{"id":37004,"date":"2000-11-11T11:11:00","date_gmt":"2000-11-11T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=37004"},"modified":"2022-08-29T00:05:59","modified_gmt":"2022-08-28T22:05:59","slug":"phat-world-9","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/11\/phat-world-9\/","title":{"rendered":"Phat World (9)"},"content":{"rendered":"\n<p>Geh\u00f6rt und gepr\u00fcft wurden Black Eyed Peas, Phife Dawg, KutMasta Kurt, Mr. Complex, Nigo, Erick Onasis, The Pharcyde, Sensational, Shyne, Techno Animal Vs. D\u00e4lek, Clueso, Dejavue, D-Flame, Die Fantastischen Vier, Flowin Immo und Zeb.Roc.Ski.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong><em>Landaus&#8230;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin ehrlich gesagt etwas \u00fcberrascht ob der guten Scheibe, die uns&nbsp;<strong>Black Eyed Peas<\/strong>&nbsp;bescheren.&nbsp;<em>&#8222;Bridging The Gap&#8220;<\/em>&nbsp;(Interscope\/Universal) ist wesentlich besser als ihr Deb\u00fct und setzt sich zugleich vom g\u00e4ngigen Einheitsbrei deutlich ab. Bei &#8222;Lil&#8216; Lil'&#8220; oder ihrer ersten Singleauskopplung &#8222;Weekends&#8220; springt sofort der Funken \u00fcber und l\u00e4sst einen begeistert zur\u00fcck. Ihre Auswahl der&nbsp;<em>guest appearances<\/em>&nbsp;ist gut getroffen. De La Soul, Les Nubian &amp; Mos Def, Wyclef und die dauerbekiffte Macy Gray sind dabei und bereichern den in alle Richtungen offenen Sound von BEP. Auch ohne die namhafte Unterst\u00fctzung, wissen die drei Calis ihr Verst\u00e4ndnis von HipHop an den Mann\/die Frau zu bringen. Das kann man an &#8222;Bringing It Back&#8220;, &#8222;Lil&#8216; Lil'&#8220; und &#8222;Bridging The Gaps&#8220; unverkennbar h\u00f6ren. Ich revidiere insofern meine voreingenommene Meinung und habe von nun an BEP ganz oben auf meiner Liste favorisierter HipHop-Acts.<\/p>\n\n\n\n<p>Er hat sich Zeit gelassen mit seinem ersten Soloalbum. Nach zwei Maxis (&#8222;Bend Ova\/Thought U Wuz Nice&#8220;, &#8222;Flawless\/Lemme Find Out&#8220;) ist es so weit, dass wir ein weiteres Post-A Tribe Called Quest-Projekt begr\u00fc\u00dfen d\u00fcrfen.&nbsp;<strong>Phife Dawg<\/strong>&nbsp;ist zur\u00fcck, aber nicht in alter St\u00e4rke.&nbsp;<em>&#8222;Ventilation: Da LP&#8220;<\/em>&nbsp;(Superrappin\/Groove Attack) pl\u00e4tschert lau vor sich hin und kommt zu keiner Zeit an den noch so schlechten Tribe-Tune heran. Das ist irgendwie traurig. Die Pluspunkt aus alten Tagen d\u00fcrfte er sich auf lange Sicht verspielen, sollte er seinen eingeschlagenen musikalischen Kurs nicht korrigieren.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8218;Studio K7!&#8216; hat ein HipHop-Sublabel gegr\u00fcndet und dessen erste Ver\u00f6ffentlichung ist&nbsp;<em>&#8222;Masters Of Illusion&#8220;<\/em>&nbsp;(Rapster\/Zomba) von&nbsp;<strong>KutMasta Kurt<\/strong>, der b\u00fcrgerlich Kurt Matlin hei\u00dft und aus Santa Monica stammt. Er war bisher mehr als Partner von Kool Keith und als Produzent von Rasco, Prodigy und der Dilated Peoples in Erscheinung getreten und hat sich als Remixer f\u00fcr Terranova, Beastie Boys und Chris Rock bew\u00e4hrt. Auf &#8222;Masters Of Illusion&#8220; wird Kurt von eben jenem Kool Keith und Motion Man unterst\u00fctzt. Bleibt nur die Frage, ob sich viele mit diesem furztrockenen, etwas lahmen HipHop anfreunden k\u00f6nnen. Die Songs sind bis aufs Grundger\u00fcst abgenagt und kommen so gar nicht mit Dampf daher.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;The Complex Catalog&#8220;<\/em>&nbsp;(Core Records\/Groove Attack) von&nbsp;<strong>Mr. Complex<\/strong>&nbsp;h\u00f6rt sich an wie eine Underground-HipHop-Radioshow live aus dem Herzen New Yorks. Das hat was. Und was muss ich im Infoschreiben des hiesigen Vertriebes lesen? Es ist tats\u00e4chlich eine aufgezeichnete Samstagabend-Radioshow, mitgeschnitten am 8. Januar dieses Jahres. Die Sendung hie\u00df &#8222;The Eminent Audio Show&#8220;, die Hosts waren Emmo und James Ellison, am Fader und Plattenteller sa\u00df DJ Crossphader und die Produktion \u00fcberwachten u.a. DJ Spinna und Pharoahe Monch aus dem Rawkus-Camp, Lee Stone und Prince Po. Der eigentliche Star aber ist Rapper Mr. Complex, auf der B\u00fchne oft Partner von Pharoahe Monch und nach Jahren im Biz weiterhin von der Plattenindustrie ignoriert. Daher musste er diese Scheibe auf dem eigens von ihm gegr\u00fcndeten Label rausbringen. Ein Jammer.<\/p>\n\n\n\n<p>Das japanische Pendant zum Projekt U.N.K.L.E. ist&nbsp;<strong>Nigo<\/strong>. Nigo ist aber kein Kollektiv, sondern ein einzelner Musiker, K\u00fcnstler und Shirt-Designer, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, Tradition und Moderne zu verkn\u00fcpfen. Das h\u00f6rt sich auf&nbsp;<em>&#8222;Ape Sounds&#8220;<\/em>&nbsp;(MoWax\/Connected) dann so an wie in &#8222;Kung Fu Fightin'&#8220; \u2013 traditionelle japanische Musik mischt sich unter HipHop-Beats. Nigo geht es nicht darum, mit aller Gewalt zwei Gegens\u00e4tze in einen Topf zu werfen und sie auf Biegen und Brechen zu vermischen. Er hat besagten Song, wie auch das am Ende versteckte &#8222;Bape Heads Trax&#8220;, reifen lassen, um den unterschiedlichen Elementen Zeit zu geben, eine harmonische Bindung einzugehen. Aber nicht immer sind Einfl\u00fcsse der japanischen Kultur zu erkennen. Andere St\u00fccke sind einfach nur wundersch\u00f6ne zeitlose Popsongs. Nehmen wir einmal das schr\u00e4ge und wahrlich banal einfach strukturierte &#8222;A Simple Song&#8220; oder das von Julia Ferreira gesungene und von Cornelius produzierte &#8222;Monster&#8220;. Oder das unter Mithilfe von Shawn Lee entstandene Lounge\/Kaffeehaus-St\u00fcck &#8222;Too Much&#8220;. Oder das seinem Namen gerecht werdende &#8222;The Very Urgent Dub&#8220;, die Scratch\/Mix-Attacke &#8222;March Of The General&#8220;, bei der James Lavelle, MoWax-Kopf, selbst Hand anlegte oder die Punkrock-Nummer &#8222;Jet Set&#8220; (mit Hammondorgel!). Nigo schwimmt in vielen Gew\u00e4ssern und scheint sich in jedem h\u00f6rbar wohl zu f\u00fchlen und orientieren zu k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Er ist ein HipHop-Veteran, doch zum alten Eisen geh\u00f6rt er noch lange nicht. Die Rede ist von&nbsp;<strong>Erick Onasis<\/strong>&nbsp;alias Erick Sermon. 1987 tauchte er mit Parrish Smith als EPMD auf der Bildfl\u00e4che auf und nahm den Underground im Sturm. Als das Duo zwischen &#8217;92 und &#8217;97 getrennte Wege ging, machte sich Sermon als exzellenter Produzent und Solok\u00fcnstler einen Namen. Seine beiden Alben &#8222;No Pressure&#8220; und &#8222;Double Or Nothing&#8220; zementierten seine elit\u00e4re Stellung in der Szene. Nachdem sich EPMD reformierten, gr\u00fcndete er die Def Squad, der u.a. Keith Murray, Sy Scott und Redman angeh\u00f6ren. Wie ihr Mentor, so steht auch die Def Squad ganz im Zeichen des seligen Old School-HipHop. Das l\u00e4sst sich bereits aus der Liste der verwendeten Samples ablesen: &#8222;Don&#8217;t Believe The Hype&#8220;, &#8222;It Takes A Nation Of Millions To Hold Us Back&#8220; (beides Public Enemy), &#8222;It&#8217;s A New Style&#8220; (Beastie Boys) und &#8222;Electric Relaxation&#8220; (A Tribe Called Quest). Die insgesamt 13 Tracks (Zwischenspiele nicht mitgez\u00e4hlt) auf&nbsp;<em>&#8222;Def Squad Presents Erick Onasis&#8220;<\/em>&nbsp;(Def Squad\/Dreamworks\/Motor) sind ein Segen f\u00fcr Liebhaber der alten Schule. Zwar sind seine Texte manchmal etwas einf\u00e4ltig, daf\u00fcr h\u00e4mmern einem die phatten Beats um die Ohren. Mit Support von Slick Rick (&#8222;Why Not&#8220;), Redman (&#8222;Hostility&#8220;) und Easy E (&#8222;So Sweet&#8220;) kann einfach nichts anbrennen. Ganz zu schweigen von der killerm\u00e4\u00dfigen G-Funk-Nummer &#8222;Focus&#8220; mit DJ Quik und Xzibit. Und um abschlie\u00dfend das Interlude &#8222;Sermon&#8220; aufzugreifen: Nat\u00fcrlich ist es nicht Gl\u00fcck, das Erick Sermon so weit gebracht hat, sondern Mut, Arbeitseifer und Begabung.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie lange habe ich auf dieses Album warten m\u00fcssen. Trotz der Bef\u00fcrchtung, sie h\u00e4tten den alten&nbsp;<em>flow<\/em>&nbsp;verloren und w\u00fcrden nicht mehr an ihren Geniestreich &#8222;The Bizarre Ride To The Pharcyde&#8220; rankommen, muss ich zugeben, dass&nbsp;<em>&#8222;Plain Rap&#8220;<\/em>&nbsp;(Four Music\/Sony Music) ein waschechtes&nbsp;<strong>Pharcyde<\/strong>-Album geworden ist und die treuen Anh\u00e4nger nicht entt\u00e4uschen wird. Nach zwei H\u00f6rdurchl\u00e4ufen bleiben die Songs bereits im Ohr h\u00e4ngen und man kann zu den entspannten und gewohnt phatt produzierten Tracks chillen und\/oder mitsingen. H\u00f6rt euch den Opener &#8222;Trust&#8220;, die locker vor sich hin groovende Singleauskopplung &#8222;Frontline&#8220;, &#8222;Somethin'&#8220; oder den d\u00fcsteren mit reduzierten Roni Size-Samples unterlegten Track &#8222;Rush&#8220; an und ihr werdet wie ich im Nu verzaubert sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Fr\u00fcher bei den Jungle Brothers, heute auf Solopfaden, hat sich&nbsp;<strong>Sensational<\/strong>&nbsp;einige Props in der Szene eingeheimst. Sein nunmehr drittes Album (<em>&#8222;Heavyweighter&#8220;<\/em>, Word Sound\/EFA) ist was f\u00fcr Spartanisten. Stumpfe Beats und recht monotones Rapping erinnern zwar an alte Zeiten, mir ist diese Mischung jedoch zu trocken und ich werde nicht wirklich mit dieser Scheibe warm. Weniger ist zwar oft mehr, aber &#8222;Heavyweighter&#8220; ist ein arg reduzierter&nbsp;<em>style<\/em>.<\/p>\n\n\n\n<p>Herr, wirf Hirn.&nbsp;<strong>Shyne<\/strong>, motherfuckender&nbsp;<em>homie<\/em>, der das Rappen nicht sein lassen kann, aber sollte, will uns seine spektakul\u00e4ren Lebensansichten auf seinem aktuellen Album&nbsp;<em>&#8222;Shyne&#8220;<\/em>&nbsp;(Bad Bay\/Arista) anvertrauen. Ich denke, wir k\u00f6nnen auf sein l\u00e4cherliches Geprolle gut und gerne verzichten. Er soll weiter die&nbsp;<em>bitches<\/em>&nbsp;nerven,&nbsp;<em>weed<\/em>&nbsp;paffen, aber blo\u00df nicht noch ein Album machen. Pure Rohstoffverschwendung. Ob sich dessen sein Produzent Puff Daddy tats\u00e4chlich nicht bewusst ist?<\/p>\n\n\n\n<p>Den f\u00fcnften Teil der Matador HipHop-Series (Matador\/Zomba) liefern uns&nbsp;<strong>D\u00e4lek<\/strong>&nbsp;aus Newark, New Jersey und die avantgardistischen Briten Kevin Martin, fr\u00fcher u.a. in The Bug und God t\u00e4tig, und Justin Broadrick &#8211; bekannt von den (Industrial-)Bands Napalm Death, Head Of David, The Sidewinder, Godflesh, Ice, Painkiller, Scorn &#8211; alias&nbsp;<strong>Techno Animal<\/strong>. Sie haben sich was ganz besonderes ausgedacht und sich gegenseitig geremixt. Techno Animal geben&nbsp;<em>&#8222;Megaton&#8220;<\/em>&nbsp;zum besten und dieser Track wird dann von D\u00e4lek neu bearbeitet. Deren&nbsp;<em>&#8222;Classical Homicide&#8220;<\/em>&nbsp;nehmen sich wiederum Techno Animal zur Brust. Alle vier Tracks sind extrem, bizarr, schwarz und alles andere als&nbsp;<em>floorfiller<\/em>&nbsp;oder was f\u00fcr Partyhungrige. Hier geht es ans Eingemachte, wird HipHop an seine Grenzen zur Electronic respektive Drum&#8217;n&#8217;Bass gef\u00fchrt. Nichts f\u00fcr Weicheier. This is sick shit!<\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>&#8230; und landein.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Aufgewachsen in Jena, wo er als Mitglied der Wostok-MCs musikalisch gro\u00df wurde, zog&nbsp;<strong>Clueso<\/strong>&nbsp;vor zwei Jahren nach K\u00f6lle. Dort kooperierte er mit DJ Chestnut, dem aus Zimbabwe stammenden MC Metaphysics, der just auf &#8218;Four Music&#8216; die Single &#8222;The Disk&#8220; ver\u00f6ffentlichte, und werkelte an seiner Solokarriere. Diese geht mit der Single&nbsp;<em>&#8222;Spiel Da Nich Mit&#8220;<\/em>&nbsp;(Four Music\/Sony Music) los. Ist locker und eing\u00e4ngig, hat viel Reggae-Amtosph\u00e4re, erinnert aber verdammt an die Absoluten Beginner. Dennoch gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dejavue<\/strong>&nbsp;tauchten bereits einmal in dieser Kolumne auf. N\u00e4mlich mit ihrem &#8217;99er Release &#8222;Made 2 Chill \/ Stylism&#8220;. Damals waren sie noch auf &#8218;Plattenmeister&#8216;, heuer sind sie bei &#8218;Mazooma&#8216; gestrandet. Die 2-Mann-Crew setzt sich aus den beiden Hauptstadt-MCs No Oner und Zyre alias Robespierre (ex-SXB) zusammen. An den Turntables wirbelt DJ Hype und die Beats bastelt Krutsch. Und sie alle haben zusammen eine Doppel-EP an den Start gebracht, die den Titel&nbsp;<em>&#8222;Zwei Dumme Ein Gedanke&#8220;<\/em>&nbsp;(Mazooma\/BMG) tr\u00e4gt. Jede 12&#8243; bzw. Mini-CD hat sieben Tracks und nat\u00fcrlich eine Menge G\u00e4ste. Zum Beispiel Black Kappa von South A Sound (&#8222;Berlin City Nights&#8220;) oder Rapperin Pyranja, von der man sicherlich noch viel zu h\u00f6ren bekommen wird. Ihr Kollabo-Track &#8222;Dope Mcees&#8220; ist ein super Hit, der deutlich aus den nicht unbedingt vollends \u00fcberzeugenden St\u00fccken herausragt und das Highlight der ersten EP ist. Auf der zweiten sind es &#8222;Film Ab&#8220;, &#8222;Keine Andere&#8220; und &#8222;Popbiz&#8220;. Da geht aber sicher noch mehr, Jungs.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8218;Eimsbush Entertainment&#8216; ist aktiver denn je. In diesen Tagen kommt nun das lang erwartete Solodeb\u00fct des Riesen mit der dunklen Stimme auf den Markt. Ich meine nat\u00fcrlich&nbsp;<strong>D-Flame<\/strong>, der diesen Sommer mit seinem Hit &#8222;Heisser&#8220; die Clubs und Strandpartys beherrschte. Der Frankfurter MC ist der&nbsp;<em>&#8222;Basstard&#8220;<\/em>&nbsp;(Eimsbush\/Mercury\/Universal), der mit seiner unverkennbaren Stimmlage die Herzen der Gelangweilten h\u00f6her schlagen l\u00e4sst. Neben ein paar laschen Tracks hat Daniel Kretschmar, so hei\u00dft er n\u00e4mlich richtig, ein paar Kracher in petto. Der gute Ruf des &#8222;h\u00e4rtesten Rappers der Stadt&#8220; ist gar bis nach Jamaika (Einige Ergebnisse seiner&nbsp;<em>connections<\/em>&nbsp;zur Reggae-Szene sind auf &#8222;Basstard&#8220; nachzuh\u00f6ren.) und nach New York vorgedrungen. Gang Starrs Guru h\u00f6chstpers\u00f6nlich hat mit ihm den \u00fcberragenden Track &#8222;Universal&#8220; eingerappt. Und wenn Ei\u00dffeldt und die Dynamite Deluxe-Crew ihre Stimmen erheben, ist das ebenfalls ein Garant f\u00fcr unterhaltsame Raps. Insgesamt ein interessantes Deb\u00fct, das deutschen HipHop mit internationaler Beteiligung und viel karibischem Flair verspricht.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend ihr das liest, wird dieses Lied mir nicht mehr aus dem Kopf gehen. Denn ich bin auf einer Insel im Mittelmeer und das sieben Tage lang. Sieben Tage am Meer. Sch\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6\u00f6n. Auch die Unplugged-Version von&nbsp;<strong>Fanta 4<\/strong>s&nbsp;<em>&#8222;Tag Am Meer&#8220;<\/em>&nbsp;(Four Music\/Sony Music) ist klasse. Sie bringt noch am ehesten das Feeling r\u00fcber, das man mit Sonne, Strand, Meer und Nichtstun verbindet. Chillen bis zum Umfallen. Bonustracks sind das Instrumental &#8222;Nacht Am Meer&#8220;, die Originalversion des Titelst\u00fccks und ein obligatorischer Remix \u2013 hier ein klasse Drum&#8217;n&#8217;Bass-Tune vom Waxdoctor (hi, hi) aus London.<\/p>\n\n\n\n<p>Er sieht wie ein Metaller aus. Oder einer der nimmersatten Grunge-Fans, die noch heute auf die erste Pearl Jam schw\u00f6ren. Dabei ist&nbsp;<strong>Flowin Immo<\/strong>&nbsp;(ex-F.A.B. = Freaks Association Bremen, mit Ferris MC) ein waschechter HipHop-Head. Und was f\u00fcr einer. Ein richtiger Scherzkeks will er sein. So lustig, dass einem manchmal allerdings das Lachen im Hals stecken bleibt. Viele schw\u00f6ren auf ihn, seine Platte &#8222;Terra Pi&#8220; (Groove Attack) verkauft sich recht gut, aber bis auf ganz wenige Tracks kann ich mit diesem albernen Klown nichts anfangen. Den Mallorca Remix von &#8222;Jaman&#8220; (auch als 12&#8243; bei Kopfnicker\/East West erschienen) zum Beispiel finde ich super. Oder &#8222;ImmO Im Ohr&#8220;, auch ein guter Song, der eing\u00e4ngig ist und Flowin Immo von seiner besseren Seite zeigt. Er singt und rappt sich nicht wie sonst auf Teufel komm raus zu Tode. &#8222;Expliziter Cyberphonque&#8220; iss auch okay. Reimen kann er vielleicht, aber gute Songs schreibt er nicht unbedingt. Au\u00dferdem wird er auf &#8222;Damenwahl&#8220; furchtbar platt und proletenhaft. Er ist wie er ist. Nur muss er dann damit rechnen, dass nicht alle mit seiner Art klarkommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Sprayer aufgepasst! Hier wird den Graffitik\u00fcnstlern der fr\u00fchen Achtzigern gehuldigt. Das hat&nbsp;<strong>Zeb.Roc.Ski<\/strong>&nbsp;in die Wege geleitet, dessen Freund und Writer-Kollege\/Legende&nbsp;<strong>Seen<\/strong>&nbsp;ihn tatkr\u00e4ftig unterst\u00fctzt hat.&nbsp;<em>&#8222;All City\/Stylewars&#8220;&nbsp;<\/em>(Mzee\/EFA) ist eine Doppel-12&#8243; mit einem 27-min\u00fctigen Interview mit Seen (dazu l\u00e4ssige Beats) und ein paar lustigen Extratracks. Old School-HipHop, Bigbeat und Funk \u2013 irgendwo dazwischen schippert Zeb.Roc.Ski.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Phat World X<\/em>&nbsp;erscheint sicherlich irgendwann und zwar hier und nur hier.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Geh\u00f6rt und gepr\u00fcft wurden Black Eyed Peas, Phife Dawg, KutMasta Kurt, Mr. Complex, Nigo, Erick Onasis, The Pharcyde, Sensational, Shyne, Techno Animal Vs. 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