Michael Weston King – The Crowning Story

So richtig auf einen “grünen Zweig’ ist der sympathische englische Singer/Songwriter mit seiner doch an sich eigenständigen und charakteristischen Musik noch nicht gekommen. Seit Anfang der 1990er Jahre ist Michael Weston King „on the road“, hat nach eigenen Angaben weltweit über 400.000 Meilen hinter sich gelegt und rund 1.400 Gigs absolviert.

Mit seiner ersten Band, den noch stark „Americana“-angehauchten GOOD SONS, war er schon häufig unterwegs, aber eben auch später als Solist und mit Duo-Partnern (z. B. Alan Cook), wobei Sessions mit prominenten Gastmusikern (Nick Cave, John Cale, Steve Earle u.v.a.) zustande kamen. Insgesamt zwölf Alben und Compilations gehen bis dato auf sein Konto, oft mit guten Kritiken versehen, aber leider auch nicht die kommerziellen Renner.

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The Good Sons – Cosmic Fireworks

Das war längst überfällig: eine Werkschau der angeblich „amerikanischsten“ Band Englands.Im Mittelpunkt des in Preston/Manchester beheimateten Quartetts
stand Michael Weston King, der sich inzwischen als Singer/Songwriter einen Namen hat machen können. Mit seiner alten Truppe hatte er jedenfalls vier recht unterschiedliche Alben abgeliefert, die man im weitesten Sinne dem „Americana“-Genre zurechnen könnte. Die Doppel-CD im Digipack ist hübsch aufgemacht, die Stücke-Auswahl einigermaßen repräsentativ (u. a. mit Townes Van Zandt als Gastsänger bei „Riding The Range“); leider sind nur drei Bonustracks drauf – darunter eine starke Version des CCR-Songs „Someday Never Comes“.

(8 Fritten)

The Good Sons
Cosmic Fireworks - The Best Of The Good Sons 1994-2001
Phantasmagoria/Twah!
VÖ: 27.9.2004