{"id":36933,"date":"1997-08-26T11:11:00","date_gmt":"1997-08-26T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=36933"},"modified":"2022-08-26T23:32:24","modified_gmt":"2022-08-26T21:32:24","slug":"interview-yo-la-tengo","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/08\/interview-yo-la-tengo\/","title":{"rendered":"Interview: Yo La Tengo"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die gute alte Tante aus Hoboken<\/h2>\n\n\n\n<p>Yo La Tengo, die ewige Alternative zu allem und f\u00fcr jeden, ver\u00f6ffentlichten im April 1997 mit &#8222;<a href=\"https:\/\/hinternet.de\/musik\/cd-y\/yolatengo.php#heart\">I Can Hear The Heart Beating As One<\/a>&#8220; (Matador\/Rough Trade) nun das achte regul\u00e4re Studioalbum. Hinzu kommen noch unz\u00e4hlige Maxis, Singles, Samplerbeitr\u00e4ge und Beitr\u00e4ge zu Soundtracks.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Band existiert seit 1984, erscheint allerdings in keinem Rock-Lexikon und ist die typische College-Rock-Band, lange genug im Gesch\u00e4ft, um \u00fcberleben zu k\u00f6nnen, zu sperrig, um den kommerziellen Durchbruch zu schaffen. YLT machen noch Platten, die man sich komplett anh\u00f6ren kann, weil Abwechslung und Wiedererkennungswert in einem ausgeglichenen Verh\u00e4ltnis stehen &#8211; nicht anders auch beim neuen Album.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n<div class=\"wp-block-image is-style-default\">\n<figure class=\"alignleft size-large is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/musik\/intrview\/images\/yolateng.jpg\"><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/musik\/intrview\/images\/yolateng.jpg\" alt=\"\" width=\"250\"\/><\/a><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Die Band besteht im Kern aus dem Ehepaar Ira Kaplan (G, Voc, Organ) und Georgia Hubley (Drums, Voc). Die Position des Bassisten ist seit l\u00e4ngerem mit James McNew (Bass, Voc, Organ) besetzt. In der Anfangsphase hat auch mal ein gewisser Dave Schramm seine Gitarre bei Yo La Tengo geschwungen. Beheimatet ist die Band in Hoboken vor den Toren New Yorks. Mit Ira Kaplan haben wir uns \u00fcber das neue Album, \u00fcbers Platten aufnehmen und das Internet unterhalten.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p><strong>Ihr habt mit &#8222;I Can Hear The Heart Beating As One&#8220; ein neues Album aufgenommen, das sowohl bekannte Sounds, als auch neuere Kl\u00e4nge enth\u00e4lt. Insgesamt scheint mir das Album weniger einheitlich zu sein, als dies z.B. noch bei &#8222;Electr-O-Pura&#8220; der Fall war&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nun grunds\u00e4tzlich w\u00fcrden wir auch &#8222;Electr-O-Pura&#8220; in gleicher Weise beschreiben, als eine Mischung zwischen alten und neuen Sounds. Die Leute nehmen unser Zeug ganz unterschiedlich auf. Teilweise sehen die unsere Sachen auch ganz anders als wir, aber irgendwie ist das auch in Ordnung. In mancher Weise wollen wir uns aber schon vom letzten Album unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wenn ihr eine neue Platte macht, habt ihr da ein festes Konzept im Kopf oder la\u00dft ihr es so auf euch zukommen?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Nein mit einem festgelegten Konzept starten wir \u00fcberhaupt nicht und zu guter letzt gibt es dann vielleicht auch gar keins. Bei den beiden letzten Alben hatten wir am Ende so viele Songs, da\u00df wir ein B\u00fcndel von Ideen f\u00fcr verschiedene Alben hatten. Bei diesem Album war es sogar noch viel schwieriger rauszukriegen, welches Album wir letztendlich rausbringen wollten. Bei der Liedauswahl spielt es dann bis zu einem gewissen Grad schon eine Rolle,was wir auf dem letzten Album draufhatten. So z.B. der Song &#8222;Mr. Ameche Plays The Stranger&#8220; vom &#8222;Camp Yo La Tengo&#8220; Album (Maxi zu der Electr-O-Pura LP). Der Song entstand bei den Aufnahmen zu Electr-O-Pura, wir haben es dann aber leider nicht hinbekommen, den Song aufs normale Album zu bringen. Gerade deswegen ist &#8222;Spec Bepop&#8220; auf dem Album drauf, wir wollten diesmal nicht wieder ein Instrumentalst\u00fcck unter den Tisch fallen lassen. Umgekehrt bezweifele ich, da\u00df auf dem n\u00e4chsten Album wieder zwei Coverversionen sein werden. Bei diesem Album waren die zwei Coverversionen o .K., weil wir schon lange keine mehr draufhatten. Das ist so die Denkweise, wie wir von Album zu Album vorgehen. Wir \u00e4ndern immer ein paar kleine Details, so da\u00df sich die einzelnen Alben auch voneinander unterscheiden.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wir h\u00e4tten da noch ein paar Fragen zu verschiedenen Songs auf dem Album : &#8222;Stockholm Syndrom&#8220; &#8211; Wird das Lied von James McNew gesungen? Ich habe den Eindruck, da\u00df der Bass diesmal eine wichtigere Rolle spielt, stimmst du mir da zu?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja, bei diesem Song singt James. Nee! die Basslinie spielt keine gr\u00f6\u00dfere Rolle, die gleiche Rolle wie fr\u00fcher auch. Ich wei\u00df auch gar nicht, wie du darauf kommst. Bei einigen Songs ist sogar gar kein Bass drauf, z.B. bei Autumn Sweater.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>A propos &#8222;Autumn Sweater&#8220; &#8211; Stimmt es, da\u00df f\u00fcr diesen Titel eine Remix CD rauskommen wird?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja das mit der Remix-CD stimmt. Die Idee kam von MATADOR und sie fragten uns, was wir davon halten w\u00fcrden, einige Remixe von unseren St\u00fccken zu machen. Wir fanden es eine coole Idee, da\u00df andere Leute unsere St\u00fccke interpretieren. Eine Mixtur zwischen Leuten, die wir schon kannten, Leuten, die wir noch nicht kannten , Leuten, die uns kannten bzw. nicht kannten. Wir baten dann Doug McCombs von Tortoise die Sache in die Hand zu nehmen, weil wir ihn einfach am besten kannten. Er hat sich dann in seinem Umfeld nach entsprechenden Leuten umgeschaut. Autumn Sweater wurde vom Drum\u00b4n Bass K\u00fcnstler \u00b5-zig remixt, Dr. Octagon und Kevin Shields von den englischen Noise-Pop-Helden My Bloody Valentine haben neben Tortoise noch Hand angelegt. In Europa wird die Remix EP in limitierter Auflage dem Album beigef\u00fcgt sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Versucht ihr euch muskalisch auf dem laufenden zu halten? Du hast eben Tortoise genannt, kriegt ihr so etwas irgendwie mit? Ist Drum\u00b4n Bass ein Thema f\u00fcr euch?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Gerade Tortoise ist f\u00fcr uns nichts neues. Wir kennen Doug (McCombs) nun schon seit \u00fcber 10 Jahren. John (McEntire) lernten wir kennen, als wir mit Seam auf Tour waren. Wir kennen diese Leute also schon l\u00e4nger und dann kuckt man nat\u00fcrlich schon, was die da so mit ihrer neuen Band machen. Einige Drum\u00b4n Bass Sachen machen mich schon neugierig. Den Zugang zu so einem neueren musikalischen Welt kriege ich aber eher \u00fcber pers\u00f6nliche Beziehungen zu den Musikern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;We\u00b4re an American Band&#8220; &#8211; Was ist eigentlich typisch amerikanisch an euch bzw. an eurer Band? Was denkt ihr \u00fcberhaupt \u00fcber Amerika?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;We\u00b4re An American Band&#8220; ist so \u00b4ne Art Road-Song, desweiteren sind wir nat\u00fcrlich auch Amerikaner und auch eine amerikanische Band. Die Politik verfolgen wir allerdings nicht so. Der Song ist auch eine Referenz an den Song &#8222;We\u00b4re an American Band&#8220; von Grand Funk Railroad, der den Rock\u00b4n Roll so gut beschreibt : Sex mit unz\u00e4hligen Groupies, Zertr\u00fcmmerte Hotelzimmer usw. Unsere Version sieht etwas anders aus, obwohl wir auch eine amerikanische Band sind. Wenn wir auf Tour sind, passiert irgendwie gar nichts, wir fahren nur mit dem Auto kreuz und quer. Der Song ist eine Mischung zwischen spa\u00dfigen und ernsteren Sachen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>&#8222;My little corner of the world&#8220; &#8211; Von wem ist diese Coverversion?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mir ist es zwar peinlich, aber ich mu\u00df gestehen : Ich wei\u00df es nicht! Das St\u00fcck ist von einer Platte, die ich in einem alten Kramladen f\u00fcr 15 Cents gekauft habe. Die Scheibe ist von einem obskuren Typen und sah irgendwie vielversprechend und merkw\u00fcrdig aus, nur mit Drum-Computer und E-Gitarre. Zun\u00e4chst habe ich geglaubt, der Song sei von ihm, was allerdings nicht der Fall ist. Auf der Platte selbst waren leider keine Angaben dar\u00fcber, wer den Song geschrieben hat. Lustig ist vielleicht auch noch folgendes : Georgia spielte den Song vor einem Jahr bei einem Solokonzert. Meine Mutter war auch auf dem Konzert, sie sang das Lied lauthals mit und sagte, &#8222;ich mag den Song&#8220;. Wir waren nat\u00fcrlich total erstaunt, da\u00df sie den Song kannte und fragten sie, woher sie das Lied kannte. Sie sagte uns dann, da\u00df das ein alter Schlager sei. Von wem er letztendlich ist, haben wir noch nicht rausbekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das neue Album wurde wieder von Roger Moutenot produziert. Ihr arbeitet jetzt schon l\u00e4ngere Zeit mit Roger, andere Bands wechseln bei jeder Platte den Produzenten, warum arbeitet ihr speziell mit Roger?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir m\u00f6gen es einfach, mit Roger zu arbeiten und sind auch mit den Ergebnissen sehr zufrieden. Er bringt auch seine eigenen Ideen mit ein, auch Dinge, auf die wir selbst so gar nicht kommen w\u00fcrden. So k\u00f6nnen wir mit ihm dann auch neue Dinge ausprobieren, dazu braucht es dann nicht unbedingt einen neuen Produzenten. Beim n\u00e4chsten Album m\u00fcssen wir halt mal sehen, wie es dann aussieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Wie habt ihr das Album aufgenommen? Habt ihr es live eingespielt oder einzeln?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das machen wir gerade so, wie es der jeweilige Song verlangt. Es ist ganz unterschiedlich und auch nicht unbedingt so, wie du es vielleicht erwarten w\u00fcrdest. &#8222;We\u00b4re an American Band&#8220; ist zum Beispiel komplett live eingespielt. Aber wir m\u00fcssen nicht unbedingt unsere St\u00fccke live einspielen &#8211; wenn wir auftreten, spielen wir live, wenn wir aufnehmen, nehmen wir eben auf. Da mu\u00df nichts ineinander \u00fcbergehen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Noch eine Frage zum Equipment, du scheinst ein gro\u00dfer Fender Fan zu sein. Modernes Equipment scheint nicht so euer Ding zu sein&#8230;.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ja das stimmt. In Musik-Shops rumzulaufen ist nicht unser allerliebste Besch\u00e4ftigung. Wenn ich einen neuen Song mache, mag es irgendwie auf Sounds zu reagieren. Das digitale Zeug eignet sich nicht so f\u00fcr unsere Arbeitsweise. Neue digitale Ger\u00e4te sind in der Lage, Sounds immer in der gleichen Art und Weise wiederzugeben. Ich will aber keine Sounds, die man wiederherstellen kann. Wir wollen eher Sounds neu entdecken und da braucht es halt Gitarren, alte Orgeln. Wir suchen da eher so nach coolen Sounds. Klar kann man das auch mit digitalen Ger\u00e4ten, aber gerade das Quietschen und St\u00f6hnen von alten Instrumenten l\u00e4\u00dft das Ganze irgendwie mysteri\u00f6s bleiben. Live verwenden wir zur Zeit gerade eine Farfisa-Orgel oder eine Ace-Tone (Orgel mit der kein Alleinunterhalter mehr spielen w\u00fcrde, sieht aus, wie vorm M\u00fcll gerettet). Das digitale Equipment eignet sich auch nicht so ganz, weil ich ziemlich wild mit den Sachen umgehe, ich schlag da schon mal ganz geh\u00f6rig drauf.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Zum Entstehen von neuen Songs: Was steht am Anfang &#8211; der Text, die Musik?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Fast immer ist zun\u00e4chst die Musik vorhanden. In den letzten Jahren ist die Mehrheit der St\u00fccke aus gemeinsamen Jams entstanden. Wir spielen dann einfach bis wir etwas haben, was uns gef\u00e4llt. Da legen wir dann einfach einen Singsang dr\u00fcber, auch wenn noch kein Text f\u00fcr den Song vorhanden ist. Wir spielen solche Sachen dann auch schon mal live, wir singen dann einfach irgendwas. Bei einigen Songs auf dem Album z.b. Autumn Sweater, Sugarcube, Damage fielen mir die Texte beim \u00dcben einfach so ein. Im Studio hab ich das ganze dann einfach auf ein Blatt Papier geschrieben. Ich bin nat\u00fcrlich immer froh, wenn sowas geschieht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Den kleinen Winkel ihrer Welt haben Yo La Tengo verlassen, als sie unl\u00e4ngst in Mary Harrons Doku-Drama &#8222;I Shot Andy Warhol&#8220; Velvet Underground verk\u00f6rpern durften. John Cale konnte sie dabei beobachten:<\/strong><\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p><em>&#8222;Sie haben die Factory nachgebaut, und diese kleine College-Band &#8211; Yo La Tengo hei\u00dft die, glaube ich &#8211; stand auf der B\u00fchne und imitierte Velvet Underground. Mir wurde schwindelig, ich mu\u00dfte ganz schnell verschwinden. So echt wirkte das. Geradezu gespenstisch.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p><strong>Kannst du ein paar Worte \u00fcber den Andy Warhol Film verlieren?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Wir sind gro\u00dfe Kino-Fans, ich mag es einfach, in Kinofilme zu gehen. Wenn man so ein gro\u00dfer Fan ist, dann ist es schon toll einmal in einem Film mitzuspielen, mehrere Tage am Film-Set zu sein. Irgendwie war jeder froh mal sowas zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Unser Magazin erscheint im Internet. Was denkt ihr \u00fcber das Internet? Seit ihr da irgendwie aktiv?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Georgia und ich haben mit Computern nichts am Hut, James ist da mehr interessiert. Wir haben zwar selbst keinen Computer, aber wenn ihr uns ein Mail schicken wollt, schickt es \u00fcber MATADOR, die leiten das dann sicher weiter.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Gibt\u00b4s irgendwelche Unterschiede zwischen dem Publikum in Europa und Amerika?<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Das ist ganz unterschiedlich, selbst innerhalb Europas ist das ganz verschieden. Holland und Spanien sind anscheinend zwei verschiedene Planeten. Diese Unterschiede gibt&#8217;s \u00fcberall, das h\u00e4ngt eher davon ab, wie gut die Leute unsere Musik kennen.<\/p>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Diskographie:<\/h2>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Ride The Tiger, 1986 Coyote<\/li><li>New Wave Hot Dogs, 1987 Coyote<\/li><li>President Yo La Tengo, 1989 Coyote<\/li><li>Fakebook, 1990 Bar\/None\/City Slang<\/li><li>May I sing With Me, 1992 Alias\/City Slang<\/li><li>Painful, 1993 Matador\/City Slang<\/li><li>Electr-O-Pura, 1995 Matador\/City Slang<\/li><li>Genius + Love = Yo La Tengo, 1996 Matador\/Rogh Trade<\/li><li>I Can Hear The Heart Beating As One, 1997 Matador\/Rough Trade<\/li><\/ul>\n\n\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Das Interview f\u00fchrten Frank Wagner und Mike Lehecka<\/pre>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die gute alte Tante aus Hoboken Yo La Tengo, die ewige Alternative zu allem und f\u00fcr jeden, ver\u00f6ffentlichten im April 1997 mit &#8222;I Can Hear The Heart Beating As One&#8220; (Matador\/Rough Trade) nun das achte regul\u00e4re Studioalbum. 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