{"id":37008,"date":"2000-04-30T11:11:00","date_gmt":"2000-04-30T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=37008"},"modified":"2022-08-29T00:10:34","modified_gmt":"2022-08-28T22:10:34","slug":"phat-world-5","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/04\/phat-world-5\/","title":{"rendered":"Phat World (5)"},"content":{"rendered":"\n<p>Eins vorweg: Wieder ist&nbsp;<em>Phat World<\/em>&nbsp;nicht p\u00fcnktlich erschienen. Das nehme ich voll und ganz auf meine Kappe. Es lag wirklich nicht an dem von Viren oft befallenen Chefredakteur; es lag allein an meiner Tr\u00e4gheit. Daher habe ich mir zur Strafe (so wie die Bayern) ein Eigentor geschossen und musste satte 27 (!) Scheiben in Augenschein (?) nehmen. Auf einen Schlag. Dazu geh\u00f6rten Angie Stone, Black Rob, Bone Thugs-N-Harmony, D&#8217;Angelo &#8222;Voodoo&#8220;, Del The Funky Homosapien, D.I.T.C., DJ Food, DJ Krush, Dynamite Deluxe, Ghostface Killah, Ice Cube, J-88, MC Paul Barman, Rascalz, Royal Fam, Screwball und die Stereo MC&#8217;s. An Samplern h\u00e4tten wir in petto &#8222;Ghost Dog: The Way Of The Samurai&#8220;, &#8222;Hip Hop 101&#8220;, &#8222;Next Friday&#8220;, &#8222;Romeo Must Die&#8220;, &#8222;Urban Renewal&#8220; und &#8222;Word Lab&#8220; w\u00e4hrend in der deutschen Abteilung Curse, Thomas D und Freundeskreis bereitstehen. Uff!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Angie Stone<\/strong>&nbsp;ist heute 34 Jahre alt und sie arbeitete zuvor mit verschiedenen K\u00fcnstlern zusammen bis dass ihr Solowerk das Licht der Welt erblicken konnte. Erst war sie Rapperin bei The Sequence, einer Band aus dem Sugar Hill Records-Kontext, dann S\u00e4ngerin in der Gospel-Formation Vertical Hold. Es folgten Gastfeatures als S\u00e4ngerin und\/oder Co-Songschreiberin bei Malcolm McLaren (nicht der Rennfahrer! \u2013 sorry, Insiderwitz), Lenny Kravitz, Ali Shaheed Muhammed (A Tribe Called Quest) und ihrer bezaubernden Kollegin Mary J. Blige. Ganz besonders gefruchtet hat ihre k\u00fcnstlerische wie private Beziehung zu D&#8217;Angelo. Das Ergebnis: Gegenseitige Features auf den Alben sowie ein gemeinsamer Sohn namens Michael D&#8217;Angelo Archer II. Letztes Jahr r\u00e4umte Angie Stone dank ihres fesselnden Albums&nbsp;<em>&#8222;Black Diamond&#8220;<\/em>&nbsp;(Devox\/Arista), das \u00fcbrigens ihrer Tochter Diamond gewidmet ist, in den Staaten ab. Der Titel &#8222;Album Of The Year&#8220; wurde ihr vom Billboard Magazine verliehen und das nicht zu Unrecht.&nbsp;<em>&#8222;Black Diamond&#8220;<\/em>&nbsp;erreichte n\u00e4mlich Goldstatus. Ich kann mir gut vorstellen, dass sie es noch zu Platin bringen wird. Musik und Stimme gehen eine perfekte Synthese ein. Erinnerungen an Sade werden sogar wach. Mit ihrer Version des Marvin Gaye-St\u00fcckes &#8222;Trouble Man&#8220; hat sie eine ausgezeichnete Wahl getroffen. Dieser Song geht wie alle anderen unter die Haut. Angie Stone ist das weibliche Pendant zu D&#8217;Angelo und das in vielerlei Hinsicht. Wer ihn mag, muss auch sie m\u00f6gen. Klasse!<\/p>\n\n\n\n<p>Darf ich einmal die britischen Kollegen vom NME zitieren? Okay, dann geht es jetzt los: &#8222;Diese HipHop-Lebensgeschichte ist wohl kaum das unfl\u00e4tigste pers\u00f6nliche Testament das wir bis dato geh\u00f6rt haben. Andererseits ist&nbsp;<strong>Black Rob<\/strong>&nbsp;da, um zu verkaufen, was keine \u00dcberraschung ist. Und mit Puffy, der sich im Hintergrund herumtreibt, wei\u00df man eben, dass es wichtiger ist, wie viele Einheiten \u00fcber den Ladentisch gehen, denn darum ob die Leute zum Tanzen gebracht werden. Doch Black Rob verkauft unheimlich viel in den USA, you know.&#8220; Ja, so hart k\u00f6nnen sie sein, die Kritiker von der Insel. Damit liegen sie auch vollkommen richtig, denn mehr als lockeres, seichtes und \u00fcbliches HipHop-Geblubbere kommt auf&nbsp;<em>&#8222;Life Story&#8220;<\/em>&nbsp;(Bad Boy\/Arista) nicht r\u00fcber. Puff Daddy hat sich mit dieser Verpflichtung zumindest in Sachen Kreativit\u00e4t keinen guten Dienst erwiesen. Doch wie gesagt, aufgrund der Gastauftritte von Lil&#8216; Kim (einmal), Puff Daddy (dreimal) und Jennifer Lopez (einmal) rollt immerhin der Rubel. G\u00e4hn!<\/p>\n\n\n\n<p>Die ehemalige Cleveland-Crew&nbsp;<strong>Bone Thugs-N-Harmony<\/strong>&nbsp;meldet sich zur\u00fcck.&nbsp;<em>&#8222;BTNHRESURRECTION&#8220;<\/em>&nbsp;(Ruthless\/Epic\/Sony Music) hei\u00dft das neue Werk des mittlerweile in Los Angeles ans\u00e4ssigen Rap-Quartetts. Layzie Bone, Krayzie Bone, Wish Bone und Bizzy Bone erz\u00e4hlen einmal mehr ihre Geschichten von der Strasse. Drogenhandel und Drogenkonsum sind die zentralen Themen. Nat\u00fcrlich geht es um Weed, doch mit dem Song &#8222;Ecstasy&#8220; meldet sich auch eine andere Droge zu Wort. Obwohl ich diese Drogenverherrlichung pers\u00f6nlich kaum guthei\u00dfen kann, muss ich gestehen, dass &#8222;Ecstasy&#8220; das mit Abstand beste St\u00fcck auf&nbsp;<em>&#8222;BTNHRESURRECTION&#8220;<\/em>&nbsp;ist. Vielleicht wegen des f\u00fcr Bone Thugs-N-Harmony typischen Musters. Doch auch die anderen Tracks zeigen die fr\u00fcheren Easy E-Sch\u00fctzlinge in bester Verfassung und sind Paradebeispiele f\u00fcr ihre West Coast-R&#8217;n&#8217;B-Mischung, die sie in den letzten Jahren so ber\u00fchmt gemacht hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich knie nieder und verbeuge mich zutiefst vor diesem Meisterwerk. Nach seinem Solo-Deb\u00fct &#8222;Brown Sugar&#8220; meldet sich Michael Archer alias&nbsp;<strong>D&#8217;Angelo<\/strong><a><\/a>&nbsp;in eindrucksvollster Weise zur\u00fcck.&nbsp;<em>&#8222;Voodoo&#8220;<\/em>&nbsp;(EMI) packt dich tief in deinem Innersten z\u00e4rtlich und fesselt dich ohne dir wehzutun. Soul hat ein neues Kind, das da D&#8217;Angelo hei\u00dft. Ein Mann geht seinen Weg und der wird ganz weit nach oben an die Spitze des Eisberges f\u00fchren. Ihm zur Seite standen keine geringeren als seine Ex-Freundin und Mutter seines Kindes, Angie Stone, Q-Tip, DJ Premier von Gang Starr, Method Man mit seinem Duett-Kumpel Redman und Ahmir Thompson, Schlagzeuger der Genies The Roots. Muss jetzt noch viel gesagt werden? Ein jeder sollte mittlerweile von D&#8217;Angelo geh\u00f6rt haben und von seiner Stimme mitgerissen worden sein. An ihm sollte keiner vorbeikommen. Obwohl er bereits von allen Seiten mit Lob \u00fcbersch\u00fcttet wurde, kann auch mir nicht die &#8222;ultimative Lobhudelei&#8220; verkneifen. Sorry, Michael Archer hat es einfach verdient.<\/p>\n\n\n\n<p>Der Mann, der dank des &#8217;91er Chartst\u00fcrmers &#8222;Mistadobalina&#8220; bekannt wurde, meldet sich nach langer Schaffenspause wieder zu Wort.&nbsp;<strong>Del The Funky Homosapien<\/strong>, der Cousin von Ice Cube, hat sich aufgerafft und&nbsp;<em>&#8222;Both Sides Of The Brain&#8220;<\/em>&nbsp;(Hieroglyphics Imperium\/Groove Attack) im Kreise des kleinen West Coast-Indielabels eingespielt. Vorab gab es bereits den Labelsampler &#8222;3<sup>rd<\/sup>&nbsp;Eye Vision&#8220; zu bewundern, nun endlich das vierte Soloalbum des unverkennbaren Rappers.&nbsp;<em>&#8222;Both Sides Of The Brain&#8220;<\/em>&nbsp;wird all diejenigen vertr\u00f6sten, die sich lange gefragt haben, was aus diesem verr\u00fcckten MC geworden ist und ihn vermisst haben. Ein \u00fcberdurchschnittlich gutes Album, das mit keinem anderen aktuellen Release verglichen werden kann.<\/p>\n\n\n\n<p>Sie werden uns als eine Art Supergroup verkauft. Fat Joe, Diamond, Big L, O.C., Show, Buckwild, Lord Finesse und A.G. Ihr Name:&nbsp;<strong>D.I.T.C.<\/strong>&nbsp;alias Diggin&#8216; In The Crates.&nbsp;<em>&#8222;D.I.T.C.&#8220;<\/em>&nbsp;(Tommy Boy\/eastwest) hei\u00dft ihr Album und es ist nach mehrmaligen H\u00f6ren immer noch nicht so richtig in meinem Ohr explodiert. Es klingt wie der typisch amerikanische, gehypte HipHop, der mehr belanglos und langweilig als interessant und intelligent aus den Boxen pumpt. Nichts f\u00fcr mich.<\/p>\n\n\n\n<p>Falsch!&nbsp;<strong>DJ Food<\/strong>&nbsp;ist keine Einzelperson. DJ Food sollte im Deutschen besser DJ-Food geschrieben werden. Soll meinen, hier ist kein Einzelner am Werk, sondern eine Gruppe. Ihr Name bezeichnet deshalb auch den Begriff &#8222;Nahrung f\u00fcr den DJ&#8220;. Verstanden? Egal. Heutzutage \u2013 es gab bereits mehrere Konstellationen unter dem Banner DJ Food \u2013 besteht die Gruppe aus den beiden K\u00f6pfen PC alias Patrick Carpenter und Strictly Kev. Sie sind jedoch nicht alleine und werden von Bundy K. Brown, Ken Nordine und Ali Tod unterst\u00fctzt. Die Herren Matt Black und Jonathan More hatten diesmal keine Zeit, da sie mit dem kommenden Coldcut-Werk besch\u00e4ftigt waren. Wie auch immer, das letzte regul\u00e4re Food-Album erschien im Oktober 1995 (&#8222;Recipe For Disaster&#8220;). Insofern ist&nbsp;<em>&#8222;Kaleidoscope&#8220;<\/em>&nbsp;(Ninja Tune\/Zomba) bem\u00fcht, das Interesse der Fans wieder zu wecken und ein weiteres Mal f\u00fcr dieses einzigartige Projekt zu gewinnen. Kreativit\u00e4t und Ausgefallenes stehen im Vordergrund. Jazzige Klangspektren und HipHop sind es, die es den Sound-Bastelfreaks angetan hatten und somit kann der H\u00f6rer mit&nbsp;<em>&#8222;Kaleidoscope&#8220;<\/em>&nbsp;ein farbenreiches, unterhaltsames und achterbahnm\u00e4\u00dfiges Scheibchen erwarten, das so einige \u00dcberraschungen auf Lager hat. Binnen Sekunden werden ganze Genres abgehakt, wird durch die musikalische Geschichtsschreibung gebl\u00e4ttert. Ein belebendes St\u00fcck DJ-Kultur, das aus der momentanen Ver\u00f6ffentlichungsflut herausragt und einen mehr als positiven Nachgeschmack hinterl\u00e4sst. Es ist detailverliebt und spannend und sollte am besten im stillen K\u00e4mmerlein (wenn m\u00f6glich nachts) verzehrt werden. Habe ich selbst getestet. Ach ja, ab dem dritten Lied geht es erst richtig los.<\/p>\n\n\n\n<p>Mixalben scheinen immer mehr in Mode zu kommen, obgleich ich mich mit dieser Entwicklung weit weniger anfreunden kann als andere meiner Kollegen. Aber ich muss gestehen, dass&nbsp;<strong>DJ Krush<\/strong>&nbsp;mit&nbsp;<em>&#8222;Code 4109&#8220;<\/em>&nbsp;(Columbia\/Sony Music) selbst mich \u00fcberzeugt hat. Er stammt aus Tokio, arbeitete in der Vergangenheit mit Nas, DJ Shadow, The Roots, Guru (Gang Starr), Mos Def und MC Solaar. Die Liste scheint endlos und k\u00f6nnte unbeliebig lange fortgef\u00fchrt werden. Sei es HipHop, Jazz, Rock oder Dub, DJ Krush kann sich f\u00fcr fast jede Stilrichtung begeistern. Diese Offenheit kommt seinen eigenen Kreationen zugute. Er ist ein Meister seines Fachs und jeder sollte ihm ruhig eine Chance geben \u2013 auch wenn ein Mixalbum eigentlich nicht euer Ding ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird immer wieder kritisiert, dass nach der Ver\u00f6ffentlichung von &#8222;Wu-Tang Forever&#8220; der Clan auseinander zu brechen drohte und die mit ihm assoziierten Releases von Orientierungslosigkeit und Uninspiriertheit gezeichnet waren. Ein Punkt f\u00fcr die Kritiker. Der n\u00e4chste geht jedoch an den Clan, denn der ist wieder am Start und wei\u00df zu kontern. In den letzten Wochen h\u00e4ufen sich die besseren Wu-Produkte.&nbsp;<strong>Ghostface Killah<\/strong>s&nbsp;<em>&#8222;Supreme Clientele&#8220;<\/em>&nbsp;(Razor Sharp\/Epic\/Sony Music) bildet da keine Ausnahme dieser neu definierten Regel. RZA hat das Mischpult wieder an sich gerissen und h\u00f6chstpers\u00f6nlich daf\u00fcr gesorgt, dass der Wu-Tang Clan wieder im besseren Licht dasteht. Raekwon, Cappadonna, Method Man, Masta Killah, Redman und GZA zieren die obligatorische G\u00e4steliste. Fast k\u00f6nnte man von der ersten gemeinsamen Wu-Tang-Platte seit &#8222;Forever&#8220; sprechen \u2013 zumindest mutma\u00dfen dies einige meiner schreibenden Kollegen. &#8222;Apollo Kids&#8220; ist gar ein fast ebenb\u00fcrtiger Nachfolger von &#8222;Daytona 500&#8220;, dem besten St\u00fcck seines ersten Solo-Joints &#8222;Ironman&#8220; (1996). &#8222;Supreme Clientele&#8220; ist intelligent, Wu-w\u00fcrdig, abwechslungsreich und schlichtweg ein Muss.<\/p>\n\n\n\n<p>Seien wir doch einmal ehrlich.&nbsp;<strong>Ice Cube<a><\/a><\/strong>&nbsp;hat seine kreativste Phase bereits hinter sich und h\u00e4lt sich nunmehr ganz gut \u00fcber Wasser. Was nicht hei\u00dfen soll, dass&nbsp;<em>&#8222;War &amp; Peace Vol. 2 (The Peace Disc)&#8220;<\/em>&nbsp;(Priority\/Virgin) nicht besser ist als der zeitgen\u00f6ssische Durchschnitt, der aus den Staaten zu uns r\u00fcberschwappt. Leider aber kann auch dieser Release &#8222;The Predator&#8220;, meinem bis dato favorisierten Ice Cube-Album, nicht das Wasser reichen. Na ja, zumindest nicht ganz. Der Gute wird eben auch nicht j\u00fcnger. Vielleicht ist er zu sehr mit der Filmindustrie besch\u00e4ftigt. Nicht nur war er einer der drei Hauptdarsteller in &#8222;Three Kings&#8220;, nein, er k\u00fcmmerte sich noch um den Soundtrack zu &#8222;Next Friday&#8220; und spielte in selbigem Film mit. Hoffen wir mal, dass er bald wieder mehr Zeit der Musik widmen und einen richtigen Hit landen wird. &#8222;You Can Do It&#8220; ist ja fast einer geworden. Als n\u00e4chstes steht zumindest das Reunion-Album von N.W.A. auf dem Plan. Lechz!<\/p>\n\n\n\n<p>Es ist kein Wunder, dass&nbsp;<em>&#8222;Best Kept Secret&#8220;<\/em>&nbsp;(Superrappin\/Groove Attack) von&nbsp;<strong>J-88<\/strong>&nbsp;einen Native Tongue-Duft verspr\u00fcht und den H\u00f6rer in seelige A Tribe Called Quest-Zeiten zur\u00fcckversetzt. Jay-Dee hat schlie\u00dflich die EP der drei Detroiter MCs produziert und er war ja ma\u00dfgeblich an den letzten beiden ATCQ-Alben und an einigen Solo-St\u00fccken von Q-Tip beteiligt. Zudem legt er momentan letzte Hand an Phife Dawgs Solojoint an. Eine Flut an ATCQ-Reminiszenzen sozusagen. Sechs Tracks plus dreier Remixe, die mit Leichtigkeit \u00fcber den Verlust von ATCQ hinweg tr\u00f6sten und uns vor allem J-88 schmackhaft machen. Watch out!<\/p>\n\n\n\n<p>Produzent Prince Paul hat ein gutes H\u00e4ndchen bewiesen, als er das Deb\u00fct von&nbsp;<strong>MC Paul Barman<\/strong>&nbsp;produzierte.&nbsp;<em>&#8222;It&#8217;s Very Stimulating&#8220;<\/em>&nbsp;(WordSound\/EFA) weckt sofort Erinnerungen an Eminem. Einerseits wegen der fast identischen nasalen Stimmlage, andererseits wegen der musikalischen Ausnahme-Tracks. Blonder Lockenkopf, wei\u00dfer Bursche, Jude und ein notorischer Macho, Sexist und Irrsinniger. Ja, das charakterisiert Paul Barman in einem Satz. Er ist f\u00fcr den Schwachsinn geschaffen und hat ihn getroffen, ist mit ihm eine einzigartige Verbindung eingegangen und serviert uns dies auf seiner ersten EP. W\u00e4hrend Eminem durchaus ernste Themen mit unglaublicher Wut darbringt, verl\u00e4sst sich Barman nicht nur auf den Entertainment-Faktor seiner St\u00fccke, sondern hat seine Lyrics mit allerlei Unsinn gew\u00fcrzt. Politisch korrekt ist was ganz anderes&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Sage und schreibe 73 Minuten puren HipHop haben die kanadischen&nbsp;<strong>Rascalz<\/strong>&nbsp;auf&nbsp;<em>&#8222;Global Warning&#8220;<\/em>&nbsp;(Vik\/BMG) gebannt. Das Land, das uns in j\u00fcngster Zeit Kid Koala gebracht hat, m\u00f6chte seine tragende Bedeutung im HipHop-Universum unterstreichen. Allerdings h\u00e4tten sie \u00fcberzeugendere Botschafter als jene Rascalz aussenden sollen. F\u00fcr meinen Geschmack fehlt die Harmonie zwischen Rhymes und Beats. Zu wenige der 20 Tracks wissen zu \u00fcberzeugen und um aufmerksames Zuh\u00f6ren zu k\u00e4mpfen. Ansonsten pl\u00e4tschern die Beats und stolpern die Rhymes uninspiriert und saft- und kraftlos aus den Speakern. Einzig positiv sind mir zumindest &#8222;High Noon&#8220; und &#8222;Top Of The World&#8220; aufgefallen. Der Rest ist Durchschnittsware.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Queen des Flipmode Squad holt zum Rundumschlag aus. Ihre Raps wirft&nbsp;<strong>Rah Diggah<\/strong>, die fr\u00fcher mit den Outsidaz durch die Hoods gestreift ist, wie Fleischerhaken aus, die sich dann in deinem Fleisch festsetzen und dich so schnell nicht mehr loslassen. Entdeckt und gef\u00f6rdert wurde sie von Q-Tip und nat\u00fcrlich Flipmode-Master Busta Rhymes. Im Rahmen der Lyricist&#8217;s Lounge-Tour trat sie trotz Schwangerschaft auf und blies Q-Tip dabei das Hirn gegen die Wand. Guter Start, w\u00fcrde ich sagen. Q-Tip ist schlie\u00dflich Fachmann. Und Busta Rhymes war auch schnell \u00fcberzeugt und das sicherlich nicht wegen der k\u00f6rperlichen Reize der bezaubernden Rapperin aus Newark, New Jersey.&nbsp;<em>&#8222;DirtyHarriet&#8220;<\/em>&nbsp;(Elektra\/eastwest) ist ein Volltreffer und hat Rah Diggah schon jetzt in den Rap-Queen-Himmel erhoben. Da sitzt sie nun und am\u00fcsiert sich zufrieden und gl\u00fccklich mit ihren Sistas.<\/p>\n\n\n\n<p>Timbo King, Dreddy Kruger und Stone Face sind seit l\u00e4ngerem im Dunstkreise des Wu-Tang Clan aktiv. Timbo King ist langj\u00e4hriger Bekannter von GZA und traf dank Wu-Producer Y-Kim irgendwann auf Ol&#8216; Dirty Bastard und RZA. Das war eine wohl einschneidende Begegnung.&nbsp;<strong>Royal Fam<\/strong>&nbsp;waren im Nu akzeptiert und wurden von der \u00dcbergruppe unterst\u00fctzt. Auf ihrem Label kam jetzt&nbsp;<em>&#8222;Yesterday, Today, Is Tomorrow&#8220;<\/em>&nbsp;(Wu-Tang Records\/PIAS\/Connected) raus. Die Drei, deren Tracks von Y-Kim, Arabian Knight, Lynx #6, John The Baptist, Tike und RZA produziert wurden, gehen es gelassen an und reimen locker und flockig um die Wette. Die Beats \u00fcberschlagen sich nicht und legen einen breiten, gem\u00fctlichen Teppich ohne Falten aus. Dass gerade das beste St\u00fcck, n\u00e4mlich &#8222;The Legacy&#8220;, bereits auf der Wu-Tang Compilation &#8222;Wu-Tang Killa Bees \u2013 The Swarm Volume 1&#8220; in anderer Form vertreten war, st\u00f6rt kaum.&nbsp;<em>&#8222;Yesterday, Today, Is Tomorrow&#8220;<\/em>&nbsp;strahlt Ruhe aus und ist ein wohl\u00fcberlegter Schritt des Wu-Imperiums, um das Zepter nicht zu verlieren. Wer braucht auch schon Puff Daddy&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p>Es h\u00e4tte schon letztes Jahr kommen sollen, das Album&nbsp;<em>&#8222;Y2K&#8220;<\/em>&nbsp;(Tommy Boy\/eastwest) von&nbsp;<strong>Screwball<\/strong>. Gott sei Dank wurde es trotz der langen Verz\u00f6gerung dennoch etwas mit dem Release. Es w\u00e4re schade gewesen, m\u00fcssten wir auf diese Crew verzichten. Screwball alias Poet, KL, Kyron und Hostyle sind der New Yorker Schule entwachsen und k\u00f6nnen von der ersten bis zur letzten Sekunde durch neugierig machende Tracks den H\u00f6rer fesseln. Das ist in einer Zeit, da der HipHop-Markt wegen der gro\u00dfen Labels von immer mehr Mist \u00fcberschw\u00e4mmt wird wichtig. Sie erfinden ihn nicht neu, den East Coast-Rap, aber sie haben auf jeden Fall Oberwasser. Gastauftritte gibt es von Capone (&#8222;Take It There&#8220;) und Triple Seis von der Terror Squad (&#8222;Somebody&#8217;s Gotta Do It&#8220;) sowie den Produzenten-Headz DJ Premier (&#8222;F.A.Y.B.A.N.&#8220;, &#8222;Seen It All&#8220;) und Pete Rock (&#8222;You Love To Hear The Stories&#8220;).<\/p>\n\n\n\n<p>1987 f\u00e4llt der Startschuss f\u00fcr die gemeinsame Karriere von Rob Birch und Nick Hallam. Sie ziehen von Nottingham nach London und gr\u00fcnden flugs&nbsp;<strong>Stereo MC&#8217;s<\/strong>. Von da an st\u00fcrzen sie sich in die Arbeit. Drei Alben (&#8222;33 45 78&#8220;, &#8222;Supernatural&#8220;, &#8222;Connected&#8220;), die Gr\u00fcndung des Labels Gee Street (mit Jon Baker und DJ Richie Rich) und unz\u00e4hlige Remixes \u2013 u.a. f\u00fcr Tricky, Madonna und Terranova &#8211; sp\u00e4ter erhielten sie 1994 einen Brit Award als beste Band und verschwanden in der Versenkung. Nur selten h\u00f6rte man in den vergangenen Jahren\/Monaten Neuigkeiten \u00fcber sie. Um so \u00fcberraschender flatterte&nbsp;<em>&#8222;DJ Kicks&#8220;<\/em>&nbsp;(!K7\/Zomba) ins Haus. Dazu die Macher, die diese Remix-Platte als Live-Set konzipiert haben: &#8222;Es ist ein bisschen ungehobelt und es ist genau so wie wir es wollten. Wir wollten es nicht \u00fcberperfekt machen, sondern einen groberen Mix um auf das Live-Gef\u00fchl nicht zu verzichten. (&#8230;) Die Musik ist sehr unterschiedlich \u2013 es stammt ja alles aus anderen Generationen \u2013 ist aber trotzdem von einer ungeheuren funky Grundqualit\u00e4t miteinander verkn\u00fcpft.&#8220; Ein Album, das trotz einiger absoluter H\u00f6hen (&#8222;Back To Hip Hop&#8220; von The Troubleneck Brothers, &#8222;Do It, Do It&#8220; von The Disco Four, &#8222;At The Helm&#8220; von Hieroglyphics, &#8222;Seeing Red&#8220; von Red Snapper) leider einige Durststrecken vorzuweisen hat. Vielleicht sind 65 Minuten und somit 25 Tracks auf einmal zu viel f\u00fcr mein Ohr.<\/p>\n\n\n\n<p>Den Film habe ich leider verpasst, aber ich schw\u00f6re, dass ich ihn mir bei der n\u00e4chsten Gelegenheit sofort ansehen werde. Allein schon der Soundtrack zu&nbsp;<em>&#8222;Ghost Dog: The Way Of The Samurai&#8220;<\/em>&nbsp;(Razor Sharp\/Epic\/Sony Music) ist ein Leckerbissen, da muss der Film ja gro\u00dfartig sein. Zumindest traf diese Regel bisher immer zu. Wenn ein Genie wie Jim Jarmusch einen Film dreht, dann braucht er einen 1A-Soundtrack, den diesmal Wu Tang-Guru RZA zusammenstellen durfte. Eine scheinbar kongeniale Kooperation. RZA selbst tritt zweimal auf&nbsp;<em>&#8222;Ghost Dog: The Way Of The Samurai&#8220;<\/em>&nbsp;als Gast-Rapper in Erscheinung: &#8222;4 Sho Sho&#8220; (mit North Star) und &#8222;Cakes&#8220; (mit Kool G Rap). Dann hat er einen Solotrack gemacht (&#8222;Samurai Showdown&#8220;) und nat\u00fcrlich das &#8222;Comeback&#8220; des Wu-Tang Clan eingef\u00e4delt (&#8222;Fast Shadow&#8220;). Je \u00f6fter ich ihn h\u00f6re, desto besser gef\u00e4llt mir dieser Soundtrack.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn ein Label, das sich von Beginn an der F\u00f6rderung des HipHop gewidmet hat und dies auch noch erfolgreich, feiert \u2013 auch wenn es nur das Sublabel (Black Label) ist &#8211; dann sollte man keinesfalls st\u00f6ren und lieber daf\u00fcr dankbar sein. Oder ihr legt euch&nbsp;<em>&#8222;Hip Hop 101&#8220;<\/em>&nbsp;(Tommy Boy\/eastwest) zu, ein Sampler, der mit De La Soul, Talib Kweli &amp; Tony Touch, Defari, Medina Green und Royce 5&#8217;9&#8243; einige Leckerbissen parat h\u00e4lt. Produziert wurde diese Platten in letzter Instanz von den Blumenkindern De La Soul.<\/p>\n\n\n\n<p>Erst der zweite Teil seines &#8222;War &amp; Peace&#8220;-Doppelalbums, nun sogar noch der von Ice Cube produzierte Film\/Soundtrack&nbsp;<em>&#8222;Next Friday&#8220;<\/em>&nbsp;(Priority\/Virgin). Hat dieser Mann zu viel Freizeit und langweilt sich zu Hause? Es scheint so. Bereits der Opener &#8222;You Can Do It&#8220; von Ice Cube, Mack 10 und Ms. Toi fegt einen fast weg. Dann folgt endlich der erste Track seit dem beschlossenen Comeback von N.W.A. &#8222;Chin Check&#8220; ist der erste Joint seit Jahren und macht etwas Lust auf mehr, obwohl ich gestehen muss, dass ich mich noch an den modernen, rundum erneuerten Sound gew\u00f6hnen muss. Ganz davon abgesehen ist dieser Sampler hochkar\u00e4tig besetzt wie keine andere Ver\u00f6ffentlichung in den letzten Wochen. Mit an Bord sind au\u00dferdem Pharoahe Monch, Bizzy Bone, Krayzie Bone, Aaliyah, Wyclef Jean, Wu-Tang Clan, Kurupt und Eminem. Das sollte ausreichen, um euch den Mund w\u00e4sserig zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>In den USA ist der Soundtrack zum Film&nbsp;<em>&#8222;Romeo Must Die&#8220;<\/em>&nbsp;(Priority\/Virgin) bereits auf Platz 3 der Billboard-Charts geklettert und hat sich als Verkaufsschlager geoutet. Black Music at its best. Eine gelungene Mischung aus R&#8217;n&#8217;B und HipHop und das dargeboten von der Creme de la Creme. Da h\u00e4tten wir zum Beispiel die Hauptdarstellerin Aaliyah, die bald Missy Elliott Konkurrenz in Sachen Skills und Flei\u00df machen k\u00f6nnte und immerhin vier Tracks f\u00fcr den Filmscore abgeliefert hat. Au\u00dferdem w\u00e4ren da Timbaland, DMX (hier im Duett mit eben jener Aaliyah, der er auch im Film zur Seite steht), Ginuwine, Destiny&#8217;s Child, Mack 10 und BG von Ca$h Money. Nettes Teil, auf dem besonders die Damen die besten Noten bekommen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>&#8222;Urban Renewal&#8220;<\/em>&nbsp;(Guidance\/EFA) ist wohl einer der besseren Sampler der letzten Wochen. Zwei Jahre dauerte es, das Teil zusammenzustellen, aber ich kann euch eines versprechen: Es hat sich gelohnt. Unglaublich l\u00e4ssig, entspannt und smart arrangiert sind die elf Tracks, die auch mal scharf an der Grenze zum Dub oder Jazz vorbeischrammen. U.a. wurden sie produziert von A.D.L.I.B. und Rahzel (The Roots) und stimmlich vergoldet von Ras Baraka, Mad Professor, Chuck D, Mos Def und Oliver Grimball. Gro\u00dfartig. Gut zum Relaxen geeignet.<\/p>\n\n\n\n<p>UK Underground-HipHop vom Feinsten hat das britische Label Source UK aufgearbeitet.&nbsp;<em>&#8222;Word Lab&#8220;<\/em>&nbsp;(Wordplay\/Source UK\/Virgin) ist sicherlich sein Geld Wert. Gro\u00dfbritannien kann stolz sein auf seinen HipHop produzierenden und die Mikrofone rockenden Nachwuchs. MCs und Producers aus GB geh\u00f6ren sicherlich bald zum Standard. Daran l\u00e4sst diese Compilation kaum einen Zweifel.<\/p>\n\n\n\n<p>Deutscher HipHop ist weiterhin im Vormarsch. In diesem Monat kann ich euch&nbsp;<strong>Curse<\/strong>, auch Michael Kurth genannt, vorstellen, dessen Deb\u00fct&nbsp;<em>&#8222;Feuerwasser&#8220;<\/em>&nbsp;(Jive\/Zomba) zwar kein Dauerbrenner ist, aber dessen Pulver auch nicht binnen Sekunden verschossen ist. Ich sehe es als guten ersten Schritt, auf den er in Zukunft aufbauen kann. Seine Skills sind erste Sahne, nur sein musikalisches Bett ist mir zu glatt und etwas zu eint\u00f6nig. Ich h\u00e4tte mir ein paar Haken und \u00d6sen gew\u00fcnscht, die sich in meinem Kurzzeitged\u00e4chtnis l\u00e4nger festsetzen und nicht so schnell weggesp\u00fclt werden. Dem ist leider nicht so.&nbsp;<em>&#8222;Feuerwasser&#8220;<\/em>&nbsp;ist ein gutes St. Martinsfeuer. Gro\u00df und warm. Nur irgendwann ist auch der gr\u00f6\u00dfte Scheiterhaufen abgebrannt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Thomas D<\/strong>, mittlerweile fester Bestandteil der deutschen Popkultur, hat einen&nbsp;<em>&#8222;Liebesbrief&#8220;<\/em>&nbsp;(Four Music\/Sony Music) geschrieben und zeigt sich auf der Single, eine Auskopplung aus den Four Music-Sampler &#8222;Four Elements&#8220;, in melancholischer und fast verletzter Pose. Das hat zwar mit Rap nicht so viel zu tun und klingt mehr nach Liebesbekundungen denn nach Geschichten von der Strasse. Thomas D. einmal von der sanften, zerbrechlichen Seite. Nicht die schlechteste.<\/p>\n\n\n\n<p>Samy Deluxe, anerkannter und hei\u00df begehrter MC, Tropf, anerkannter und hei\u00df begehrter Beatbastler, und DJ Dynamite, anerkannter und hei\u00df begehrter \u2013 na, was wohl? \u2013 DJ, sind&nbsp;<strong>Dynamite Deluxe<\/strong>. Wer die Eimsbush Basement-Tapes sein eigen nennt, wird schon \u00fcber den ein oder anderen dieser drei Herren gestolpert sein. Vielleicht kennt ihr die Norddeutschen auch von ihrer letztj\u00e4hrigen EP &#8222;The Classic Vinyl Files&#8220;, einer Zusammenstellung ihrer ersten Maxis, die dank ihres guten Rufs schon lange Zeit restlos vergriffen sind. Egal was ihr bisher \u00fcber Dynamite Deluxe geh\u00f6rt oder gelesen habt, egal ob gut oder schlecht, ihr k\u00f6nnt darauf wetten, dass sich der Kauf von&nbsp;<em>&#8222;Deluxe Soundsystem&#8220;<\/em>&nbsp;(Eimsbush\/EMI) lohnt. Nicht umsonst werden die Drei von der Presse geschlossen in den Himmel gehoben. Mit diesem Album setzen sie ein Zeichen, das HipHop-Deutschland noch lange in guter Erinnerung tragen wird. Mit einem Schlag haben sie sich auf eine Ebene mit 5 Sterne Deluxe, Absolute Beginner, Eins, Zwo und Ferris MC katapultiert. Das will was hei\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Freundeskreis&nbsp;<\/strong>haben mit &#8222;Esperanto&#8220; im letzten Jahr vielleicht eines der besten HipHop-Alben unseres Landes ver\u00f6ffentlicht. Ein Song dieses Meisterwerks war das hitverd\u00e4chdige&nbsp;<em>&#8222;Tabula Rasa Pt. II&#8220;<\/em>&nbsp;(Four Music\/Sony Music), das nun mit dieser Auskopplung zu besonderen Ehren kommt. Der &#8222;Kokorobitey Mix&#8220; entf\u00fchrt nach Westafrika, der &#8222;Silly Walks RMX&#8220; elektrifiziert und der &#8222;Big Bamboo Mix&#8220; macht irgendwie beides. Lobenswert, wenn Songs einen richtig neuen und frischen Anstrich erhalten und nicht nur Lidschatten aufgetragen wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Hechel, hechel, Ohrschmerz. Geschafft! Nun noch eins:&nbsp;<em>Phat World VI<\/em>&nbsp;erscheint am 29. Mai. Versprochen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eins vorweg: Wieder ist&nbsp;Phat World&nbsp;nicht p\u00fcnktlich erschienen. Das nehme ich voll und ganz auf meine Kappe. Es lag wirklich nicht an dem von Viren oft befallenen Chefredakteur; es lag allein an meiner Tr\u00e4gheit. Daher habe ich mir zur Strafe (so wie die Bayern) ein Eigentor geschossen und musste satte 27 (!) Scheiben in Augenschein (?) 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