{"id":980,"date":"2004-04-22T05:30:47","date_gmt":"2004-04-22T05:30:47","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/archiv\/?p=980"},"modified":"2022-05-15T02:31:04","modified_gmt":"2022-05-15T00:31:04","slug":"non-stop-party-28","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/2004\/04\/non-stop-party-28\/","title":{"rendered":"Non Stop Party"},"content":{"rendered":"\n<div class=\"wp-block-image\"><figure class=\"alignleft size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/the-james-last-band_non-stop-party.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/hinternet.de\/blog\/wp-content\/uploads\/2022\/05\/the-james-last-band_non-stop-party.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-12871\" width=\"250\" height=\"254\"\/><\/a><\/figure><\/div>\n\n\n\n<p>28 <i>Hits gespielt von der James Last Band.<\/i><\/p>\n\n\n\n<p>Huch, wer ist das? Huch, wo war das letzte Lied zu Ende? Gar nicht. Das ist ja der Trick an den Nonstop-Platten. Sie stoppen nicht. Keine Leer-Rillen. Keine Pausen. Und die Leute im Hintergrund sind Party-G\u00e4ste. Winzig kleine Leute, mit in die Platte gepresst. Die Rille erweckt sie zu Leben&#8230; <\/p>\n\n\n\n<p>Und das ist der Trick der Party-Platten: eingebaute Stimmungsgarantie, falls die eigene Party so richtig floppt. Dann sitzen ein Haufen griesgr\u00e4mige Menschen auf Sofas und halten sich an ihren Drinks fest. Aber aus den Boxen t\u00f6nt lustiges Party-Geplapper!<\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Peinlich? Nein, gar nicht. Diese Menschen lauschen vermutlich hingerissen den Swing-Perlen, die aus den Boxen dringen. Denn James Last ist Experte f\u00fcr leichth\u00e4ndige Orchester-Arrangements, die \u2013 wenn man mal ehrlich ist \u2013 Tanzw\u00fctige, Spie\u00dfer und Musikfans gleicherma\u00dfen begeistern m\u00fcssten. Herrlich, diese Details. Die h\u00f6rt man nat\u00fcrlich nur, wenn man nicht tanzt, sondern stillsitzt und h\u00f6chstens leicht wippt. F\u00fcr alle Grobmotoriker gibt\u00b4s den Kickass, den Beat, die durchgehende Linie. Ach \u2013 und jetzt ein Schieber, ein langsamer Schwoof&#8230; \u201eGreen green grass of home\u201c.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8230;nach dem furiosen Einstand mit \u201eI\u00b4m a believer\u201c und \u201eGood vibrations\u201c. Dann \u201eDear Mrs. Applebee\u201c, \u201eSuper Girl\u201c, \u201eDas Girl mit dem La La La\u201c und den \u201eSpanish Eyes\u201c. James Last bringt sie alle zusammen: die Beatkapellen, die Crooner, Schlagers\u00e4nger und aus-dem-vorletzten-Jahrhundert-\u00fcbriggebliebene-Schie\u00dfbuden-Italiener. Eine gro\u00dfe, bunte Welt. <\/p>\n\n\n\n<p>Hach, da sind ja auch noch die Beatles, Donovan, die Kinks und \u2013 \u00a0Rex Gildo! Last bringt zusammen, was nicht zusammengeh\u00f6rt. \u201eNo milk today\u201c auf der Oboe (?) geblasen, die Who (\u201eHappy Jack\u201c) und Renate Kern (\u201eLa\u00df den dummen Kummer\u201c)&#8230; \u201eAaah, Bend it!\u201c Ja, mitunter tun die winzigen Menschen auf der Platte auch stolz kund, dass sie ein Lied schon an den ersten T\u00f6nen erkennen. Das nervt manchmal. Manchmal singen sie auch mit. Das ist noch schlimmer. Und trotzdem konnte es den Erfolg der Nonstop-Party-Platten nicht mindern. Ist das nicht das wahre Mysterium dieser Scheiben? Wieso konnten sie solche Hits werden, obwohl oft auch dieser komische Gesang mit drauf ist???<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>28 Hits gespielt von der James Last Band. Huch, wer ist das? Huch, wo war das letzte Lied zu Ende? Gar nicht. Das ist ja der Trick an den Nonstop-Platten. Sie stoppen nicht. Keine Leer-Rillen. Keine Pausen. Und die Leute im Hintergrund sind Party-G\u00e4ste. 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