunst. Manchmal gab es Probleme die schnellen Nummern so richtig abgehen zu lassen, da ich auf &#8218;Wowee Zowee&#8216; fast alles im Alleingang eingespielt habe, auch das Schlagzeug. Das neue Album wird auf alle F\u00e4lle f\u00fcr eine rockige Liveperformance sorgen, um so mehr da wir genug B-Seiten aufgenommen haben, die ziemlich upbeat sind. Und wenn die Zuschauer nach &#8218;Gold Soundz&#8216; verlangen, kommen wir diesem Wunsch nach, schlie\u00dflich haben wir das lange genug gemacht; und gerade deshalb sind wir keine Anti-Band.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Keine Singles-Band<\/h3>\n\n\n\n<p>Die erste Single &#8218;Stereo&#8216; ist im Gegensatz zu den Auskopplungen der anderen Alben eher sperrig und kratzb\u00fcrstig und repr\u00e4sentiert nicht gerade das \u00fcbrige Oeuvre auf &#8218;Brighten The Corners&#8216;. Wenn man die Kriterien gr\u00f6\u00dfere Labels, n\u00e4mlich einen potentiellen Hit zu landen, als Ma\u00dfstab f\u00fcr Singlever\u00f6ffentlichungen heranzieht, dann stellen sich Pavement bewu\u00dft ins Lager der Indies, fernab von Smashing Pumpkins, Soundgarden und anderer sogenannter Alternative-Bands. Steve Malkmus best\u00e4tigt:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Singles haben f\u00fcr mich keine gro\u00dfe Bedeutung. Wir h\u00e4tten ebenso das melodischere &#8218;Shady Lane&#8216; auskoppeln k\u00f6nnen, doch dann entschieden wir uns f\u00fcr &#8218;Stereo&#8216;, weil es unserer Meinung nach das groovigste und modernste St\u00fcck auf &#8218;Brighten The Corners&#8216; ist. Aber ehrlich gesagt interessiert mich das Musikgesch\u00e4ft als solches nicht sonderlich. Wir zielen darauf ab Songs zu ver\u00f6ffentlichen, die anders klingen als die vorhergehenden Singles und k\u00fcmmern uns dabei weniger um Common Sense bei den Fans. In den Staaten h\u00f6rst Du auch St\u00fccke wie &#8218;Embassy Row&#8216; im Radio, eben weil es schnell gespielt ist. &#8218;Stereo&#8216; ist eher f\u00fcr den Underground und das unterscheidet uns von Bands wie den Lemonheads. Vielleicht ver\u00f6ffentlichen wir &#8218;Shady Lane&#8216; als zweite Single, das bleibt abzuwarten.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Malkmus r\u00e4umt ein, da\u00df obwohl &#8218;Brighten The Corners&#8216; ein warmes und freundliches Album ist, der Effekt ein anderer als der einer Oasis-LP sei.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich mag ihre Songs, und wenn ich beim Autofahren im Radio Oasis h\u00f6re, fange ich an mitzusingen, aber ich w\u00fcrde mir nie eine ihrer CDs kaufen. Das ist auch nicht notwendig, denn die h\u00f6rt man ohnehin immer und \u00fcberall. Sie machen die ideale Partymusik, aber es gibt Gelegenheiten, zum Beispiel wenn ich zu Hause Musik bewu\u00dft h\u00f6ren will &#8211; dann greife ich zu anderen Platten. Ich verstehe mich auch im Kontext von Pavement als Fan eines speziellen Stils und somit versuchen wir anders zu klingen als Bands, die lediglich ihre Vorbilder kopieren.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Keine Starband<\/h3>\n\n\n\n<p>Neben dem Bem\u00fchen um Individualit\u00e4t besteht Malkmus immer wieder darauf, Pavement nicht als Starband zu verstehen. Dabei zeigt er sich als S\u00e4nger und Aush\u00e4ngeschild Pavements am wenigsten kontaktfreudig wenn es darum geht sich mit den Fans und den Medien auseinanderzusetzen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Wenn Leute zu mir kommen und immer wieder sagen wie toll sie unsere Musik finden wird es mir ab einem gewissen Punkt einfach zuviel. Aus dem gleichen Grund schau ich mir nicht unsere Videos an oder setze mich \u00fcberm\u00e4\u00dfig mit unseren Reviews und den Medien auseinander; das ist wohl eine Art rationale Paranoia. Um mich zu sch\u00fctzen f\u00fchre ich im gro\u00dfen Medienzeitalter ein relativ medienabstinentes Leben. Die anderen Jungs in der Band sind in der Sozialisation mit den Leuten, die sich um Pavement gruppieren, angefangen mit den Fans bis hin zur Presse einfach besser als ich.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Auch dem Internet als Informationsquelle ist Steve Malkmus nur geringf\u00fcgig zugetan:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich k\u00f6nnte mehr Nutzen daraus ziehen, aber bis auf das Lesen von einzelnen Webseiten hab ich davon abgesehen Gebrauch von dieser Art Service zu machen.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Malkmus hat die Ausstrahlung eines <em>independent artist<\/em>, der sich lediglich um seine eigenen Angelegenheiten k\u00fcmmert, ohne \u00fcber Geb\u00fchr darauf zu achten, was in der schnellebigen Zeit um ihn herum passiert. Diese Art von Konservativit\u00e4t wirkt aber nicht unreflektiert oder gar starrk\u00f6pfig sondern recht vern\u00fcnftig:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich finde das Internet als Informationsquelle ein gutes Medium, aber es wird B\u00fccher und Zeitschriften hoffentlich nie verdr\u00e4ngen k\u00f6nnen. Es kann nat\u00fcrlich sein, da\u00df die Industriekonzerne alle m\u00f6glichen Daten, Literatur und sonstige Informationen auf CD-ROM rausbringen- das ist das gleiche Prinzip wie bei VHS versus Beta &#8211; das Kapital entscheidet \u00fcber diese Trends. Ich mag e-Mail und das Web als ein hilfreiches Werkzeug, aber ich geh dennoch lieber pers\u00f6nlich zur Bank um meine Gesch\u00e4fte zu erledigen. Das ist Teil der Sozialisation mit meiner direkten Umwelt. Der Umgang mit dem Internet ist lediglich eine andere Form das Ged\u00e4chtnis zu organisieren. Ich mag einfach keine Computer-Bildschirme; anstatt Fernsehen zu schauen, geh ich lieber ins Kino oder Theater und bevorzuge Vinyl gegen\u00fcber CDs &#8211; insofern bin ich etwas altmodisch.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Kontinuit\u00e4t<\/h3>\n\n\n\n<p>&#8218;Brighten The Corners&#8216; ist ein typisches Pavement-Album, das fast alle Tugenden der Band in sich vereinigt. Fast, denn es fehlen die angepunkten, schr\u00e4gen Explosionen des Vorg\u00e4ngers &#8211; lediglich Stereo verbreitet diese Atmosph\u00e4re, die auf &#8218;Wowee Zowee&#8216; noch so stark vertreten war. Eine Band die so unbeirrt an ihrem Konzept festh\u00e4lt mu\u00df sich entweder den Vorwurf der Stagnation oder das Lob der au\u00dferordentlichen Kontinuit\u00e4t ohne jeglichen Qualit\u00e4tsverlust gefallen lassen. Die Frage nach neuen Inspirationen bleibt im Raum stehen, gibt es doch gen\u00fcgend Bewegung in der Musikwelt &#8211; als Beispiel will ich nur den Einflu\u00df von Dance und House auf englische Gitarrenbands nennen. Getreu dem Motto &#8222;Schuster bleib bei Deinen Leisten&#8220; zeigt sich Malkmus wieder einmal als Traditionalist:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich h\u00f6re eine Menge Dancefloor-Music und mir gefallen auch eine Handvoll solcher Acts. F\u00fcr mich selbst gilt, da\u00df es mir sehr schwer f\u00e4llt mit Leuten au\u00dferhalb der Band zusammen zu arbeiten, und da mir die n\u00f6tigen F\u00e4higkeiten fehlen, lasse ich meine Finger von Computern. Meine Inspirationen kommen von alten Platten, die ich vorher noch nicht gekannt habe. Vor allem Folk-artverwandte Musik, die von Menschen auf normalen Instrumenten gespielt wird, ist diejenige, die mich am meisten beeinflu\u00dft. Es gibt eine Menge Bands, die sich dem Mittel Computer bedienen, um trendy und cool zu sein. Wir k\u00f6nnten auch hingehen und unser Material einem DJ anvertrauen der dann aus unseren St\u00fccken einen housy Mix fabriziert, so \u00e4hnlich wie das bei Primal Scream der Fall war. Es geht uns nicht darum cool zu sein, sondern der Gesellschaft das zu pr\u00e4sentieren was von einem selbst- , was von innen heraus kommt und was man am Besten kann.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Das Private im Vordergrund<\/h3>\n\n\n\n<p>Aus solchen Kommentaren kann man schlie\u00dfen, da\u00df f\u00fcr Malkmus das Private im Vordergrund seiner Arbeit steht. Die Grundeigenschaften des Traditionalisten, die Tatsache, da\u00df Malkmus niemanden au\u00dferhalb von Pavement Anteil am Entstehungsproze\u00df der Songs haben lassen will und das Mi\u00dftrauen gegen\u00fcber Schulterklopfern und allzu \u00fcbertriebener Verehrung passen zur Entscheidung das Label zu wechseln wie das fehlende St\u00fcck zu einem Puzzle:<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Ich mag die Leute von Big Cat nach wie vor, es sind herzliche und freundliche Menschen. Allerdings haben sie im Verlauf der letzten Jahre ihre Zielstrebigkeit verloren. Wir k\u00f6nnten auch auf Majorangebote zur\u00fcckgreifen aber es ist manchmal besser nicht zu wissen was man verpa\u00dft. Ich denke, da\u00df wir bei Domino gut aufgehoben sind, da wir mit deren anderen Bands, wie Sebadoh und Palace Brothers, ein homogenes Programm bilden.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Die Zeiten in denen Pavement auf Grund mangelnder finanzieller Mittel als Lo-Fi Band klassifiziert wurden ist schon lange vorbei, sp\u00e4testens seit &#8218;Crooked Rain Crooked Rain&#8216;.<\/p>\n\n\n\n<p>Die letzte Platte bezeichneten Pavement selbstironisch als &#8218;Medium-Fi-Produktion&#8216; und beim neuen Epos hat sich im Prinzip nicht viel ver\u00e4ndert. Diesmal produzierten Pavement im hauseigenen Studio von Mitch Easter, der sich f\u00fcr Klassiker wie &#8218;Murmur&#8216; von R.E.M. verantwortlich zeichnet.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Mitch Easter ist eine gro\u00dfartige Person, er hat &#8218;Brighten The Corners&#8216; allerdings nicht produziert, sondern lediglich seine Mikrofone vor unsere Verst\u00e4rker gestellt. Was die Fidelity angeht versuchen wir stets einen Sound hinzukriegen ohne &#8218;cheesy&#8216; zu klingen. Im Prinzip haben wir im Vergleich zu &#8218;Wowee Zowee&#8216; ein \u00e4hnliches Studio benutzt und auch soundtechnisch hat sich nichts ver\u00e4ndert, au\u00dfer da\u00df wir weniger gemixt haben und somit eine einheitlichere Linie vorweisen k\u00f6nnen. Wir k\u00f6nnten von diesen Indie-Labels soviel Geld f\u00fcr eine Produktion verlangen wie wir brauchen; eine gro\u00dfe Produktion kostet um die 200 000 Dollar und selbst diese Summe w\u00fcrden sie uns geben. Wir haben diesmal unseren Engineer selbst bezahlen m\u00fcssen und insofern ist die Platte gemessen an den vorherigen Ver\u00f6ffentlichungen gar nicht mal sooo billig ausgefallen.&#8220;<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bleibt zu hoffen, da\u00df sich die Investition f\u00fcr Pavement lohnen wird, schlie\u00dflich hat sich &#8218;Wowee Zowee&#8216; nicht wesentlich besser verkauft als &#8218;Crooked Rain Crooked Rain&#8216;, was nicht zuletzt an der verminderten Touraktivit\u00e4t lag. F\u00fcr 1997 steht jedenfalls eine ausgiebige Beschallung europ\u00e4ischer Konzerthallen an. Da sich Herr Malkmus selbst als anti-Business-Mensch bezeichnet, war die Frage nach etwaigen Daten oder Details zur Tournee recht \u00fcberfl\u00fcssig. Fest steht, da\u00df Deutschland irgendwann zwischen M\u00e4rz und April eingeplant ist\u2026<\/p>\n\n\n\n<p>\u2026und mir bleibt nur die Empfehlung die Augen und Ohren offen zu halten, denn nur wo Pavement draufsteht ist auch Pavement drin.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Tradition die man pflegen sollte Alle Jahre wieder erscheint ein neues Pavement-Album- au\u00dfer 1996, da g\u00f6nnte sich die Band eine Pause um sich dem verlorengegangenen Privatleben hinzugeben. 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