{"id":3781,"date":"1997-12-08T11:11:00","date_gmt":"1997-12-08T10:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/archiv\/?p=3781"},"modified":"2022-06-06T00:50:48","modified_gmt":"2022-06-05T22:50:48","slug":"interview-ilja-trojanow","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/12\/interview-ilja-trojanow\/","title":{"rendered":"Wir sehen zunehmend egoistischen und zynischen Zeiten entgegen"},"content":{"rendered":"\n<p><span class=\"einleitung\">Ein Roman im Internet? &#8211; Der Schriftsteller Ilja Trojanow sieht darin keinen Widerspruch und legt mit &#8222;<a href=\"..\/t\/trojanow.php\">Autopol<\/a>&#8222;ein respektables Werk vor <\/span><\/p>\n\n\n\n<p>Einem Schriftsteller bei der Arbeit zuzusehen, ist eine spannende Sache. Von M\u00e4rz bis August diesen Jahres konnte der Internet-Nutzer Ilja Trojanow (32) beim Schreiben des Science-Fiction-Romans &#8222;Autopol&#8220; beobachten. Der Roman, vor kurzem bei dtv premium erschienen, ist das j\u00fcngste Werk der sogenannten Web- Literatur: &#8222;Novel in Progress&#8220; (fortschreitende Geschichte) nennt beispielsweise das ZDF sein Web- Literatur-Projekt. Ilja Trojanow sprach mit Hinternet-Mitarbeiter Martin Schr\u00fcfer in M\u00fcnchen Ende November \u00fcber die d\u00fcstere Zukunftsvision seines Buches und \u00fcber Literatur im Internet.<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Herr Trojanow, wie sind Sie zu dem Projekt Novel in Progress&#8220; gekommen?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Das ZDF hat mich eingeladen. Ich war der zweite. Der erste, der das Projekt betreute, war Joseph von Westfalen, der hat aber nur Texte ins Netz gestellt. Ich habe von anfang an gesagt, da\u00df ich das nur mache, wenn das Internet als Form genutzt wird. Nur Texte darzustellen finde ich idiotisch. Die Online-Redaktion signalisierte Bereitschaft, mir bei den Fotos, den Videoclips und der Musik zu helfen. Das zweite war, da\u00df ich mich mit der vorhandenen Erz\u00e4hlstrukturen im Internet besch\u00e4ftigte. Ich hatte zuvor wenig Ahnung, habe mir dann ein paar B\u00fccher gekauft und einige Zeit vor dem Bildschirm verbracht und mir angeschaut, was es da alles gibt. Was mir sofort aufgefallen ist, da\u00df alle bisherigen Hypertext-Geschichten sehr elit\u00e4r sind. Dort wird eine sehr anspruchsvolle, avantgardistische Literatur betrieben, teilweise gelungen, teilweise nicht. Das Internet wurde aber noch nicht f\u00fcr popul\u00e4re Literatur genutzt. Ich fand es spannend, ob man zwei beliebte Gattungen \u00b7 Science-Fiction und Thriller \u00b7 im Internet realisier<\/em>en kann.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Hatten Sie die Idee zu Autopol&#8220; oder war die schon vorgegeben?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Nein, die war nicht vorgegeben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> W\u00e4hrend des Projekts, wie sah da eine normale &#8222;Autopol-Woche&#8220; aus? Waren Sie t\u00e4glich online?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Nein, ich habe jede zweite Woche eine Diskette geschickt, auf der waren die Regieanweisungen, zum Beispiel Links oder Bilder. Ich habe dann auch jeweils eine Kritik des Bestehenden geschrieben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Konnte der Internet-Nutzer in der Zeit dazwischen an der Geschichte weiterschreiben?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Nein, das ging nicht. Es gab eine Art Treffpunkt auf der Homepage des ZDF, wo Kritik ge\u00e4u\u00dfert werden konnte. Interaktivit\u00e4t ist ein Element der Diskussion, das f\u00fcr mich nicht interessant ist. Ich gehe davon aus, da\u00df die Leute k\u00fcnstlerisch t\u00e4tig sind, die das Talent dazu haben. Ich glaube nicht, da\u00df man \u00fcberall in allem mitreden und mit seiner begrenzten Kompetenz sich einmischen sollte. Die Erfahrungen gibt es auch im Theaterbereich: St\u00fccke, die das Publikum miteinbeziehen, scheitern fast immer.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Wie intensiv war der Dialog zwischen den Nutzern und Ihnen?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Am Anfang gab es wenig Dialog. Die Leute sind das nicht gewohnt. Wenn Sie etwas lesen, erwarten sie, da\u00df das fertig ist. Als nun etwas unfertiges im Netz stand, meinten einige: `Was ist denn das f\u00fcr Unsinn`. In den ersten Monaten waren die Reaktionen \u00fcberwiegend negativ, da wurde das Prinzip zu wenig verstanden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> In welchem Zeitraum lief das Projekt?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Von M\u00e4rz bis August diesen Jahres.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Im Vorwort der neuen Novel in Progress schreibt der Autor: &#8222;Einen Roman im Internet zu schreiben, das war bis vor einigen Monaten so ziemlich das letzte, das ich mir vorstellen konnte, ein Widerspruch in sich&#8220;. Wie f\u00e4llt jetzt, nach dem Abschlu\u00df, ihr R\u00fcckblick aus?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ich bin sehr experimentierfreudig. Ich bin von anfang an ohne Vorurteile gewesen, dachte nicht, da\u00df es unm\u00f6glich ist, einen Roman im Internet zu schreiben. Im Gegensatz zu vielen anderen Autoren in Deutschland bin ich auch nicht technikfeindlich eingestellt. Die Diskussion \u00fcber den Verlust der Arbeitspl\u00e4tze ist ein Beispiel. Die Tendenz ist da, da\u00df uns die Automatisierung verderbe. Das ist meiner Meinung nach Unsinn. Ich denke, entscheidend ist die Frage, was wir aus der Technik machen. Den Mi\u00dfbrauch der Technik kann man nicht ihr selbst ankreiden. Die Vorstellung, da\u00df dadurch zum Beispiel stumpfsinnige Arbeit ausstirbt, finde ich glorreich.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Also gibt es f\u00fcr Sie keinen Widerspruch zwischen Pr\u00e4senz im Internet und dem Schreiben eines Romans&#8230;?!<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Nein, den gibt es auch nicht, der kommt immer von au\u00dfen. Man ist nur nicht gewohnt daran, da k\u00f6nnen falsche Vorstellungen entstehen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Wie intensiv nutzen Sie das Internet?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ich habe festgestellt, da\u00df fantastische Recherchem\u00f6glichkeiten bestehen. Auch der Kontakt \u00fcber E-Mail hat mir vieles erleichtert.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Was halten Sie von anderen Literatur- Projekten im Internet?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ich glaube, die Entwicklung steckt in den Kinderschuhen. Wenn man sich die ersten zwanzig Jahre des Films anschaut, da wurden Filme gedreht, die sich heute keiner mehr anschaut. \u00e4hnlich ist es hier. Es mu\u00df Zeit verstreichen. In der Kunstgeschichte gibt es die Phasen der Produktion und der Rezeption. Die Rezeption steht noch aus. So wie fr\u00fcher die schnelle Schnittfrequenz beim Fernsehen die Leute \u00fcberforderte, besteht auch heute in der Rezeption Gew\u00f6hnungsbedarf. In zehn bis f\u00fcnfzehn Jahren werden zwar die textlastigen Projekte nicht im Internet Platz finden, aber wenn ich mir \u00fcberlege, was heute ein Film kostet \u00b7 Im Internet ist das viel billiger. Da sehe ich die Chancen darin, da\u00df Ideen im Internet entwickelt und pr\u00e4sentiert werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Glauben Sie, da\u00df mit zunehmender Bedeutung des Internets ein Verdr\u00e4ngungswettbewerb unter den <i>klassischen<\/i> Medien einsetzt?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Nein, trotz der Einf\u00fchrung des Fernsehens zum Beispiel ist keine Kunstform ausgestorben. Selbst die Oper nicht.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> In der Presse wurde ihr Roman als fr\u00f6hliches Experiment&#8220; bezeichnet. Vermissen Sie die Auseinandersetzung mit dem an sich brisanten Inhalt des Buches?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ja, darauf wird nicht eingegangen. Es wird nur \u00fcber die Form und die Entstehung geschrieben.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> \u00c4rgert Sie das?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ich denke, da\u00df Science-Fiction immer eine Warnung darstellt. Die Warnung in dem Buch ist sehr reell. Grunds\u00e4tzlich ist die westliche Gesellschaft dabei, das Gemeinschaftliche, das Soziale zur\u00fcckzudr\u00e4ngen. Dazu geh\u00f6rte, da\u00df versucht wurde, Kriminelle zu heilen, zu rehabilitieren. Noch sind wir so sehr in diesen demokratischen Traditionen so sehr verhaftet, da\u00df wir uns das `Kopf ab!` nicht mehr leisten k\u00f6nnen, aber in den USA zum Beispiel w\u00e4chst die Zahl der Exekutionen exponentiell an. Die Gef\u00e4ngnisse werden immer brutaler. Kaum einer denkt mehr daran, da\u00df die Insassen in die Gesellschaft zur\u00fcckgebracht werden sollen. Das andere ist, da\u00df wir alle Giftstoffe produzieren und kaum jemand etwas dagegen hat, da\u00df diese Stoffe hergestellt werden. \u00c4hnlich ist der Fall bei Sexualstraft\u00e4tern, es ist in Deutschland fast unm\u00f6glich, einen Ort f\u00fcr die Ansiedlung einer Klinik zu finden. Jeder sagt: Nicht bei uns. Zwar besteht der Konsens, da\u00df mit ihnen psychiatrisch und straftechnisch umgegangen werden mu\u00df, aber keiner will etwas damit zutun haben. Das liegt daran, da\u00df wir zunehmend zynischeren und egoistischeren Zeiten entgegen sehen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Wo sind ihrer Meinung nach die Grundlagen dieser Entwicklung?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Geschichtlich gesehen, ist das nicht das erste Mal. Das f\u00fchrte immer zu einem gro\u00dfen Knacks, zu Revolutionen. Nach einem l\u00e4ngeren materialistischen Zeit geht meiner Meinung nach das soziale Handeln allm\u00e4hlich verloren. Leider hat sich gezeigt, da\u00df die Leute erst, nachdem sie niedergetreten sind, erwachen. Es gibt den Kompromi\u00df zwischen Staat und Wirtschaft, nicht \u00fcberall zu automatisieren. Diese k\u00fcnstliche Verhinderung von Fortschritt l\u00e4\u00dft sich aber nicht am Leben erhalten. Das wird zu gro\u00dfen Protesten f\u00fchren. Die Arbeitslosen haben wir ja abgeschrieben. Andererseits definiert sich unserer Gesellschaft ja fast ausschlie\u00dflich \u00fcber den Arbeitsplatz.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Besch\u00e4ftigen sie sich intensiv mit dem Thema?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Die Geschichte der Massenbewegungen hat mich immer interessiert. Das sogenannte Lumpenproletariat hat immer den Ausschlag gegeben. Klar haben Intellektuelle den Schwung genutzt und sich an die Speerspitze gestellt, aber alle Revolutionen gewannen Dynamik durch eben dieses Lumpenproletariat. Sten Rasin sagt in dem Roman `Wir waren ja so gut wie tot, wir haben nichts mehr zu verlieren&#8220;.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Ist die Nichtbeachtung des Inhalt typisch f\u00fcr die Medien in Deutschland?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ja, solche Themen werden ja nie behandelt. Es ist Zeichen der Krankheit, da\u00df durch die Auseinandersetzung mit den Themen keine Visionen entwickelt werden. Vor kurzem las ich zum ersten Mal die Frage in einer Zeitung: Was kommt nach dem Kapitalismus?&#8220; Wir leben so, als sei der Kapitalismus ewig dauern wird. Das ist absurd, jeder redet von den unglaublichen Revolutionen in der Technik, gleichzeitig ist man der Ansicht, da\u00df ein System \u00fcberdauern wird, das durch die industrielle Revolution geschaffen wurde.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Glauben Sie an die \u00dcberwindung dieser Hindernisse?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ja, aber ich bef\u00fcrchte, da\u00df es nicht ohne Gewaltt\u00e4tigkeiten abgehen wird. Leider trennt sich niemand freiwillig von seinen Besitzst\u00e4nden, das wird zu Konflikten f\u00fchren. Der Sozialvertrag, auf den die deutsche Gesellschaft so stolz ist, ist dabei, aufgek\u00fcndigt zu werden.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Haben Sie noch Vertrauen in die Politik?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Das hatte ich noch nie. F\u00fcr mich war Politik nur eine Maskerade f\u00fcr die Interessen der Herrschenden. Diese Maskerade ist unterschiedlich ausgepr\u00e4gt. Eine t\u00e4uscht ein hohes Prinzip an Egalit\u00e4t vor, das ist die Demokratie, andere Maskeraden betonen die Nichtnotwenigkeit der Mitsprache. Im Ostblock wurde mit dem Satz `Das Volk ist sowieso an der Macht&#8220; die Mitsprache beendet. Trotzdem hatten es diese Staaten f\u00fcr n\u00f6tig gehalten, Parlamente einzuberufen und Wahlen abzuhalten. Das sind zirkushafte Formen, die scheinbar immer wieder gebraucht werden. In Deutschland gibt es nicht mehr viele Unterschiede in den Programmen der Parteien, selbst bei den Gr\u00fcnen wird der alternative Fl\u00fcgel an den Rand gedr\u00e4ngt, mit der Begr\u00fcndung, an die Macht kommen zu wollen. Das f\u00fchrt den Demokratiegedanken ad absurdum. Wenn man sich an das G\u00e4ngige anpassen mu\u00df, um an die Macht zu kommen, kann ich keine Alternative bieten.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Manchmal holt die Realit\u00e4t die Literatur ein: In Nordrhein-Westfalen wehrte sich vor kurzem eine Kleinstadt gegen die Ansiedlung einer forensischen Klinik. Wie erlebten Sie den Vorfall?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Ich hatte da eine Lesung, und keiner kam. Als ich dann nachfragte, woran das lag, wurde mir erkl\u00e4rt, da\u00df die ganze Stadt, bis auf die Kinder, sich gegen die forensische Klinik wehrte. Das wurde so intensiv abgeblockt, das fand ich unglaublich, das war fast schon faschistoid. Dort wurde nicht mehr argumentiert und nur nein&#8220; gesagt. Genau das wollte ich mit Autopol&#8220; ansprechen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Hinternet:<\/strong> Abschlie\u00dfende Frage: Wie sind ihre Pl\u00e4ne f\u00fcr die Zukunft, wie geht`s weiter?<\/p>\n\n\n\n<p><span class=\"einleitung\"><strong>Trojanow:<\/strong> <\/span><em>Was das Internet angeht, will ich es beim Schreiben meines n\u00e4chsten gro\u00dfen Romans nutzen. Zum einen zur Recherche, zum anderen als Kommunikation<\/em>sforum. Ich will ausprobieren, wie das Feedback ausf\u00e4llt.<\/p>\n\n\n\n<p>\u21d2 <a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/12\/ilja-trojanow-autopol\/\" data-type=\"post\" data-id=\"12242\">&#8222;Autopol&#8220;-Rezension<\/a><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Roman im Internet? &#8211; Der Schriftsteller Ilja Trojanow sieht darin keinen Widerspruch und legt mit &#8222;Autopol&#8222;ein respektables Werk vor Einem Schriftsteller bei der Arbeit zuzusehen, ist eine spannende Sache. 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