{"id":36935,"date":"2000-08-15T11:11:00","date_gmt":"2000-08-15T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=36935"},"modified":"2022-08-26T23:34:14","modified_gmt":"2022-08-26T21:34:14","slug":"interview-sasha","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/08\/interview-sasha\/","title":{"rendered":"Interview: Sasha"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Sasha ist ein Ph\u00e4nomen. Ein Bravo-Liebling, der auch bei &#8222;Zimmer frei&#8220; oder Harald Schmidt einen guten (und vor allem: intelligenten) Eindruck macht. Ein Teeniestar, dessen Musik ganz ohne&nbsp;<em>uffza-uffza-uffza<\/em>-Rhythmen auskommt. Grund genug f\u00fcr unsere Fachfrau f\u00fcr Charts-Fragen, mit Sasha ein Telefongespr\u00e4ch \u00fcber das Wesen des Pop, Brusthaare und singende Schauspieler zu f\u00fchren<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Wir sind gleich alt. K\u00f6nnen wir uns duzen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Um Gottes Willen! Nein! (Lacht) Geht klar, gerne. Ich hatte grade ein Siez-Gespr\u00e4ch, das war ein bi\u00dfchen eigenartig. Da komm ich nicht so gut mit klar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Was f\u00e4llt Dir spontan zum Wort Pop ein?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Musik. Aber es gibt auch Pop-Art, was ich allerdings nicht so gut finde. Pop ist f\u00fcr mich die Musik, in der man sich am meisten ausleben kann. Es ist nicht die einzige Musikrichtung, die ich h\u00f6re, aber die einzige, die ich machen m\u00f6chte. Und es ist Geschmackssache. Man kann nicht sagen, das ist guter Pop &#8211; das ist schlechter Pop. Genausowenig, wie man das von Musik generell sagen kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Kann man nicht? Ich wollte Dich jetzt eigentlich fragen, was gute Pop-Musik ausmacht?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Gute Popmusik ist vielf\u00e4ltig. Ich glaube, guter Pop sind gute Songs. Schl\u00fcssige Songs, die in sich rund sind.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Was ist f\u00fcr Dich der perfekte Pop-Song?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>(lacht) Wenn ich das w\u00fc\u00dfte, dann h\u00e4tt ich ihn schon geschrieben. Das glaub mir mal! Es gibt soviele gute Pop-Songs&#8230; Und es gibt immer wieder Jurys, die meinen, sie k\u00f6nnten dar\u00fcber entscheiden, was der Pop-Song des letzten Jahrhunderts ist. Da kommen die unglaublichsten Sachen bei raus, ich wunder mich immer nur schwer, wenn &#8222;Smells like Teen Spirit&#8220; von Nirvana zum Song des Jahrhunderts gek\u00fcrt wird. Da denk ich mir immer, wo sind denn Gershwin, Queen und die Beatles geblieben? Das find ich sehr eigenartig. Deshalb w\u00fcrd ich mir nie rausnehmen, zu sagen, das ist der ultimative Pop-Song<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Also, meiner ist &#8222;Be my Baby&#8220; von den Ronettes.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Kenn ich noch nichtmal. Oder ist das&#8230;? (<em>singt &#8222;Be my Baby&#8220; von den Ronettes<\/em>) Ja? Echt? Das ist also Dein ultimativer Lieblingssong?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Nein, das ist mein &#8222;perfekter&#8220; Pop-Song. Ich finde, besser geht&#8217;s nicht. Es hat so \u00b4ne Leichtigkeit, ist knackig und hat eine geniale Melodie.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Hm. Es gibt einen Song, den ich sehr gut finde: &#8222;And I love her&#8220; von den Beatles. Der ist supersch\u00f6n.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Du schreibst ja auch selber Songs, nicht wahr?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, so\u00b4n bissken.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Was kriegt man denn da mit von den Schwierigkeiten des Songwritings? Sieht man Songs mit einem anderen Blick?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, ich glaub schon. Ich hab in meiner fr\u00fcheren Band vornehmlich die Texte geschrieben, weil ich selbst nicht besonders gut Instrumente spiele. Ich brauch immer jemanden, der die Musik liefert. Also, ich bin schon Teamarbeiter. Momentan arbeite ich mit zwei, drei Produzenten zusammen, wir schreiben Songs, und manchmal ist es nat\u00fcrlich auch schwierig. Wenn man nicht weiterkommt, sollte man den Song beiseite legen und was komplett Neues anfangen. Dann f\u00e4llt einem pl\u00f6tzlich ein, was man mit dem anderen machen wollte. Zu kramphaft an einem Song zu arbeiten, ist ein Fehler. Denn es ist viel Emotion dabei, die muss man flie\u00dfen lassen. Nat\u00fcrlich gibt\u00b4s so\u00b4n &#8222;Schema F&#8220;, mit dem man anf\u00e4ngt: Strophe, Bridge und Chorus. Allerdings kann man damit auch spielen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Wie sehr mischst Du im Studio mit?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Kommt drauf an. Es gibt Songs von meinen Produzenten, und ich sage, ob sie mir gefallen oder nicht. In den meisten F\u00e4llen sind die aber gut und auf mich zugeschnitten. Bei den Arrangements kann ich noch mitmischen. Ich bin eigentlich bei allen Sachen mitspracheberechtigt und bei der H\u00e4lfte der Songs textlich und musikalisch involviert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Du hast ja fr\u00fcher in einer Funkrock-Band gespielt&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Wie bitte?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>In einer Funkrock-Band&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja genau. Viele sagen &#8222;Punk&#8220;, aber wir haben keinen Punkrock gemacht &#8211; wir haben Funkrock gemacht! Das ist ein Unterschied, ein gro\u00dfer sogar.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Keine Frage. Du kennst das Musikbusiness also von au\u00dfen und innen, hast Rock und Pop gemacht. Wo w\u00fcrdest du den Unterschied ansiedeln? Ihr Pop-K\u00fcnstler seid ja nicht nur besser gekleidet&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Hihi, &#8222;Ihr Pop-K\u00fcnstler&#8220;&#8230; Also, das mit dem &#8222;besser gekleidet&#8220; lass ich mal so dahingestellt sein. Ich f\u00fcr meinen Fall bin auch gro\u00dfer Rock-Fan, ich hab vieles von Living Colour, Pearl Jam und den Red Hot Chili Peppers im Schrank. Das waren so meine Favoriten, als ich selber lange Haare trug, Riesenkoteletten und zerrissene Jeans, die ich heute immer noch hab. Aber es hat mir nicht ausgereicht, das war der Unterschied. Wir haben mit der Band so viel gemischt wie eben ging. Aber in der Popmusik ist es viel einfacher und legitimer, mit den Stilrichtungen zu spielen. Wenn man als Rockmusiker mal eine Pop-Ballade schreibt, ist man pl\u00f6tzlich nicht mehr &#8222;kredibil&#8220;, was auch immer das Wort hei\u00dfen mag. Ich hasse dieses Wort. Au\u00dferdem bedarf es endlich mal einer ordentlichen Definition. Wer sagt einem denn, was &#8222;kredibil&#8220; ist und was nicht?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Ist das nicht eher ein Problem, das die Rockmusiker betrifft?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, HipHop- und Rockmusiker, aber auch viele Popmusiker. Ich hab das Problem nicht, weil ich halt noch nicht herausgefunden hab, wer dieses Wort erfunden hat. Aber f\u00fcr viele ist das schon wichtig. Ich glaube, &#8222;kredibil&#8220; hei\u00dft, bei den Kritikern anerkannter zu sein als beim Publikum. Vielleicht hab ich ja die L\u00f6sung! (lacht)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Was bedeutet Dir denn die Meinung der Kritiker?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Also, wenn sie hinterfragt ist, nehm ich sie gerne an. Ich hab nach der letzten Tour die ganze Pressemappe durchgelesen und nach Kritiken gesucht. Die meisten waren positiv, mit diesem \u00dcberraschungseffekt, Mein Gott, der Junge kann ja was. Etwa zehn Prozent waren negativ, davon nur eine Kritik, die wirklich ein paar Sachen aufgezeigt hat, mit denen ich \u00fcbereinstimmen muss. Wo ich gesagt hab, stimmt, ich war an dem Tag nicht supergut drauf, da muss ich dran arbeiten. Aber es waren auch negative Kritiken dabei, wo man gemerkt hat, die Leute waren ein, zwei Lieder beim Konzert und sind dann gegangen. Dann kann man nicht \u00fcber ein ganzes Konzert schreiben. Das sind so Sachen, dann sag ich mir, na Gott, dann war\u00b4n se halt nicht da.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Wenn man \u00fcber Dich liest, fallen oft die Namen &#8222;Elvis&#8220; und &#8222;Tom Jones&#8220;. Was sch\u00e4tzt du an ihnen: die Musik oder ihre Entertainerqualit\u00e4ten?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Beides. Tom Jones ist mit einer unglaublichen Stimme gesegnet, ich hab ja schon neben ihm gesungen, das ist unfassbar, was der Mann f\u00fcr ein Volumen hat, da zittert der Boden! Man kann nur den gr\u00f6\u00dften Respekt davor haben, und au\u00dferdem ist der auch noch \u00b4ne recht coole Sau&#8230; Elvis Presley hab ich leider nie kennengelernt. Er hat Sachen gemacht, die niemand anders so zuvor und auch bis jetzt nie wieder geschafft hat. Er hatte zwar auch so seine Macken, aber er ist nunmal der gr\u00f6\u00dfte Star des Jahrhunderts und deshalb nat\u00fcrlich auch in meinem Kopf. Er hat aber, was mich schwer gewundert hat, fast nie einen Song selber geschrieben. Also waren seine Entertainerqualit\u00e4ten nat\u00fcrlich hervorstechend.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Also, wenn ich an den &#8222;sp\u00e4ten&#8220; Elvis denk oder an Tom Jones schlechthin, dann kommst Du aber als Entertainer angenehm anders r\u00fcber. Nicht so dieses Schw\u00fclstige, dieses Gockelhafte&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>(<em>lacht<\/em>) &#8222;Gockelhaft&#8220;, find ich super! Wie geht\u00b4n das?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Naja, immer mit offenem Hemd&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ach so, das ist ja auch eine Modesache. Zu der Zeit, als die Jungs am Start waren, als Tom Jones seiner beste Zeit hatte, da waren Brusthaare bei M\u00e4nnern auch noch &#8222;in&#8220;. Das ist ja mittlerweile nicht mehr so, obwohl das wieder kommt, glaub ich.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Aber das macht der ja heute noch, und es kommt gut an.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, Tom Jones ist eine Ikone. Man darf nicht vergessen, dass der Mann schon 35 Jahre im Showgesch\u00e4ft ist. Das ist nat\u00fcrlich auch ein alter Hase, wie man so sch\u00f6n sagt. Aber er hat immer noch viel Energie, und dem kann man nur mit gr\u00f6\u00dftem Respekt entgegentreten.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Wenn man \u00fcber Dich recherchiert, liest man viele Sachen, die man bei anderen Musikern nur mit M\u00fche rauskriegen w\u00fcrde. F\u00fchlst Du Dich als komplett \u00f6ffentliche Person? Hast Du das Gef\u00fchl, dass man schon alles \u00fcber Dich wei\u00df?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Nein, eigentlich nicht. Es gibt viele Sachen, die lass ich auch drau\u00dfen. Das bleibt mir zum Gl\u00fcck selbst \u00fcberlassen. Ich hab keine Probleme damit, mich bis zu einem bestimmten Punkt zu \u00f6ffnen, weil ich finde, man sollte ehrlich sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Aber das mu\u00dft Du mehr als andere. Und viele reden mit Dir nur \u00fcber Deine Frisur und Deine Anz\u00fcge&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, mein Gott, das geh\u00f6rt mittlerweile dazu. Man muss schon \u00b4ne ganze Menge geben heutzutage. Ich m\u00f6chte mich nicht verstecken, aber ich m\u00f6chte auch einige Sachen f\u00fcr mich behalten. Dann erz\u00e4hl ich eben lieber mehr \u00fcber meine Frisur als \u00fcber meine Unterhosen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>In den Medien kommst Du als unglaublicher Saubermann r\u00fcber. Dabei traust Du Dich durchaus, Deine Meinung zu sagen. \u00dcber Oli P. und Modern Talking hast Du Dich ziemlich kritisch ge\u00e4u\u00dfert.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Nee, Oli P., das ist ein komisches Thema. Ich glaub, das ist mi\u00dfverstanden worden. Ich mochte halt die Musik nicht, aber er ist ein Supertyp.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Aber Du hast doch gesagt, er sei nur ein &#8222;singender Schauspieler&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja gut, das ist schnell eine Floskel &#8211; das war halt zu der Zeit, als die Welle der singenden Schauspieler unheimlich gro\u00df wurde. Und das find ich halt einfach schade &#8211; nicht mir gegen\u00fcber, ich hab ja gro\u00dfes Gl\u00fcck gehabt, dass es bei mir geklappt hat &#8211; aber es gibt halt viele, die haben tierisches Talent und werden nicht entdeckt. Und es gibt viele, die haben \u00fcberhaupt kein Talent und sorgen damit f\u00fcr Furore, was ich sehr schade finde und auch unfair, jedenfalls gegen\u00fcber Musikern! Das ist das einzige, und damit war eigentlich nicht Oli P. gemeint, denn den mag ich sehr gern.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Siehst Du Dich musikalisch als Kind der 80er?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, das schwingt schon stark mit. Ich finde, dass in den 80ern unglaublich gute Popsongs geschrieben worden sind, zum Beispiel find ich Nik Kershaw ziemlich gut. &#8222;The Riddle&#8220; ist ja jetzt in einer miesen Techno-Version wieder aufgebr\u00fcht worden, was dem Song aber nicht schlecht tut. Es ist ein guter Song, und den kann man nicht kaputtmachen, auch wenn man ihn verutzt. Ich nenn das &#8222;verutzen&#8220;, wenn man diesen Techno-Beat drunter legt: utz-utz-utz&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:<\/strong>&nbsp;Was war Dein gr\u00f6\u00dfter musikalischer Fehlkauf?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Da muss ich mal schwer \u00fcberlegen. Ich kauf ja nie so viele CDs, und wenn, dann immer gleich einen ganzen Batzen mit Klassikern, von denen ich weiss, dass sie gut sind. Aber meine allererste Platte, das war Howard Carpendale, &#8222;Nachts, wenn alles schl\u00e4ft&#8220;. Damals fand ich das gut, als F\u00fcnf- oder Siebenj\u00e4hriger.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinter-Net!:&nbsp;<\/strong>Meine schlimmsten Platten sind die, die ich geschenkt gekriegt hab.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sasha:&nbsp;<\/strong>Ja, ich hab mal von meiner Oma eine geschenkt gekriegt, das war, glaub ich, die schlimmste Schallplatte \u00fcberhaupt, was ich ihr aber \u00fcberhaupt nicht \u00fcbelnehme. Das war eine NDW-Platte mit gemischten K\u00fcnstlern, aber noch nicht mit den Originalen, sondern so \u00b4ne Art Karaoke, und das leider f\u00fcnf Jahre zu sp\u00e4t. Also, f\u00fcnf Jahre, nachdem die NDW abgeebbt war. Das war ein sch\u00f6nes Weihnachtsgeschenk. Eins von denen, wo man so sagt, Ja, Danke, h\u00e4h\u00e4.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Sasha ist ein Ph\u00e4nomen. Ein Bravo-Liebling, der auch bei &#8222;Zimmer frei&#8220; oder Harald Schmidt einen guten (und vor allem: intelligenten) Eindruck macht. Ein Teeniestar, dessen Musik ganz ohne&nbsp;uffza-uffza-uffza-Rhythmen auskommt. 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