Authentische Polizeiarbeit ist eine triste Sache. Berufsalltag halt und daher nur in Maßen krimitauglich. Da ist es fast ein Glück, dass die meisten Autoren nichts von Polizeiarbeit verstehen, ihr Wissen von Vorgängern übernehmen, die auch nichts davon verstanden haben oder ein recherchiertes Faktengerüst mit den Ergebnissen ihrer Phantasie behängen.
Norbert Horst versteht etwas von Polizeiarbeit; sie ist sein täglich Brot. So gesehen, beginnt man die Lektüre von „Todesmuster“ mit einer gewissen Befürchtung ob der drögen Dinge, die einem da wohl geschildert werden. Es braucht indes nur wenige Seiten, diese Befürchtung als unbegründet ad acta zu legen.
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