{"id":9789,"date":"1997-06-17T11:11:00","date_gmt":"1997-06-17T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=9789"},"modified":"2022-05-03T15:16:20","modified_gmt":"2022-05-03T13:16:20","slug":"i-could-live-in-a-tipi","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/06\/i-could-live-in-a-tipi\/","title":{"rendered":"I could live in a tipi"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Wolfgang Schirra und Frank Wagner im Gespr\u00e4ch mit Eleventh Dream Day<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Wir treffen Eleventh Dream Day auf ihrer Tour durch Deutschland in einem dieser sozialdemokratischen Kulturzentren der Bundesrepublik, die entweder mit viel Holz und\/oder mit viel geschwei\u00dftem Eisen gestaltet sind, aber immer doch einen melancholischen Eindruck der Welt vermitteln. Zur Ehrenrettung des Veranstaltungsortes mu\u00df jedoch gesagt werden, da\u00df der Konzertraum toll und geschmackvoll ist und der Kaffee hei\u00df und stark ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Eleventh Dream Day sitzen hinter uns am Tisch und verspeisen mit der Vorgruppe Freakwater die obligaten Pastagerichte in solchen Caf\u00e9-Restaurant-Bistro Einrichtungen. Na ja, wollen wir sie mal noch zu Ende essen lassen und setzen uns an die Theke. W\u00fcrden sie am Tisch nicht englisch reden, w\u00fcrden sie in diesem Post-Hippie, Post-Grunge und Post-BritPop Ambiente nicht auffallen. Nach : &#8222;Noch drei Expresso f\u00fcr die Band&#8220; trollen wir uns an den Tisch, wo mittlerweile nur noch Dough McCombs (Bass) und Janet Beveridge Bean (Schlagzeug, Gesang) von EDD sitzen. &#8222;Klar k\u00f6nnt ihr ein Interview haben&#8220;, sagt der blonde Sonnenschein Janet Beveridge Bean von der anderen Seite des Tisches und auch Dough McCombs r\u00fcckt n\u00e4her. Mr. McCombs \u00fcbrigens mit buntem Tatoo auf dem rechten Arm, was gar nicht arty wirkt, eher Rock\u00b4n Roll statt Kunstakademie.<\/p>\n\n\n\n<p>Eleventh Dream Day sollten 1995 zusammen mit Sea and The Cake und Tortoise im Dreierpacket in Deutschland spielen, was dann allerdings krankheitsbedingt abgesagt werden mu\u00dfte. 1997 kommen die sie nun mit dem neuen Album &#8222;Eighth&#8220; (City Slang\/EFA) im R\u00fccken zusammen mit Freakwater auf Tour. Freakwater ist eine schnuckelige Countryband bei der Janet Beveridge Bean Gitarre spielt und singt.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie l\u00e4uft die Tour?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Ja es l\u00e4uft ganz gut, es macht eine Menge Spa\u00df nach 4 Jahren wieder mit EDD auf Tour zu gehen. Die Besucherzahlen variieren stark. Mal sind es viele, mal weniger. In den gr\u00f6\u00dfen St\u00e4dten haben wir mehr Zuschauer. Vor allem f\u00fcr Rick<\/em> (Rick Rizzo &#8211; S\u00e4nger, Gitarrist und Songschreiber bei Eleventh Dream Day) <em>ist es wichtig mal wieder live zu spielen, Dough und ich waren ja mit Tortoise und Freakwater unterwegs. Vor allem Ricks Gitarrenspiel lebt von der Live-Atmosp\u00e4hre, weil er sehr emotional spielt. Er ist niemand, der sich im Studio einsperrt und rumt\u00fcfftelt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Was werden wir heute abend von euch h\u00f6ren? Wollt ihr den Leute eine Party bieten oder geht es euch mehr darum das neue Album zu promoten?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet: <\/strong><em>Es ist gar nicht so die Sache die neue Platte zu promoten, uns kommt es vor allem darauf an seit Jahren mal wieder live zu spielen, vor allem Rick braucht das. Dough: Also ich hab total viel Lust heut abend zu spielen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Arrangiert ihr eure alten Songs neu oder spielt ihr sie immer gleich?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dough: <\/strong><em>Wie gesagt Rick spielt ziemlich emotional und improvisiert auch, aber wir haben schon ein festgelegtes Schema nach dem wir die Songs spielen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich (Frank) hab zuletzt ein Interview mit Yo La Tengo gemacht, die haben auf ihrer neuen LP einen Song der hei\u00dft &#8222;We\u00b4re An American Band&#8220;. Im Gegensatz zu dem Grand Funk Railroad &#8211; Song beschreiben sie ihr Tourleben mit &#8222;langweilig, st\u00e4ndig im Tourbus rumhocken, nichts passiert&#8220;. Sieht das bei euch auch so aus?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Also wir finden es ganz nett so durch die Gegend zu fahren, heute waren wir spazieren, nach drei Tagen Regenwetter hat ja heute mal wieder die Sonne geschienen, wir waren auch einkaufen. Und zu dem Grand Funk Railroad Song &#8211; es ist nicht so mein Ding Dope zu rauchen&#8230;..<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dough:<\/strong> <em>&#8230;und H\u00fchner abzuschleppen<\/em> <\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>&#8230;. du sprichst hier nur f\u00fcr dich! Na ja wir werden auch \u00e4lter, wenn man j\u00fcnger ist, ist das was anderes. Also das sehen wir dann eher so wie Yo La Tengo.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Dough, du hast doch die Yo La Tengo Remix CD gemacht!<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dough:<\/strong> <em>Ja, hab ich. Wie ist denn \u00fcbrigens deren neues Album<\/em> (&#8222;I can hear the heart beating as one&#8220;)?<\/p>\n\n\n\n<p>Also ich (Frank) finde halt , die k\u00f6nnen gar nichts schlechtes rausbringen, die Platte erinnert mich auch sehr an eure Scheibe, die ja auch viele unterschiedliche Stimmungen hat.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Wir haben ja schon h\u00e4ufig mit Yo La Tengo zusammen gespielt, ich finde allerdings das Gitarrenspiel von Ira (Kaplan) und Rick unterscheiden sich doch stark. Rick spielt viel emotionaler als Ira, Rick h\u00e4lt sich gar nicht an normale Akkorde. Er spielt z.B. ein G-Dur immer anders, wie dies normale Leute tun. Ira spielt da eher vom Kopf her.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;Eighth&#8220; das Album &#8211; Nach diversen Trennungsger\u00fcchten war es schon eine \u00dcberraschung, als die neue Platte von Eleventh Dream Day in den Regalen stand. Die Qualit\u00e4t des Albums war nat\u00fcrlich, was nicht \u00fcberraschte, gut. Eine gewisse d\u00fcstere Zerissenheit pr\u00e4sentierend, spiegelt das Album sowohl den inneren Zustand der Band wieder und ist gleichzeitig Ausdruck der musikalischen Suche einer \u00e4lter werdenden amerikanischen College-Rock-Band. W\u00e4hrend Dough McCombs bei Tortoise und Janet Beveridge Bean bei Freakwater ihre Standbeine und Seelenheil wohl gefunden haben, ist Rick Rizzo musikalisch st\u00e4rker festgefahren. Dazu ein interessantes Zitat von Rick Rizzo (aus dem Heft des \u00f6rtlichen Veranstalters), den wir leider nicht pers\u00f6nlich sprechen konnten.<\/p>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\"><p>Rick Rizzo : <em>&#8222;Eighth is the end of a line, fini, insult , intolerance, ignorance, frustration &#8211; and coming to terms with it all. I figure the next record has to be about rebirth and EDD goes back to being a garage band. Or not.&#8220;<\/em><\/p><\/blockquote>\n\n\n\n<p>Wie ist eure Meinung \u00fcber das neue Album?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Es sind halt immer Erlebnisse die man da so verarbeitet. Ein Konzept hat es da nicht gegeben. Jeder hat so seinen Teil dazu beigetragen. Dough hat z.B. den 2. Song auf dem Album (&#8222;Writes A Letter Home&#8220;) haupts\u00e4chlich gemacht, Rick hat dann einen Gitarrenriff dazugespielt, den er seit 2 Jahren st\u00e4ndig im Schlafzimmer spielt.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wir haben in unserer Radiosendung von eurer neuen Platte den Titel &#8222;Two smart cookies&#8220; gespielt, haben wir da eurer Meinung nach den richtigen Titel gew\u00e4hlt?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Wenn wir eine Band w\u00e4ren, die einen Hit haben k\u00f6nnten, dann w\u00e4re wahrscheinlich &#8222;Two smart cookies&#8220; so ein Hit. Aber ich glaube wir sind keine Band, die \u00fcberhaupt einen Hit haben k\u00f6nnen (Ha Ha Ha).<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Ich (Frank) finde eure Platten kann man sehr gut am St\u00fcck h\u00f6ren weil sich langsame Nummern mit h\u00e4rteren abwechseln und auch mal ein Instrumentalst\u00fcck kommt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dough:<\/strong> <em>Ja sehe ich genauso, ich finde es macht am meisten Sinn die Platte am St\u00fcck zu h\u00f6ren.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Wie wichtig ist f\u00fcr euch eine eine feste Band? Ron Wood von den Rolling Stones hat mal gesagt, da\u00df sie zun\u00e4chst einmal ein Rolling Stone sind und erst dann Mr. Wood, Mr. Jagger, Mr. Richards und Mr. Watts. Was bedeutet es f\u00fcr euch in einer festen Band zu spielen, was bedeutet speziell EDD f\u00fcr euch.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Ich glaub der Vergleich mit den Stones ist etwas unpassend, die Stones arbeiten st\u00e4ndig, w\u00e4hrend wir mit anderen Dingen unser Geld verdienen m\u00fcssen. Nein wir sind zuerst Individuen und erst dann irgendwann einmal EDD.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Das Buisness-1990 wurden Eleventh Dream Day von Atlantic Records unter Vertrag genommen, also bei dem Label, wo sowohl Ray Charles und John Coltrane Musikgeschichte schrieben und mit AC\/DC und Led Zeppelin in den 70 ern so richtig Geld verdient wurde. Eleventh Dream Day machten mit &#8222;Bleet&#8220; 1990 und &#8222;El Moodio&#8220; 1993 ihren Job und schrieben klasse Rockhymnen, kommerziell kam weniger raus. Atlantic brachten es anscheinend nicht fertig sie an dem gewachsenen Alternativkuchen zu beteiligen, der sp\u00e4testens mit Nirvanas &#8222;Nevermind&#8220; 1991 f\u00fcr viele Bands aus dem College-Rock-Bereich erreichbar wurde. Mit den beiden Alben &#8222;Ursa Major&#8220; (1994) und zuletzt &#8222;Eighth&#8220; (1997) kehrten sie mit City Slang zu einem kleineren Plattenlabel zur\u00fcck, wo sie weiterhin Insider erfreuen und dem gro\u00dfen Publikum verschlossen bleiben.<\/p>\n\n\n\n<p>Ihr ward bei Atlantic Records einem Major-Label und seit jetzt City Slang einem kleineren Label. Die Alben, die bei Atlantic Records erschienen sind, waren meiner Meinung (Wolfgang) nach rockiger mehr auf einen Hit hin arrangiert. Die Alben bei City Slang sind demgegen\u00fcber experimenteller. Welchen Einflu\u00df haben Plattenlabels auf das Resultat, also auf die Platte, die dann aufgenommen wird?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dough:<\/strong> <em>Also eine Plattenfirma schreibt ja keinen Song. Ich mag an EDD gerade die Unabh\u00e4ngigkeit gegen\u00fcber der Plattenfirma und allem anderen. F\u00fcr uns spielt es musikalisch keine Rolle bei welcher Plattenfirma wir sind. Ansonsten sind wir schon froh da\u00df wir von Atlantic weg sind, wir hatten da zwar ein gr\u00f6\u00dferes Budget um eine Platte zu machen, aber auch viel Scherereien.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Findet ihr nicht auch , da\u00df die Platten die auf Atlantic rauskamen doch recht unterschiedlich zu den Platten auf City Slang sind?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet: <\/strong><em>Ja findest du, find ich gar nicht. So ist z.B. beim letzten Song der Platte &#8211; hei\u00dft der &#8222;Last Call&#8220; &#8230; ?<\/em><br \/><strong>Dough:<\/strong> <em>&#8230; ja!<\/em><br \/>J<strong>anet:<\/strong> <em>&#8230; der Gitarrenriff dergleiche, wie bei &#8222;Figure it Out&#8220; (von der Platte El Moodio). Also f\u00fcr mich unterscheiden sich die Platten bei den unterschiedlichen Plattenfirmen nicht so sehr.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>K\u00f6nnt ihr \u00fcberhaupt ein bi\u00dfchen Geld mit eurer Musik verdienen? (Ha Ha Ha ziemlich unn\u00f6tige Frage!)<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet: <\/strong><em>Ja ich k\u00f6nnte davon in einem Tipi leben. Also wir machen die Musik nicht wegen des Geldes, da ist nicht viel zu verdienen. Rick hat zum Beispiel noch drei andere Jobs neben Eleventh Dream Day.<\/em><br \/><strong>Dough: <\/strong><em>Ich lebe zur Zeit haupts\u00e4chlich von den Sachen mit Tortoise, das geht ganz gut.<\/em><br \/><strong>Janet:<\/strong> <em>Also ich hab ziemlich viel Zeit, bin nat\u00fcrlich zun\u00e4chst einmal Mutter und Hausfrau und koch jeden Tag das Essen. Wir mu\u00dften Rick geradezu \u00fcberreden auf Tour zugehen. Ich hab dann gesagt es ist doch egal, du verdienst in den drei Wochen Europa mindestens genausoviel wie in Amerika und den Europatrip gibt\u00b4s kostenlos dazu.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Spielt ihr vielleicht deswegen in mehreren Bands um dadurch etwas mehr Geld zu verdienen?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Dough: <\/strong><em>Nein auf gar keinen Fall, wir machen die Sachen weil sie uns Spa\u00df machen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Bei mir ist es halt so, da\u00df ich es toll finde zu den Songs von Catherine (von Freakwater) zu singen. Das macht mir \u00fcbrigens viel mehr Spa\u00df als bei EDD Schlagzeug zu spielen, weil ich beim Singen st\u00e4ndig Fortschritte mache, w\u00e4hrend beim Schlagzeugspielen eher ein Stillstand festzustellen ist. Diese Rock\u00b4n Roll Attitude ist im Alter von 20, 25 in Ordnung gerade, wenn man sich von seinen Eltern und von deren Generation abgrenzen will. So langsam krieg ich mit dieser Haltung allein vom Alter her meine Probleme, das Schlagzeugspielen macht deswegen immer weniger Spa\u00df. Ich hab von den Rolling Stones ein Video gesehen &#8222;Rock and a Hard Place&#8220; da ist Keith Richards in einer furchtbaren Lederjacke zu sehen, sonst ist er ja eher gut gekleidet, aber das wirkte schon merkw\u00fcrdig. Western und Country Musik kann man dagegen sein ganzes Leben lang machen. Wenn man z.B. Jonny Cash nimmt, der steht da oben mit seinem schwarzen Anzug und seine Gitarre und spielt seine Songs, das kann man dann auch noch mit 80 machen.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p>Bei Mo Tucker funktioniert das aber mit dem Schlagzeugspielen mit knapp 50 Jahren noch ganz gut.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Ja die ist ja auch eine Legende bzw. Teil einer Legende namens Velvet Underground, das z\u00e4hlt nicht.<\/em> Wir waren gestern abend bei den alten M\u00e4nnern von The Who und haben Quadrophenia gesehen. Sagt mal einen Satz zu den Who, sollten die das besser lassen oder findet ihr das o.k.?<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Janet:<\/strong> <em>Ja Rick ist ein gro\u00dfer Who Fan, ich hab dazu keine Meinung.<\/em><br \/><strong>Dough:<\/strong> <em>Es ist ein Problem einen Song wie &#8222;My Generation&#8220; am Leben zu halten, weil man sich doch weiterentwickelt und das Lebensgef\u00fchl der 60er und 70er eben nicht mehr hat.<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">* * *<\/p>\n\n\n\n<p>Diskographie :<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li><em>Eleventh Dream Day<\/em> (Amoeba Records, 1987)<\/li><li><em>Prairie School Freakout<\/em> (Amoeba Records, 1988)<\/li><li><em>Beet<\/em> (Atlantic Records, 1989)<\/li><li><em>Borscht<\/em> (Atlantic Records, 1990)<\/li><li><em>Lived to Tell<\/em> (Atlantic Records, 1991)<\/li><li><em>El Moodio<\/em> (Atlantic Records, 1993)<\/li><li><em>Ursa Major<\/em> (Atavistic Records\/City Slang Records,1994)<\/li><li><em>Eighth<\/em> (City Slang Records, 1997)<\/li><\/ul>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\">* * * * *<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Schirra und Frank Wagner im Gespr\u00e4ch mit Eleventh Dream Day Wir treffen Eleventh Dream Day auf ihrer Tour durch Deutschland in einem dieser sozialdemokratischen Kulturzentren der Bundesrepublik, die entweder mit viel Holz und\/oder mit viel geschwei\u00dftem Eisen gestaltet sind, aber immer doch einen melancholischen Eindruck der Welt vermitteln. 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