Das macht Mut: Vladimir Putin, russischer Staatspräsident, hat spontan zugesagt frisches Öl ins „System“ zu pumpen und selbst das bettelarme Saarland will weitere drei Reservekansister aus der Landesreserve zur Verfügung stellen. Danke, danke, danke!
Kommt ’ne Frau zum Bäcker. Sagt der: „88, was hätten sie denn gern?“ Sagt die Frau: „Erstmal DDD und dann drei Schrotbrötchen und drei kleine Braune für die Jungs vom 311.“ „Macht drei Taler.“ „GNLS!“ „War nur’n Scherz. 3 Groschen.“ 🙋♀ 🙋
Buchmesse ’72. Nach Abschluss seiner Versicherungsausbildung war Onkel Hans eine zeitlang als Verlagsvertreter tätig. Als er sich 1972 auf den Heimweg von der Buchmesse machte, passierte es ihm, dass bei der Ankunft am Bahnhof der Zug überpünktlich schon abgefahren war. Onkel Hans reagierte wie immer sehr emotional, wobei er offenbar auf seine Umgebung stark polarisierend wirkte. Ergebnis siehe oben. Nachdem er sich wieder gefasst hatte, trank er ganz ruhig einen Kaffee in der Mitropa und kehrte dann zum Hotel zurück. Am nächsten Morgen nahm er eine Mitfahrgelegenheit nach Berlin und war dann mit dem Flieger mittags wieder in Hamburg. Oma lachte nur: „Wo sie auch hinkommen, fallen die Jungs unangenehm auf, am Ende legen sie aber immer eine patente Lösung vor.“
Loveparade ’68. Wochenlang hatten Onkel Hans und seine Kameraden ihr Lovemobil auf Hochglanz poliert. Dann ging es los, über die Transitautobahn nach Berlin. Nachdem sie auf der Ringautobahn falsch abgebogen waren endete die Reise in einer Verkehrskontrolle am Rande Ostberlins. Der Wagen wurde beschlagnahmt, Onkel Hans in den nächsten Zug nach Westen gesetzt. Er lernte dann Versicherungskaufmann. Die Regenbogenfahne auf Omas Haus hat er irgendwann verbrannt.
Kartoffelferien ’65. Das Foto habe ich selber aufgenommen. Leider unscharf, denn kaum hatte ich „Auf die Plätze fertig los“ gerufen, prasselte auch schon ein Rübenhagel auf mich ein. Von neuzeitlichem Leistungsdenken hatte hier noch niemand gehört… Was mir positiv in Erinnerung geblieben ist, waren die soliden Familienstrukturen und die fesche Kluft der Dorfbuben. Frauen mit Kopftuch begegne ich seitdem mit Vorsicht.
Das Gefühl, wenn eine ganze Armee hinter dir steht.
„Liebe Mizzi, ich habe hier viele neue Freunde gefunden. Wir machen jeden Tag tolle Sachen. Ich glaube, ich brauche erstmal sonst nichts mehr. Denk nicht schlecht von mir, es hätt‘ nicht sollen sein… „
„Wenn ich so vom Lobbytermin nach Hause radle, und ich hinter mir die schweren Reifen kommen höre, denke ich immer: Aufpassen, rechts halten, jetzt kommt der Linienbus. Nachher war es doch wieder nur irgend so ein Porsche… „