Bernd Begemann & die Befreiung: Unsere Liebe ist ein Aufstand

Wenn er will, kann Bernd Begemann ein harter Kritiker und entlarvender Beobachter sein. „Unsere Liebe ist ein Aufstand“ gegen alles, was uns festhält und klein macht, hören wir da auf dem neuen Album. „Wir zerstören die alte Ordnung“. Oder die wunderbar traurige Kitsch-Ballade „Wir sind lebendig begraben – und manchmal fühle ich mich nicht einmal richtig lebendig“.

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Vertigo

„The Seventh One“ von Toto war exakt die vierte CD, die ich mir gekauft habe. Die wurde, genauso wie der Vorgänger „Fahrenheit“ von Joseph Williams, eingeträllert und suggeriert mir bis heute, dass ich ihn als Sänger noch ein kleines bisschen besser fand als Bobby Kimball. Für Toto-Puristen wahrscheinlich ein Greuel, aber ich wollte nun mal CDs hören; Schallplatten waren Ende der 80er einfach extrem uncool.

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Materialien gegen die Sauberkeit des Rezensenten -1-

(In loser Folge, aus aktuellem Anlass: Einblicke in den Alltag, fernab von theoretischer Moraldiskussion. So isses halt und nicht anders.)

Ich gründe demnächst ein Kleinverlag in Saarbrücken. Nur Krimis. Natürlich bin ich finanziell klamm und starte mit einem einzigen Titel, aus taktischen Gründen wird es ein Saarland-Krimi sein. Kohle für PR hab ich nicht. Ich schicke eine Palette Rezensionsexemplare hinaus in die große weite Welt von Spiegel, Zeit, taz und Stern, aber eigentlich weiß ich: verschwendete Mühe, verschwendetes Geld.

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