{"id":9812,"date":"1997-06-22T11:11:00","date_gmt":"1997-06-22T09:11:00","guid":{"rendered":"http:\/\/hinternet.de\/blog\/?p=9812"},"modified":"2022-05-31T15:31:37","modified_gmt":"2022-05-31T13:31:37","slug":"tiefstapelei-in-einer-welt-voller-angeber","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/hinternet.de\/blog\/1997\/06\/tiefstapelei-in-einer-welt-voller-angeber\/","title":{"rendered":"Tiefstapelei in einer Welt voller Angeber"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Im Gespr\u00e4ch mit Lou Barlow<\/h2>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><strong>Ein Interview mit Lou Barlow hatte ich mir schon immer als ein schwieriges Unterfangen vorgestellt, da ihm schon seit Dinosaur-Tagen ein Ruf vorauseilt, der dem Begriff <em>Introvertiertheit<\/em> eine neue Dimension verleiht. Die Zur\u00fcckhaltung und schon fast an falsches Understatement grenzende Tiefstapelei dr\u00fcckt sich seit jeher in seiner Musik und in seinen Texten aus. Immer wieder h\u00f6rt man zwischen den Zeilen ein kr\u00e4nkelndes &#8222;I`m sorry to speak my mind&#8230;&#8220; oder &#8222;I don\u00b4t trust myself&#8220; und irgendwann taucht unweigerlich die Frage auf, ob diese Angst bei der Entbl\u00f6\u00dfung seiner Seele eine von Barlow inszenierte Imagepflege oder ein ehrlicher Charakterzug ist. Wenn letzteres zutrifft, dann dr\u00e4ngt sich eine weitere Frage auf, n\u00e4mlich warum er schon seit Jahren wie ein Besessener Platten auf den Markt wirft, sei es mit Sebadoh, Sentridoh und nun zum bereits dritten Mal mit Folk Implosion (bestehend aus Lou Barlow und John Davis). Als Musiker sollte man das Risiko einplanen, einen Bekanntheitsgrad zu erlangen, der \u00fcber den Zaun des Nachbarn hinausgeht&#8230;<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Das Gespr\u00e4ch lief meinen Erwartungen gem\u00e4\u00df z\u00e4h an, und erst nach zehn Minuten lie\u00df Herr Barlow von seiner Einsilbigkeit ab. \u00dcber die neueste Machenschaft von Folk Implosion &#8211; namentlich &#8222;Dare To Be Surprised&#8220; &#8211; hinaus, verriet er einige Dinge, die an den Privatbereich grenzen. Ob sich Lou Barlow w\u00e4hrend unserem Gespr\u00e4ch gehen lie\u00df, ist mir bis heute schleierhaft.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Ein eigenes S\u00fcppchen zu kochen<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>&#8222;Dare To Be Surprised&#8220; ist im Vergleich zu &#8222;Take A Look Inside&#8220; ein Album, das weniger durch fragmentarische Songstrukturen und Minimalismus gl\u00e4nzt, als vielmehr die konsequente Fortf\u00fchrung des Sountracks zum Film &#8222;<a href=\"https:\/\/web.archive.org\/web\/19980222190633\/http:\/\/www.hinternet.de\/kids.htm\">Kids<\/a>&#8220; ist. Dieser hatte gleich zwei Singleauskoppelungen (&#8222;Daddy Never Understood&#8220; und &#8222;Natural One&#8220;), die den Sprung in die U.S. amerikanischen Charts schafften. Diese Vorgabe erweckte bei dem ein oder anderen die Erwartung nach einer Folgeerscheinung und auch diesmal gibt es zwei Singleauskopplungen (&#8222;Pole Position&#8220; und &#8222;Insinuation&#8220;), die durchaus das gleiche Hitpotential aufweisen. Lou Barlow selbst versp\u00fcrt keinen Druck, weiterhin Charterfolge zu produzieren; den einzigen Druck den er versp\u00fcrt macht er sich selbst, und zwar mit dem eigenen k\u00fcnstlerischen Anspruch. Somit w\u00e4re seine Einstellung zum Musikmachen gekl\u00e4rt: In erster Linie sieht sich Lou als K\u00fcnstler der unabh\u00e4ngig von den Erwartungen anderer aufnimmt, was ihm selbst Spa\u00df bereitet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Entstehungszeit von &#8222;Dare To Be Surprised&#8220; erstreckte sich \u00fcber zweieinhalb Jahre, nicht zuletzt weil Lou Barlow &#8222;hauptberuflich&#8220; mit Sebadoh besch\u00e4ftigt ist:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>Folk Implosion sind eigentlich keine Band, mehr ein Projekt das John und ich verfolgen, wann auch immer sich die Gelegenheit dazu ergibt. Was nicht hei\u00dfen soll da\u00df wir unsere Arbeit nicht ernst nehmen w\u00fcrden. Die immense Zeitspanne ergab sich deshalb, weil ich sehr viel mit Sebadoh herumgereist bin, dann mu\u00dfte John seinem regul\u00e4ren Job nachgehen und schlie\u00dflich stand das Studio auch nicht immer zur Verf\u00fcgung, wenn wir beide mal zuf\u00e4llig zur gleichen Zeit frei waren.<\/em><\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Kontinuit\u00e4t mit dem Willen zur Besserung<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Obwohl auf &#8222;Dare To Be Surprised&#8220; mehr Vocals zu h\u00f6ren sind als auf &#8222;Take A Look Inside&#8220; und dem &#8222;Kids&#8220; Soundtrack sieht Lou Barlow keine gravierenden Unterschiede in der Konzeption der Folk Implosion Songs:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>John und ich haben unsere feste Arbeitsweise. Wenn Du die Vocals wegnimmst und die Instrumentaltracks von D.T.B.S. mit denen von &#8222;Kids&#8220; vergleichst, h\u00f6rst Du \u00e4hnliche Basslinen und Drumgrooves.<\/em><\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Verglichen mit den anderen Bands\/Projekten die Lou betreibt, steht der Sound bei Folk Implosion weiter oben auf der Priorit\u00e4tenliste:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>Der Weg zum Song f\u00fchrt \u00fcber den zuerst gefundenen Sound. Wir arbeiten nicht wie sonst \u00fcblich zuerst an den Gesangsmelodien, sondern kreieren als ersten Schritt ein Instrumental f\u00fcr den entstehenden Song.&#8220;<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>\u00dcberraschend f\u00fcr mich war zu lesen, da\u00df die gesamte Produktion digital aufgenommen wurde, h\u00f6rt sich der Sound doch sehr nach dem typischen low-fi Stil alter Sebadoh Aufnahmen an.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>Die ganze Aufnahme war sehr billig. Das Digitalverfahren ist im Allgemeinen billiger als das Analogverfahren. Beides hat seine Vorz\u00fcge. Digitalaufnahmen bringen eine gewissse Klarheit r\u00fcber, die Du mit einem herk\u00f6mmlichen Analogband nicht erreichen kannst. Trotzdem bin ich nun kein Verfechter des Digitalzeitalters. Es war eben billig, erst recht f\u00fcr die lange Zeit die wir uns zur Fertigstellung nahmen. Alles in allem steckten wir drei\u00dfig Tage in die Produktion, und an jedem einzelnen Tag gaben wir alles, um es so klingen zu lassen wie die fertige CD nun klingt. Ich denke ich habe bis jetzt noch keine gro\u00dfartige Studioaufnahme gemacht au\u00dfer vielleicht &#8222;Natural One&#8220; oder ein paar Sachen auf &#8222;Dare To Be Surprised&#8220;. Die n\u00e4chsten Produktionen mit Sebadoh und Folk Implosion sollen sowohl die Aspekte eines gro\u00dfen Studios als auch die des Homerecordings in sich vereinen. Es ist eine gro\u00dfe Herausforderung einen Studiosound gro\u00df klingen zu lassen, ohne da\u00df er sich zu poliert oder wie eine TV &#8211; Werbung anh\u00f6rt. Es mu\u00df was Lebhaftes dran sein. Wir sind beim &#8222;Kids&#8220; &#8211; Soundtrack mit einem Lo-Fi &#8211; Anspruch an die Aufnahmen rangegangen, haben aber High-End Equipment verwendet, d.h. gute Mikrophone, eine gro\u00dfe Bandmaschine (16 bzw. 24 Spuren, 2&#8243; Analog-Band) und einen Optimalen Raum benutzt. Du kannst in einem gro\u00dfen Studio mit einer Lo-Fi Attit\u00fcde einen gro\u00dfen Sound hinbekommen, ohne da\u00df die Produktion zu glatt oder unpers\u00f6nlich wirkt. <\/em><\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>Philosophisch betrachtet&#8230;Groove first!<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p> Das Samplen von merkw\u00fcrdigen Ger\u00e4uschen und Tonbandschnipseln, die schon auf &#8222;You\u00b4re Living All Over Me&#8220; von Dinosaur Jr. zu h\u00f6ren sind, waren schon immer des Meisters Steckenpferd. Seit dem &#8222;Kids&#8220;-Soundtrack findet man auch trippige Drumloops, die den schweren Groove verbreiten, im Gemischtwarensortiment des Hauses Barlow:<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>Ich bin was meine H\u00f6rgewohnheiten angeht sehr offen. Ich lasse mich von sehr verschiedenen Stilen beeinflussen, auch von Trip Hop. Gerade von Tricky gibt es einige Songs, die jemanden in unglaubliche Gef\u00fchlszust\u00e4nde versetzen k\u00f6nnen. Drum &#8211; Loops und Samples k\u00f6nnen wichtige Werkzeuge im Rahmen der Songentstehung bilden. Es ist viel einfacher einen Song \u00fcber einem fertigen Loop entstehen zu lassen als sich tats\u00e4chlich mit der Akkustikgitarre St\u00fcck f\u00fcr St\u00fcck vorzuk\u00e4mpfen. Das liegt daran, da\u00df gute Loops bereits eine eigene Melodie in sich tragen, die sozusagen den Rest f\u00f6rmlich provoziert. Leider gibt es viel Dance Music, der es an Subtilit\u00e4t und Einfallsreichtum fehlt, in der die immerwiederkehrenden Patterns nichts als Langeweile hervorrufen. Ich wei\u00df allerdings nicht, wohin uns diese Technorevolution, die schon eine geraume Zeit anh\u00e4lt, hinf\u00fchren wird und ob sich daraus noch viel mehr ergeben wird als es momentan der Fall ist. Die Neunziger sind ja auch noch nicht ganz vorbei.<\/em><\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>90s vs. 80s<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Fest steht, da\u00df die Neunziger solchen Bands, die in den Achtzigern vom Mainstrem v\u00f6llig isoliert waren, nun pl\u00f6tzlich die Chance geben einen Top 40 &#8211; Hit zu landen, da im laufenden Jahrzehnt die Grenzen zwischen den einzelnen Musikschattierungen langsam verwischen. F\u00fcr Lou, der mit seiner ersten Band &#8222;Deep Wound&#8220; 1983 mehr als Underground war und die Explosion von U.S. Alternative Bands jenseits der SST-Vergangenheit miterlebt hat, bewertet diese Entwicklung als eine positive Errungenschaft- oder?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>Die Chance, da\u00df eine Band wie Folk Implosion in den Achtzigern einen Top 40 Hit h\u00e4tte landen k\u00f6nnen, w\u00e4re gleich Null gewesen. Pop und der sogenannte Mainstream waren getrennt von dem, was man allgemeinhin als Underground bezeichnet. Bands wie H\u00fcsker D\u00fc, Meat Puppets oder Black Flag waren recht isoliert zu der Zeit als sie in ihrer musikalischen Bl\u00fcte standen. Sie mu\u00dften um ihr Publikum f\u00f6rmlich k\u00e4mpfen. Die Medien haben ihre Strategien weitestgehend ge\u00e4ndert und das macht es einer Band wie Folk Implosion m\u00f6glich Videos \u00fcber MTV einem gro\u00dfen Publikum zu pr\u00e4sentieren.<\/em><\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Die Kontrolle nur innerhalb der Familie<\/h3>\n\n\n\n<p>Man m\u00f6chte sich trotz des Popularit\u00e4tsschubs als Independent Band verstanden wissen. Die Wahl des kleinen Labels, die Familiarit\u00e4t mit den Leuten mit denen man zusammenarbeitet, soll gewahrt bleiben. Ein \u00e4hnliches Beispiel findet man hier in Deutschland bei den befreundeten Sharon Stoned und ihrer Projekt-Inzucht. Gary der das Label betreibt und den Revolver-Vertrieb leitet spielt die Live-Drums und sein WG-Mitbewohner bedient den Bass.<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>Communion ist das einzige Label in den Staaten, das Independent geblieben und nicht mit irgendeinem Major-Label verkn\u00fcpft ist. Sie bringen alles raus, von Punkrock \u00fcber irgendwelche schr\u00e4gen Gitarrenbands bis zum Experimental Noise und alles erscheint noch immer auf Vinyl, sogar auf Seven Inches. Du kannst Dir vorstellen, da\u00df dieses Label die Ideale der 80er Punk Explosion im Auge behalten hat. Wir haben dieses Label ausgesucht, weil wir an dem Entstehungsprozess der Platte bis hin zur Tourplanung beteiligt sein wollten. Wir haben alle Hebel selbst in der Hand und werden sehen, wie weit es auf diesem Weg gehen kann. Das ist weitaus aufregender als wenn wir bei einem Major Label unterschrieben h\u00e4tten.<\/em><\/strong><\/p>\n\n\n\n<p><strong><em>Die Anonymit\u00e4t, die zwischen Bands und Labels meistens herrscht, geht im Fall von Communion v\u00f6llig verloren. Eine gro\u00dfe Plattenfirma h\u00e4tte wie bei allen anderen Vertragspartnern versucht ihren K\u00fcnstler erfolgreich zu machen, wie weit die Bem\u00fchungen reichen, bleibt Dir selbst aber verborgen. Gerade wenn es sich um die Promotion dreht, geht Dir bei einem gro\u00dfen Label die Kontrolle v\u00f6llig verloren. Wir sagen Gary, wie wir uns promoted sehen wollen und er setzt das 100%ig um. Es ist, als ob man noch einmal von vorne anf\u00e4ngt, denn mit Sebadoh wurde alles immer gr\u00f6\u00dfer. F\u00fcr mich ist es wichtig mit Leuten ZUSAMMEN zu arbeiten. Das ist weitaus interessanter als Aufgaben zu delegieren. Es ist allerdings auch viel h\u00e4rter, aber der bequemste Weg ist bekanntlich nicht immer der beste. Ich arbeite noch immer mit der selben kleinen Gruppe von Leuten zusammen. Der Unterschied besteht darin, da\u00df mit Communion die Arbeit pers\u00f6nlicher geworden ist als das bei Domino, Sub Pop oder City Slang der Fall war.<\/em><\/strong>&#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Im Info-Sheet zum letzten Sebadoh-Album &#8222;Harmacy&#8220; (auf Domino Records- ein etwas gr\u00f6\u00dferes Label als Communion) ist zu lesen, da\u00df Lou nicht gerne herumtourt und lieber Konzerte in seiner Nachbarschaft gibt als auf eine ausgedehnte World &#8211; Tour zu gehen. Wieder eine Info zur F\u00f6rderung des Introvertiertheits-Images oder eine unleugbare Tatsache?<\/p>\n\n\n\n<p>&#8222;<strong><em>So stimmt das nicht. Ich bin seit einem geschlagenen halben Jahr nun unterwegs, zuerst mit Sebadoh und nun mit Folk Implosion. Nat\u00fcrlich freut man sich dann mal wieder nach Hause zu kommen und etwas Zeit f\u00fcr sich zu nehmen.<\/em><\/strong> &#8222;<\/p>\n\n\n\n<p>Jeder der in einer Band spielt, kann das sehr gut nachvollziehen, denn trotz des Spa\u00dfes, den man <em>on the Road<\/em> hat, geht einem dieses Gefangensein mit den immer gleichen Leuten irgendwann auf die Nerven.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie so oft mu\u00dfte ich w\u00e4hrend des Interviews feststellen, da\u00df das Image von sogenannten Underground\/Indie Bands von den mittelgro\u00dfen Labels gemacht wird und sich die Vermarktungsstrategien nicht sehr stark von denen eines Major Labels unterscheiden. Ja, Lou Barlow ist ein sehr zur\u00fcckhaltender Mensch, der nur sehr wenig nach au\u00dfen tr\u00e4gt was ihn innerlich besch\u00e4ftigt &#8211; eine wirklich schwierige Angelegenheit um ein Interview zu konzipieren &#8211; aber letztendlich sympatischer wie die Quasselstrippen die dank Profilierungssucht den Telefonh\u00f6rer am anderen Ende zusabbern.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center\"><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Gespr\u00e4ch mit Lou Barlow Ein Interview mit Lou Barlow hatte ich mir schon immer als ein schwieriges Unterfangen vorgestellt, da ihm schon seit Dinosaur-Tagen ein Ruf vorauseilt, der dem Begriff Introvertiertheit eine neue Dimension verleiht. 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