{"id":37009,"date":"2000-03-01T11:11:00","date_gmt":"2000-03-01T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=37009"},"modified":"2022-08-29T00:12:17","modified_gmt":"2022-08-28T22:12:17","slug":"phat-world-4","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2000\/03\/phat-world-4\/","title":{"rendered":"Phat World (4)"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Als erstes m\u00f6chte ich mich mal wieder f\u00fcr die lange Wartezeit entschuldigen. Warum, wieso und weshalb es so unglaublich lange gedauert hat, ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist nur, dass endlich Folge 4 auf eurem Bildschirm flimmert und ich bereits an Folge 5 arbeite. Es geht aufw\u00e4rts, meine Damen und Herren.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Split der hochangesehenen HipHop-Truppe A Tribe Called Quest war f\u00fcr die komplette HipHop-Community schockierend und traurig zugleich, wenn auch irgendwie zu erwarten. Deren ex-Mitglied&nbsp;<strong>Q-Tip<\/strong>&nbsp;hat allerdings nicht lange auf sein Solo-Deb\u00fct warten lassen. Dennoch ist&nbsp;<em>&#8222;Amplified&#8220;<\/em>&nbsp;(Arista) kein Schnellschuss geworden und kommt sogar an die Glanzzeiten des ber\u00fchmten Trios heran. Souliger, relaxter und intelligent gemachter HipHop, wie er leider viel zu selten zu h\u00f6ren ist, aber hoffentlich noch \u00f6fter von Q-Tip zu h\u00f6ren sein wird. Ich kann jetzt schon kaum die Ver\u00f6ffentlichung seines Zweitwerks erwarten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und wieder Konsens: Die HipHop-Welt ist sich derzeit einig und hat&nbsp;<strong>Mos Def<\/strong>, Newcomer aus Brooklyn, zu ihrem besten Produkt seit Jahren gek\u00fcrt. Und das zu Recht. Zwar schmeckt dem Rapper diese Rolle nicht, aber wer ein solch grandioses Album wie&nbsp;<em>&#8222;Black On Both Sides&#8220;<\/em>&nbsp;(Rawkus\/Zomba) macht, muss mit Lob von allen Fronten rechnen. Dagegen verblassen selbst die Produktionen alter Hasen wie Dr. Dre und Q-Tip. Zudem gab es seit langem nicht mehr derart attackierenden, politischen HipHop, wie er in Mos Defs Texten zu finden ist. Mehr davon!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Es ist einem Wunder gleich. &#8222;Simon Says&#8220;, die erste Auskopplung aus&nbsp;<strong>Pharoahe Monch<\/strong>s Deb\u00fct&nbsp;<em>&#8222;Internal Affairs&#8220;<\/em>&nbsp;(Rawkus\/Zomba), hat die britischen Radiostationen im Sturm genommen. T\u00e4glich l\u00e4uft der Song mehrere Male. Im Gegensatz zu seinem Labelkollegen Mos Def, geh\u00f6rt Pharoahe Monch eher zu den HipHop-K\u00fcnstlern, die auch mal gerne vertrackte Strukturen oder seltsam anmutende Samples in ihre Songs einflicken, um dem Wunsch nach Abwechslung nachzukommen. Der Fluss leidet nie darunter und das ist bemerkenswert.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kommen wir nun zu&nbsp;<strong>Salt &#8217;n&#8216; Pepa<\/strong>, die uns&nbsp;<em>&#8222;The Best Of&#8220;<\/em>&nbsp;(EastWest) schmackhaft machen wollen. Es ist zwar keine gute Idee gewesen, als erstes St\u00fcck einen Mallorca-Mix ihres Hits &#8222;Push It&#8220; auszuw\u00e4hlen, doch sobald man diese ersten Minuten schadlos \u00fcberstanden hat, kann man die restlichen Songs des rappenden All Girl-Trios geniessen. Nat\u00fcrlich d\u00fcrfen auf dieser Hit-Zusammenstellung &#8222;Let&#8217;s Talk About Sex&#8220; und &#8222;Whatta Man&#8220; (mit En Vogue) nicht fehlen. Nett, aber kein Muss.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Einer der ganz grossen HipHop-Altmeister ist zur\u00fcckgekehrt und hat&nbsp;<em>&#8222;2001&#8220;<\/em>&nbsp;(Motor\/Universal) im Gep\u00e4ck. Nachdem er uns den weissen, rappenden Frechdachs Eminem gebracht hat, will sich&nbsp;<strong>Dr. Dre<\/strong>, Produzent, &#8218;Aftermath&#8216;-Labelchef und Kopf der umstrittenen und just reformierten L.A.-Original Gangster-Rapper N.W.A. (mit Snoop Doggy Dog als Ersatz f\u00fcr den verstorbenen Eazy-E), mit seiner zweiten Soloscheibe zur\u00fcck ins Rampenlicht katapultieren. &#8222;2001&#8220; geht in jeglicher Hinsicht zur\u00fcck zu den derben Wurzeln des gnadenlosen Westk\u00fcsten-Raps. Die Texte strotzen nur so vor platten Sexismen und den \u00fcblichen Drogenhuldigungen. Doch trotz aller verbalen Peinlichkeiten, ist Dr. Dre weiterhin ganz vorne mit dabei. Gott sei Dank. Jetzt heisst es nur warten, bis N.W.A. ihr Album im Kasten haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><em>&#8222;Vol. 3&#8230;Life And Times Of S. Carter&#8220;<\/em>&nbsp;(Def Jam\/Universal), das dritte Album von Shawn Carter alias&nbsp;<strong>Jay-Z<\/strong>, dem rappenden Hobby-Gangster aus dem Moloch New York, ist auf den ersten Blick kein Oberhammer geworden. Trotzdem muss ich betonen, dass der kommerzielle und smarte Mix aus glattem R&#8217;n&#8217;B und typischem Gangster-Rap besser als erwartet funktioniert. Besonders klasse sind die vielen Gastauftritte auf dem Album. Ich denke da an Mariah Carey (Endlich mal ein lobenswerter Beitrag von ihr!), Missy Elliot (Macht die jemals was Schlechtes?), Amil und Juvenile. Nein, ehrlich, Jay-Zs Scheibe ist wirklich gut und der Junge hat ein paar klasse Ideen. H\u00f6rt euch nur mal &#8222;Big Pimpin'&#8220; oder &#8222;Anything&#8220; an.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>DMX<\/strong>&nbsp;hat in den letzten Jahren viel Lob kassiert, das entging wohl kaum einem HipHop-Fan. Vielleicht war das zuviel des guten, denn&nbsp;<em>&#8222;&#8230;And There Was X&#8220;<\/em>&nbsp;(Def Jam\/Universal) ist wahrlich nichts Besonderes, sondern ein durchschnittliches HipHop-Werk mit einigen R&#8217;n&#8217;B-Anleihen geworden. Ich meine, da gibt es schon einige Highlights, aber daf\u00fcr ebenso grosse Reinf\u00e4lle. Und immer geht es nur um die Pussys. Als h\u00e4tten die Jungs keine anderen Sorgen. G\u00e4hn!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Zur\u00fcckgekehrt aus den 36 Kammern ist&nbsp;<strong>Inspectah Deck<\/strong>, Mitglied des Wu-Tang-Imperiums. Bevor&nbsp;<em>&#8222;Uncontrolled Substance&#8220;<\/em>&nbsp;(Loud\/Epic) richtig losgeht, muss sich der Rapmeister aber noch schnell einen Blunt drehen, um in Stimmung zu kommen. Dann jedoch geht es mit &#8222;Movas &amp; Shakers&#8220; los, einem absoluten Strassenfeger. Kopfnicker-Groove 100 sage ich nur. Das hohe Level kann nicht durchgehend gehalten werden, dennoch beweist das Album, dass der Wu-Tang Clan wieder inspirierender, innovativer und wegweisender geworden ist. Immerhin hatte es nach &#8222;Wu-Tang Forever&#8220; ein kleines kreatives Tief gegeben, das der Clan nur mit M\u00fche \u00fcberwinden konnte.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Sean Paul und J-Bo sind die&nbsp;<strong>Youngbloodz<\/strong>. Mit ihrem \u00fcblichen Goldschmuck um den Hals, an den Fingern und den Z\u00e4hnen und ihren langen wuscheligen Haaren sehen sie aus wie zwei fiese Crack-Dealer in den entlegensten Winkeln von Compton. Sie sehen aber auch aus wie ein paar Cousins von Bone Thugs\u2019n\u2019Harmony. Ob sie mit den fr\u00fcher in Cleveland, nun in Los Angeles ans\u00e4ssigen Rappern etwas zu tun haben, entzieht sich leider meiner Kenntniss. Sicher ist nur, dass das L.A.-Hoods-Duo deren Scheiben sicherlich im Plattenschrank stehen hat, denn in einigen Songs auf&nbsp;<em>&#8222;Against Da Grain&#8220;<\/em>&nbsp;(LaFace\/Arista) kann man gewisse Anleihen zu besagter Crew heraush\u00f6ren, so zum Beispiel beim Opener &#8222;Youngbloodz Intro&#8220; und &#8222;U-Way (How We Do It)&#8220;. Alles in allen ein nettes Album.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mit der Beschreibung &#8222;Laid-back-high-quality-hiphop&#8220; will uns die hiesige Plattenfirma das erste Werk des internationalen Projekts&nbsp;<strong>Greedy Fingers<\/strong>&nbsp;ans Herz legen. Das scheinen die beiden Musiker auch mit Leichtigkeit in die Tat umsetzen zu k\u00f6nnen.&nbsp;<em>&#8222;Shady Sirens&#8220;<\/em>&nbsp;(DC Recordings\/EFA) ist mal verdammt l\u00e4ssig, mal eher jazzig veranlagt, dann wieder sehr technisch und vertrackt. Hinter alledem verbergen sich der belgische DJ Grazzhoppa und der Brite The Greedy Boy. Angereichert werden ihre Ideen durch ein paar amerikanische MCs, die professionell ihre Raps zu Band gebracht haben. Auch Tony Vegas, ein DJ der Londoner Turntablist-Crew Scratch Perverts hat sich zu einem Battletrack (&#8222;Playing With A Pervert&#8220;) gegen DJ Grasshoppa eingefunden. Ist mal was anders und zudem ausgesprochen interessant.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Geschichten \u00fcber Homies, \u00fcber ihre Ladies, phatte Blunts (siehe vor allem &#8222;Smokefest 1999&#8220;) und \u00fcberm\u00e4ssigen Konsum von Alkohol sind die Inhalte von&nbsp;<strong>Tash<\/strong>s&nbsp;<em>&#8222;Raplife&#8220;<\/em>&nbsp;(Loud\/Epic). Das mit dem Alkohol verwundert am wenigsten, denn Tash ist ja auch Mitglied der Cali-Rapper Tha Alkaholikz (!). Hochkar\u00e4tige Unterst\u00fctzung erf\u00e4hrt Tash auf seinem Solopfad von Ice-T, Wu Tangs Raekwon, Cypress Hills B-Real, Xzibit, Kurupt, Altmeister Dr. Dre und von seinen Tha Alkaholikz-Kumpels. Besonders der bereits oben erw\u00e4hnte Dope-Track &#8222;Smokfest 1999&#8220; weiss zu gefallen. Sein neblig-dichter Sound weckt sofort die Erinnerung an den letzten guten Joint. Um es auf den Punkt zu bringen: Abermals ein gutes HipHop-Werk aus Steve Rifkinds Loud Records-Stall.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;We don\u2019t decide what\u2019s hot, we let the Tunnel decide&#8220;, sagte just&nbsp;<strong>Funkmaster Flex<\/strong>, der bekannte New Yorker DJ, der in dem ebenfalls \u00fcber die Landesgrenze bekannten Club The Tunnel jeden Sonntag mit seinem Freund und Gesch\u00e4ftspartner&nbsp;<strong>Big Kap<\/strong>&nbsp;heisse HipHop-Scheiben auf den Tellern rotieren l\u00e4sst. Die gute Stimmung, die dort herrscht, l\u00e4sst sich auch zuhause im Wohnzimmer erahnen, denn mit der Compilation&nbsp;<em>&#8222;The Tunnel&#8220;<\/em>&nbsp;(Def Jam\/Universal) k\u00f6nnen wir einen kleinen Einblick in die Qualit\u00e4t der sonnt\u00e4glich feilgebotenen Tunes gewinnen. Dass fast alle derzeit angesagten Rap-Stars, weiblich wie m\u00e4nnlich, auf diesem Album vertreten sind, versteht sich von selbst. East wie West wie South haben sich auf&nbsp;<em>&#8222;The Tunnel&#8220;<\/em>&nbsp;zusammengetan und propagieren Einigkeit &#8211; zumindest dieses Mal.&nbsp;<em>&#8222;The Tunnel&#8220;<\/em>&nbsp;ist ein Anchecken jedenfalls werrt.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Mir sind das ein paar Intros und Zwischenspiele zuviel auf&nbsp;<strong>Chef Raekwon<\/strong>s Album&nbsp;<em>&#8222;Immobilarity&#8220;<\/em>&nbsp;(Loud\/Epic). Die nerven mit der Zeit gewaltig und verderben einem den H\u00f6rgenuss. Womit ich nicht sagen m\u00f6chte, dass die Songs, um die es ja eigentlich gehen sollte, schlecht w\u00e4ren. Keineswegs. Sperrig sind sie aber ausgefallen. Raekwon hat seinen Style und der ist h\u00f6rbar Wu Tang-lastig, d.h. trocken, hart und kantig. Und das obwohl Wu Tang-Chef-Produzent RZA seine Finger dieses Mal \u00fcberhaupt nicht im Spiel hatte. Statt dessen hat Chef Raekwon eine ganze Reihe von Produzenten verpflichtet, um seinen Lyrics ein solides Fundament zu garantieren &#8211; u.a. Triflyn, Pete Rock und Mike &#8222;Trauma&#8220; D. Nicht die beste Wu Tang-Family-Platte der letzten Monate, aber doch besser als manch andere Ver\u00f6ffentlichung.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Der Opener von&nbsp;<strong>Scotty Hard<\/strong>s erstem Solo-Album&nbsp;<em>&#8222;The Return Of Kill Dog E&#8220;<\/em>&nbsp;(WordSound\/EFA) ist ein bizarrer, vertrackter HipHop-Tune, der trotz seiner wahnsinnigen Komplexit\u00e4t durchaus zum Mit-Grooven animiert. Scotty Hard alias Scott Harding ist bisher &#8222;nur&#8220; als Produzent f\u00fcr Gr\u00f6ssen wie De La Soul, Prince Paul, Cypress Hill oder den Wu-Tang Clan in Erscheinung getreten. Gl\u00fccklicherweise hat er aber den Schritt von hinter dem Mischpult ran ans Mikro gewagt, denn sonst h\u00e4tte ich jetzt nicht diese kranke und zugleich magisch anziehende Scheibe im Regal stehen. Weird stuff, brothas and sistas! Track eins ist nur der Anfang, die folgenden St\u00fccken sind nicht minder abgespacet. Grossartiger shit!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">So, nun mal zu unseren einheimischen Helden. Beginnen m\u00f6chte ich die German Open mit&nbsp;<strong>Dejavue<\/strong>&nbsp;und die legen in Form von&nbsp;<em>&#8222;Made 2 Chill\/Stylism&#8220;<\/em>&nbsp;(Plattenmeister\/Indigo) schon gleich mal ein phattes Brett vor. Da qualmen die Boxen und riechen pl\u00f6tzlich nach s\u00fcsslichem Gras. Dejavue haben sich f\u00fcr Track eins (inklusive Remix \u00fcbrigens) Black Kappa geangelt, der dem Reggae-Roots-HipHop mit seiner dunkel-heiseren Stimme einen ganz besonderen Touch verleiht. This song is really made 2 chill, homies! Da braucht man keinen Blunt, um in die rechte Stimmung zu kommen. Stellt euch die Absoluten im Reggae-Land vor, dann wisst ihr, was ich meine. Da geht was, sage ich euch. Auch Track zwei ist grossartig. &#8222;Stylism&#8220; rockt das Haus und ist wesentlicher straighter als das verkiffte &#8222;Made 2 Chill&#8220;. Hier stimmt alles. Hoffentlich kommt bald mehr von denen auf den Markt. Checkt das!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Lasst euch von den norddeutschen Spassbacken von&nbsp;<strong>F\u00fcnf Sterne Deluxe<\/strong>&nbsp;nicht auf den Arm nehmen. Sie haben sich nicht aufgel\u00f6st und ich sch\u00e4tze, das werden sie in naher Zukunft auch nicht wirklich ernsthaft in Erw\u00e4gung ziehen. Es w\u00e4re doch verdammt schade, wenn sie das Handtuch werfen w\u00fcrden, schliesslich sind sie die Verr\u00fcckten unter den deutschen HipHoppern. Ohne sie w\u00fcrde der Szene ein wesentlicher Ideengeber und Vorreiter verlustig gehen. Klar bringt das Rampenlicht viele N\u00f6rgler und zum Teil massive Abnutzungserscheinungen mit sich. Doch da m\u00fcssen die Vier ganz schnell durch. Dass sie auf einem guten Weg sind, das &#8222;alte&#8220; Feuer wieder zu entz\u00fcnden, zeigt zumindest die hervorragende Single&nbsp;<em>&#8222;Ja, Ja&#8230; Deine Mudder!&#8220;<\/em>&nbsp;(Yo Mama\/Zomba). Kauft die mal lieber, damit es den Jungs schnell wieder besser geht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\"><strong>Mister Schnabel<\/strong>&nbsp;alias Andreas Schnabel d\u00fcrfte vielen bereits ein Begriff sein. Da gibt es mit &#8222;Mic Check&#8220; sein erstes Lebenszeichen und da war die Tour mit den Kollegen von F\u00fcnf Sterne Deluxe. Jetzt legt er die Maxi&nbsp;<em>&#8222;Ruff In Micros&#8220;<\/em>&nbsp;(Showdown\/Groove Attack) nach. Monsieur Schnabel ist derbe und selbstbewusst und m\u00f6chte sich im Nu noch mehr Respekt in der Szene verschaffen. Das sollte dank dieser Maxi nun gar kein grosses Problem werden. Die Tracks sind \u00fcbersichtlich und der Rhythmus l\u00e4sst den Kopf (selbst beim Verfassen dieser Zeilen) kaum ruhen. Kopfnickerstyle sagt man neuerdings wohl zu sowas. Yeah, baby, sch\u00fcttel dein Haar f\u00fcr mich&#8230;<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">&#8222;Hiphop ist der Dialekt f\u00fcr Leute mit Redewahn&#8220; heisst es in &#8222;Worlds&#8220;, einem Kollabo-St\u00fcck von&nbsp;<strong>Texta<\/strong>&nbsp;und den Kaliforniern Jurassic 5. F\u00fcr mich &#8211; neben dem vorletzten Track &#8222;Freiheit&#8220; &#8211; der heimliche H\u00f6hepunkt auf deren aktueller Scheibe&nbsp;<em>&#8222;Gegen\u00fcber&#8220;<\/em>&nbsp;(Geco\/Plattenmeister\/Indigo). Das Album besticht durch seine nachdenklichen Texte und die dazu passende, besinnliche musikalische Untermalung. Fast jeder Song basiert auf einem Piano-Tune; manchmal sind es auch Geigen und Trompeten (nein, nicht Pauken und Trompeten) sowie sehr gut gew\u00e4hlte Samples aus Filmen, von denen ich ehrlich gesagt keinen einzigen erkannt habe. Was dann am Ende aus den Boxen blubbert ist deutscher HipHop, der seine eigene Niesche gefunden hat und auf h\u00e4ufige, l\u00e4stige Querverweise verzichten kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Als erstes m\u00f6chte ich mich mal wieder f\u00fcr die lange Wartezeit entschuldigen. Warum, wieso und weshalb es so unglaublich lange gedauert hat, ist eigentlich zweitrangig. Wichtig ist nur, dass endlich Folge 4 auf eurem Bildschirm flimmert und ich bereits an Folge 5 arbeite. Es geht aufw\u00e4rts, meine Damen und Herren.<\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"ub_ctt_via":"","footnotes":""},"categories":[12],"tags":[],"class_list":["post-37009","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-musik"],"featured_image_src":null,"author_info":{"display_name":"Kai Florian Becker","author_link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/author\/kaiflorian\/"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37009","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=37009"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/37009\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=37009"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=37009"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=37009"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}