{"id":37000,"date":"2001-06-04T11:11:00","date_gmt":"2001-06-04T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=37000"},"modified":"2022-08-28T23:59:05","modified_gmt":"2022-08-28T21:59:05","slug":"phat-world-13","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2001\/06\/phat-world-13\/","title":{"rendered":"Phat World (13)"},"content":{"rendered":"\n<p>&#8230; mit El Fudge, KRS-One, Afu-Ra, Hi-Tek, Jigmastas, Declaime, Bahlers Forver, Cappadonna, Mystic Brew, Ugly Duckling, DJ Krush, Redman, Azad, Masters Of Rap (M.O.R.), Clueso, Tefla &amp; Jaleel, Style Liga und dem Shooting Star Nico Suave.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Innen&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Beginnen wir diesen Monat mit&nbsp;<strong>El Fudge<\/strong>, der bereits Ende 1997 mit der 12-Inch &#8222;Liquid&#8220; auf Rawkus auf sich aufmerksam machte. Es folgten die EP &#8222;Three Sons&#8220;, der Superrappin-Beitrag &#8222;Dimmin The Life&#8220;, die Maxis &#8222;Love Letters&#8220; und &#8222;The Final Word&#8220;, bevor die Zeit reif war f\u00fcr ein komplettes Soloalbum. Dieses kommt \u00fcber England zu uns. Ein ungew\u00f6hnlicher Weg, den der New Yorker Rapper Elvin Rosario mit&nbsp;<em>&#8222;Chronic Irresponsibility&#8220;<\/em>&nbsp;(Sureshot Entertainments \/ Groove Attack) eingeschlagen hat. Aber das ist eigentlich v\u00f6llig nebens\u00e4chlich. El Fudge, Rosarios Alter-Ego, ist im Untergrund verwurzelt und k\u00f6nnte in K\u00fcrze noch gro\u00df rauskommen. Das Potenzial dazu hat er allemal. Die Reime sind klasse (und humorvoll), die Beats satt produziert und originell, die Klischees d\u00fcnn ges\u00e4t. Damit sollte ihm die Unterst\u00fctzung durch die HipHop-Headz sicher sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Von einem, der noch verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig neu im Business ist, zu einen, der seit Jahren in Sachen &#8222;conscious hiphop&#8220; Lehrstunden erteilt. Die Rede ist von Urgestein&nbsp;<strong>KRS-One<\/strong>, dem Mann der bereits mit Boogie Down Productions f\u00fcr Aufsehen sorgte. Der mittlerweile 35-j\u00e4hrige Lawrence Krisna Parker geh\u00f6rt zu denen wenigen Rappern, denen politisches Engagement nie fremd war und die sich weitestgehend einen Dreck um Trends geschert haben. Er hat nie den Faden verloren und immer an seinen politisch orientierten Werten festgehalten. Das l\u00e4sst sich auch \u00fcber&nbsp;<em>&#8222;The Sneak Attack&#8220;&nbsp;<\/em>(Koch Records) sagen. Darauf erteilt er den jungen Schlabberhosentr\u00e4gern eine Lektionen im richtigen Umgang mit der HipHop-Kultur. Es ist eine Wonne diesem Altgedienten zuzuh\u00f6ren, der auch nach Jahren im Gesch\u00e4ft keinen Deut Feuer verloren zu haben scheint. W\u00fcrde es mehr von seiner Sorte geben, w\u00fcrde der amerikanische HipHop \u2013 bis auf wenige Ausnahmen \u2013 in einem weitaus besseren Licht dastehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Body Of The Life Force&#8220;<\/em>&nbsp;(Koch Records), das Album von&nbsp;<strong>Afu-Ra<\/strong>&nbsp;ist schon l\u00e4nger auf dem Markt. Mit Unterst\u00fctzung von DJ Premier (Afu-Ra: &#8222;Premo ist wie ein Wahnsinniger. Er ist wie ein durchgeknallter Schneider wenn es um die Beats geht. Er baut die Beats so gut, dass du genau wei\u00dft, was zu tun ist.&#8220;), GZA, Masta Killa, M.O.P., DJ Muggs und Ky-Mani Marley, einer der S\u00f6hne von Reggae-Ikone Bob Marley, hat Afu-Ra ein sch\u00f6nes Album durch die Pipeline gejagt. Guter, durchdachter Ostk\u00fcsten-HipHop von dem spirituell veranlagten Rapper, der 1994 auf Jeru The Damajas Deb\u00fct &#8222;The Sun Rises In The East&#8220; seinen internationalen Einstand feiern konnte.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zu&nbsp;<strong>Hi-Tek<\/strong>, der vielen als Produzent von Mos Def und Talib Kweli bekannt sein sollte. Er ist ein ganz gerissener Mann, der in den kommenden Jahren sicherlich noch oft genug f\u00fcr Aufsehen sorgen wird. Nach dem letztj\u00e4hrigen Geniestreich &#8222;Reflection Eternal \u2013 Train Of Thought&#8220;, von eben jenem Talib Kewli in Begleitung von DJ Hi-Tek, folgt endlich&nbsp;<em>&#8222;Hi-Teknology&#8220;<\/em>&nbsp;(Rawkus \/ PIAS \/ Connected). Hi-Tek selbst hat sich auf seinem Album auf die Produktion konzentriert und griff lediglich zweimal selbst zum Mikrofon. Ansonsten treten eine Who-is-who-of-US-hiphop-Garde an, dem hoffnungsvollen Produzenten unter die Arme zu greifen: Talib Kweli, Mos Def, Common, Mood, Slum Village und Buckshot.<\/p>\n\n\n\n<p>Wo wir schon mitten im Rawkus-Camp residieren, k\u00f6nnen wir auch gleich auf die&nbsp;<strong>Jigmastas<\/strong>&nbsp;zu sprechen k\u00f6nnen. DJ Spinna, den man von seinem Soloalbum &#8222;Heavy Beats&#8220; und diversen Remix-Jobs her kennt, und MC Kriminul haben nach dem Ende von Tommy Boy Black ein neues Zuhause gefunden. Ihre Beat- und MC-Schau ist beste Independent-Qualit\u00e4t mitten aus Brooklyn.&nbsp;<em>&#8222;Infectious&#8220;<\/em>&nbsp;(Beyond Real \/ Groove Attack) wird seinem Titel gerecht und ist besonders Freunden von Mos Def, Talib Kweli, Hi-Tek, Black Eyed Peas und Common empfohlen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Declaime<\/strong>&nbsp;sagt \u00fcber seine k\u00fcnstlerischen Output, es sei&nbsp;<em>illmindmusic<\/em>. Einen ersten Eindruck davon, kann man sich auf seinem Deb\u00fct&nbsp;<em>&#8222;Andsoitisaid&#8220;<\/em>&nbsp;(Superrappin \/ Groove Attack) verschaffen. Das Album gleicht einem wirren Mixtape, auf dem jeder Stil seinen Platz hat. Gleich 30 Tracks hat er auf die Scheibe gepackt. Das ist viel Stoff f\u00fcr einen Einzelg\u00e4nger. Daher gibt es Unterst\u00fctzung von Madlib, Lootpack, Rasco, Quasimoto und anderen Crews. Declaime erinnert irgendwie \u2013 ich kann mir nicht helfen \u2013 an eine Underground-Ausgabe von Ol&#8216; Dirty Bastard. Anstrengend, aber h\u00f6renswert.<\/p>\n\n\n\n<p>Jetzt zu einer weiteren Compilation mit dem Titel&nbsp;<strong>Bahlers Forver<\/strong>&nbsp;(BMG Modul), auf der Jay-Z, Notorious B.I.G., Ice-T, M.O.P. und Eminem exklusive Tracks preisgeben. Nett, aber wahrlich kein Muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Den englischsprachigen Teil dieser Welt schlie\u00dft&nbsp;<strong>Cappadonna<\/strong>&nbsp;ab.&nbsp;<em>Sein &#8222;The Yin &amp; The Yang&#8220;<\/em>-Album (Epic \/ Sony Music) ist nicht mehr das neueste. &#8222;Dieses Album reflektiert mein wahres Ich, das Gute und das B\u00f6se, das S\u00fcndige und das Geistige&#8220;, erkl\u00e4rt Cappa. Das Gute an &#8222;The Yin &amp; The Yang&#8220; sind das Duett mit Ghostface Killah (&#8222;Super Model&#8220;), &#8222;War Rats&#8220;, der funkige Partytrack &#8222;Love Is The Message&#8220; (mit Raekwon) und der Reggae-Joint &#8222;One Way 2 Zion&#8220;. H\u00e4tte er doch nur weitere hochkar\u00e4tige Tracks wie diese an den Start gebracht, dieses Album w\u00e4re bald ein Klassiker.<\/p>\n\n\n\n<p>Aus dem Hause Fat City erreichte mich der folgende Sampler:&nbsp;<strong>&#8222;Mystic Brew: For Play&#8220;<\/strong>&nbsp;(Fat City \/ Groove Attack), so der Titel, ist der mittlerweile vierte Sampler des Labels aus Manchester. Querbeet hei\u00dft die Devise: Underground HipHop alter Schule mischt sich unter Soul, Funk, Disco und Dancehall. Neben Martin Brews &#8222;Drop The Beat&#8220; und &#8222;It&#8217;ll All Come Around&#8220; von der kanadischen Folk\/Country-S\u00e4ngerin Patsy Gallant und &#8222;Winterchild&#8220; von Bamboo Soul, z\u00e4hlt auch &#8222;I&#8217;m Gonna Love You Just A Little Bit More&#8220; von Richard McDonald zu den St\u00fccken, die in guter Erinnerung bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Man hat es nicht anders von ihnen erwartet:&nbsp;<strong>Ugly Duckling<\/strong>&nbsp;entt\u00e4uschen auch auf ihrem Album nicht.&nbsp;<em>&#8222;Journey To Anywhere&#8220;<\/em>&nbsp;(XL \/ Beggars Group \/ Connected), der Quasinachfolger ihrer &#8217;99er-EP &#8222;Fresh Mode&#8220;, ist insbesondere eine Reise&nbsp;<em>back to the roots &#8211; back to where the native tongue movement started.<\/em>&nbsp;Und das von drei wei\u00dfen Burschen, das grenzt an ein \u00fcbernat\u00fcrliches Wunder. Andy, Dizzy and Young Einstein haben den Dreh raus, den Esprit der alten Tage in die Moderne zu retten ohne zu altbacken und zu chartverd\u00e4chtig zu klingen.&nbsp;<em>Long Beach&#8217;s whities<\/em>&nbsp;rocken das Hause,&nbsp;<em>ladies and gentlemen<\/em>. &#8222;Journey To Anywhere&#8220;, ein Album mit Herz, Verstand und nicht zu vergessen: Witz.<\/p>\n\n\n\n<p>Von Long Beach eine kleinen Schwenk nach Asien, um dort unser Auge auf Tokios&nbsp;<strong>DJ Krush<\/strong>&nbsp;zu werfen. Auf&nbsp;<em>&#8222;Zen&#8220;<\/em>&nbsp;(Columbia \/ Sony Music), seinem neuesten Output, vereint er verschiedene Einfl\u00fcsse. Auf der eine Seite gibt er sich der Black Music, sprich HipHop und Soul, hin, auf der anderen seiner Vorliebe f\u00fcr Elektromusik. Vom Ansatz her eine gute Idee. Manchmal jedoch geht der Flow fl\u00f6ten und h\u00e4lt Verspieltes zu starken Einzug. Dann bereitet es nicht mehr so gro\u00dfen Spa\u00df, seinen genreverbindenden Ideen zuzuh\u00f6ren.<\/p>\n\n\n\n<p>Und zum Schluss der Reihe anglophiler HipHop-Headz, darf Method Mans Kollege&nbsp;<strong>Redman<\/strong>&nbsp;den Ring besteigen und uns mit&nbsp;<em>&#8222;Malpractice&#8220;<\/em>&nbsp;(Def Jam \/ Mercury \/ Universal) die Freudentr\u00e4nen ins Gesicht treiben. Meth, Redman und Ol&#8217;Dirty Bastard sind mit die schiersten und irrsten des Biz. Um so verr\u00fcckter sie sich geben, um so mehr muss man sie lieben. Mit unz\u00e4hligen FreundInnen und KollegInnen im Schlepptau zaubert er anno 2001 ein Album aus dem \u00c4rmel, das seinem Ruf mehr als gerecht wird. Dieses Werk passt in die Reihe &#8222;Blackout&#8220; und &#8222;Oooh&#8220;. Verr\u00fcckter Hardcore-Rap, von einem der besten Rapper jenseits des Atlantiks.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>&#8230; und au\u00dfen.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Frankfurt, sch\u00f6nste Stadt Deutschlands und sp\u00e4testens seit D-Flames &#8222;Basstard&#8220; wieder im HipHop-Kontext ein Begriff, schickt seinen Battlerhymer&nbsp;<strong>Azad<\/strong>&nbsp;ins Rennen. Auf&nbsp;<em>&#8222;Leben&#8220;<\/em>&nbsp;(3p) wird der Schei\u00df gekickt und \u2013 wie sollte es f\u00fcr einen selbsternannten b\u00f6sen Buben auch anders sein &#8211; barbarisch gerappt. Erbarmen, die Hessen kommen, sage ich nur. Denn prollige Raps kennen wir aus Amiland schon zur Gen\u00fcge. Da braucht man Azad wirklich nicht, dessen Album wenig Erinnerungsw\u00fcrdiges abliefert.<\/p>\n\n\n\n<p>Ein kurzer Sprung vom Main an die Spree. Dort gibt es die&nbsp;<strong>Masters Of Rap<\/strong>&nbsp;(M.O.R.), die Crew von King Kool Savas, der im Untergrund einen ausgezeichneten Ruf genie\u00dft. Auf Platten, auf denen Savas mitwirkt, warten die Kids nicht gerne lange und kriegen recht schnell feuchte H\u00e4nde. Nun hat er seine Jungs, das sind Justus Jonas, FumanShu, Martin B\u00fctow, Melbeatz, Fuat, Illo, Roland Mack Donnald und Jack Orsen, auf&nbsp;<em>&#8222;N.L.P. (Neuro-Linguistische Programmierung)&#8220;&nbsp;<\/em>(Royal Bunker \/ Groove Attack) vereint. Wie schon Azad, sind M.O.R. waschechte Battlerhymer, die keine Gelegenheit auslassen, Gott und die Welt zu dissen. Sie sind die Besten, St\u00e4rksten und Unantastbarsten \u2013 zumindest glauben sie das. Sollen sie doch. Andere sind da v\u00f6llig anderer Meinung. Was n\u00fctzt es, schnell zu sein, wenn Flow und Content auf der Strecke bleiben?<\/p>\n\n\n\n<p>Vom Main ganz schnell gen S\u00fcden und zwar nach Stuttgart, wo&nbsp;<strong>Clueso<\/strong>&nbsp;sein lange erwartetes Deb\u00fctalbum bei den Fanta-Jungs ver\u00f6ffentlicht. Der Wahlk\u00f6lner Thomas H\u00fcbner ist jung (gerade mal 20 Jahre alt) und unverbraucht und schl\u00e4gt auf seinem Deb\u00fct&nbsp;<em>&#8222;Text Und Ton&#8220;<\/em>&nbsp;(Four Music \/ Sony Music) ruhige T\u00f6ne an, die er mit besonnenen Texten garniert hat. Eine ansprechende Abwechslung zu oben erw\u00e4hntem Um-die-Wette-dissen. Er richtet sich lieber an Herz und Seele des H\u00f6rers und klingt dabei gar nicht gr\u00fcn hinter den Ohren. Eher abgekl\u00e4rt und verdammt selbstbewusst. Musikalisch mischt er melodi\u00f6sen HipHop mit Reggae\/Ragga- und Soul-Elementen \u2013 ganz \u00e4hnlich wie zuvor bereits der Freundeskreis. Wie singt er so sch\u00f6n: &#8222;Ich beschreibe, was ich sehe um zu sehen. (&#8230;) Ich verstehe nicht jeden Text, aber ich sp\u00fcre, was man sagt&#8220;.<\/p>\n\n\n\n<p>Gut geworden ist erwartungsgem\u00e4\u00df das Werk von&nbsp;<strong>Tefla &amp; Jaleel<\/strong>. Obwohl ich mit deren Stil weniger anfangen kann, als viele andere, kann ich immerhin verstehen, warum man die beiden MCs mag. Ihr Konzeptalbum&nbsp;<em>&#8222;Interview&#8220;<\/em>&nbsp;(Phlatline \/ Wea) setzt sich intensiv mit der Thematik deutscher HipHop und politischen Thematiken auseinander. Mir sind die Texte oft zu ichbezogen und zu einf\u00e4ltig: Ich der Rapper, den andere in den Dreck ziehen und der schon ewig dabei ist und die Weisheit mit L\u00f6ffeln gefressen hat. Insofern muss sich das Chemnitzer Duo einen f\u00fcr deutschen HipHop leider typischen beschr\u00e4nkten Horizont attestieren lassen. Musik gut, Lyrics okay, d.h. Daumen schr\u00e4g nach oben, schlie\u00dflich sind auf &#8222;Interview&#8220; einige Burner, zum Beispiel &#8222;Sachsenring&#8220; (feat. Mythos) und &#8222;Chemnitz&#8220; (feat. Youdon).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Reise geht weiter nach Hamburg City, genauer gesagt mitten ins Herzen von Eimsbush. Dort haben sich altbekannte wie neue Eimsbush-Sympathisanten zu der Compilation&nbsp;<strong>Style Liga Vol. 1<\/strong>&nbsp;(Eimsbush \/ Groove Attack) zusammen gefunden. In dieser Liga spielen insgesamt 13 deutsche HipHop-K\u00fcnstler, egal ob mit oder ohne Deal, mit. Hier k\u00f6nnen sie nach Belieben Tracks, egal ob exklusiv oder nicht, an den Start bringen. Das fing vor zwei Jahren als 12&#8243;-Serie an und erscheint nun in ausgedehnter Form zum ersten Male auch auf Silber. Viele von ihnen agieren anonym bzw. unter Pseudonymen, um den Hype so gering wie m\u00f6glich zu halten. Es hei\u00dft daher: &#8222;The names have been changed to protect the guilty&#8220;. Aufmerksame H\u00f6rer werden feststellen, dass Jan Delay, Ferris MC, Samy Deluxe, Denyo und Falk zu den Schuldigen geh\u00f6ren. Und was soll man zu diesem Output schon anderes sagen, als: Eimsbush rockt weiterhin das Haus (mit einem weiten Blick \u00fcber den Tellerrand hinaus) und k\u00e4mpft erfolgreich gegen den Hype und die damit verbundene Ver\u00f6ffentlichungswelle unterdurchschnittlicher Ware an. Weiter so!!!<\/p>\n\n\n\n<p>Neben Clueso der gr\u00f6\u00dfte deutsche Lichtblick in dieser Ausgabe von Phat World ist Herr&nbsp;<strong>Nico Suave<\/strong>, der sp\u00e4testens seit seiner Single &#8222;Vergesslich&#8220; in aller Munde ist. Sein Deb\u00fct hei\u00dft schlicht&nbsp;<em>&#8222;Suave&#8220;<\/em>&nbsp;(Island \/ Mercury \/ Universal). Jung und verhei\u00dfungsvoll sage ich nur. Suave mit DJ Sparc und Produzent I.L.L. Will ist wie Dendemann ein ausgezeichneter MC, der mit dem Battle-Mist, der derzeit die deutschen Clubs heimsucht nichts gemein hat. Er schreibt einfach interessante und lustige Reime, die sich gut rappen und erst recht gut anh\u00f6ren lassen. Dass die Beats und all das Musikalische von oberster Kategorie sind, versteht sich nat\u00fcrlich von selbst. Weiter so.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Phat World XIV<\/em>&nbsp;erscheint mit absoluter Sicherheit auf www.hinternet.de. Wort drauf!<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>&#8230; mit El Fudge, KRS-One, Afu-Ra, Hi-Tek, Jigmastas, Declaime, Bahlers Forver, Cappadonna, Mystic Brew, Ugly Duckling, DJ Krush, Redman, Azad, Masters Of Rap (M.O.R.), Clueso, Tefla &amp; Jaleel, Style Liga und dem Shooting Star Nico Suave. 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