Der englische Gitarrist nimmt sich 26jährig das Leben.
2000 war James „Jimmi“ Lawrence Gründungsmitglied von Hope Of The States. Die Band war dabei, in Peter Gabriels Real World Studios ihr Debütalbum aufzunehmen. In den frühen Morgenstunden fanden seine Mitmusiker Lawrence in einem der Studios erhängt auf.
Autor: mitty
Ron O’Neal
Der US-amerikanische Schauspieler und Regisseur stirbt in einem Krankenhaus in Los Angeles 66jährig an Krebs.
Seine bekannteste Rolle war die Hauptrolle als Youngblood Priest in „Superfly“ (1972).
Randy VanWarmer
Der US-amerikanische Sänger und Songschreiber stirbt 48jährig in Seattle an Leukämie.
Seinen größten Erfolg hatte VanWarmer (der eigentlich Randall Van Wormer hieß) 1979 mit „Just When I Needed You Most“, das sowohl in den USA als auch in Großbritannien in die TopTen kam. Er schrieb auch Songs für die Oak Ridge Boys (am bekanntesten davon: „I Guess It Never Hurts to Hurt Sometimes“).
Alexandra Ripley
Die US-amerikanische Schriftstellerin stirbt zwei Tage nach ihrem 70. Geburtstag.
WeiterlesenJoan Aiken
Die englische Fantasy-Autorin („Die Wölfe von Willoughby„) stirbt 79jährig in Sussex.
WeiterlesenBrian Gibson
Der britische Filmregisseur („Breaking Glass“, „Poltergeist 2“, „Tina – What’s Love Got to Do with It?“) stirbt 59jährig in London.
Darauf einen Schnaps
Der Historische Kalender hat 11.111 Einträge!!
Depeche Mode – One Night in Paris
Sind das wirklich die vier milchgesichtigen Popper, die Anfang der 80er mit fröhlichem Synthie-Pop die Welt erobern wollten?!! Keine Frage, „One night in Paris“ ist ein Monument von Konzertfilm. Und es ruft unwillkürlich immer wieder die Folie von „damals“ wach – so stark ist der Kontrast.
Martin Gore hat mittlerweile ´was von einem alternden Pierrot, in Dave Gahans Gesicht haben die Drogen-Exzesse Spuren hinterlassen, und Andrew Fletcher wirkt immer noch wie ein auf die Bühne verirrter Student, der eigentlich nur beim Aufbau helfen sollte. Trotzdem ist klar: diese Band ist einer der besten Live-Acts überhaupt. Man muss sie dazu nicht aus der Nähe sehen, wie auf „One night in Paris“. Denn die Bühnensprache von Depeche Mode war immer eine aus klaren Zeichen, die man auch von Weitem gut lesen konnte. Die Silhouette von Martin Gore, ein Fels in der Brandung. Und Dave Gahan, ein umherwirbelnder Taifun, der schon lange vor Garth Brooks wusste, dass in den Stadien der Welt der Arm zur Augenbraue wird. Kleine Gesten müssen ins Große übersetzt werden.
Polit-Thriller
Ewald T. Riethmüller über die → Ursachen der Visa-Affäre [Telepolis]
Lektion 26: EU und Internet 1

Britney Spears Hängetitten FDP-Parteivorsitzender Analsex Verona Eisernes Kreuz Viagra Big Brother Parteitagsbeschluß Metallica Tierporno Anna Kournikova ehemaliger FDP-Generalsekretär Penisvergleich
WeiterlesenCowboy Junkies: Open
Rockmusik im neuen Jahrtausend. Das ist also das, was rüber gerettet wurde: kraftvolle Rhythmen, kernige Gitarren. Na wenn’s so einfach ist, warum ist gute Rockmusik dann so selten geworden? Weil sich wenige Bands so im Zaum haben wie die Cowboy Junkies. Sie beherrschen ihr Metier, können richtige Melodien schreiben und haben mit Margo Timmins eine zauberhafte Sängerin. Sie könnten also leicht verdaulichen Folkrock in der Art machen, dass sie eine ernste Konkurrenz für R.E.M. wären, aber sie wollen lieber ihre Hörer fordern. Das zeigt sich schon daran, dass sie ihre Musik vermeintlich schlecht abmischen.
WeiterlesenFernseh-Aufklärung
Man muss die Mimik von Angela Merkel sehen, wenn sie bei Friedmann über die 68er spricht, denn so wird klar, dass sie keine Süße ist, sondern eine gewöhnliche Keife. Man muss den neuen amerikanischen Präsidenten die Gewinnergesten der anderen amerikanischen Präsidenten nachmachen sehen, um gewahr zu werden, dass der Mann ein Hosentrompeter ist.
aus: Joseph von Westphalen: „Tausche TV nur gegen Frau Maischberger“ in: Süddeutsche Zeitung, 3./4. 2. 2001
The Walkabouts: Train leaves at eight
Wenn The Walkabouts mal etwas Zeit brauchen weil die Stücke für ein neues Album noch nicht beisammen sind und gerade keine Tournee und kein neues Chris & Carla-Projekt ansteht, dann produzieren sie gerne ein „Zwischendurch-Album“. Vor sieben Jahren hieß das „Satisfied Mind“, brachte ihnen viel Kritikerlob ein und versammelte diverse Coverversionen angelsächsischer Musiker. Das neue Überbrückungs-Werk heißt „Train Leaves At Eight“ und ist wieder eine Sammlung von Fremdkompositionen, nur dass sich die Walkabouts diesmal auf Songschreiber vom europäischen Festland beschränken
WeiterlesenChapel of Love
Wir gratulieren dem Hinternet-Mitarbeiter Kai Florian Becker und der Hinternet-Mitarbeiterin Dany Kirsch zur erfolgreichen Hochzeit. Long may you run.
June & The Exit Wounds: A Little More Haven Hamilton, Please
Typischer Fall von links angetäuscht. Schon der seltsame Bandname weist in eine völlig falsche Richtung. Es gibt keine June, das Sextett um Sänger und Songschreiber Todd Fletcher aus Champaigne, Illinois ist ein reiner Männerverein. Und die Austrittswunden im Bandnamen suggerieren eine Härte, die den Musikern gänzlich fremd zu sein scheint. Schließlich ist „A Little More Haven Hamilton, Please“ auf Marina erschienen, dem Label, das uns schon Bands wie die Bathers, Sugartown oder die Pearlfishers bescherte.
Da wundert es nicht, dass Fletchers Domäne der Popsong ist und zwar nicht der direkt ins Ohr gehende, sondern der fein ziselierte, kunstvoll produzierte. Es ist dann nur konsequent, dass zumeist das Klavier die Melodie trägt während die Gitarren eher sparsam eingesetzt und zumeist in den Hintergrund gemischt werden. Und dass zu Fletchers Helden besonders Brian Wilson von den Beach Boys zählt, hört man deutlich – von Produktionsdetails bis zu den Harmoniegesängen.
Jedem seine Zeitschrift
„Für Leute mit langen Haaren, die gerne rülpsen, gibt es Rock Hard, für Briefmarkensammler den Oldie-Markt, für komplett Bekloppte die Monatsschrift spex, die Vorruheständler lesen den Rolling Stone, und Leute, die sich überhaupt nicht für Musik interessieren, kaufen den musikexpress.“
aus: Michael Rudolf: „Strictly verkehrt herum. Münchner Journalismus a la musikexpress/SOUNDS“ in Jürgen Roth/Klaus Bittermann [Hg]: „Journalismus als Eiertanz“ (Edition Tiamat, 1999)
Whistler: Don´t jump in front of my train
Whistler machen Gitarren-Folk-Pop in Moll mit Akustik-Gezupfe, Mundharmonika und Streichern. Daß die Texte von Selbstmordgedanken und Krisenbewältigung handeln, macht die Sache auch nicht fröhlicher. Mir fehlen echte Melodien und zündende Momente, insgesamt ist mir das rustikale Gedaddel samt Hufeklappern und säuselnder Sängerin (Kerry Shaw) zu langweilig.
WeiterlesenInterview: Aeronauten
Intelligente Soulband?
Als letztlich die Aeronauten, eine erklärte Lieblingsband von Hinter-Net! und Hinternet-Radio, in unserer Hometown aufspielten und sich trotzdem kein Mitarbeiter fand, der die Band interviewen wollte, zwangsverpflichtete die Chefredaktion kurzerhand die Jungs der Vorband Clipper (eine der saarländischen Hoffnungen), das Gespräch mit den Aeronauten (hier vertreten durch Frontmann Olifr M. Guz und Bassist Hipp Mathis) zu suchen. Hier das Ergebnis:
WeiterlesenBilly Bragg & Wilco: Mermaid Avenue
Woody Guthrie ist der Übervater der amerikansichen Folkszene. Bob Dylan eiferte ihm in jungen Jahren nach, Bruce Springsteen covert gerne Songs von ihm. Mit Hilfe des Engländers Billy Bragg und der amerikansichen Band Wilco feiert der 1967 gestorbene Singer/Songwriter jetzt eine besondere Art von Comeback mit dem Album „Mermaid Avenue“.
WeiterlesenIt´s 1998
Wir wünschen allen unseren Lesern ein erfolgreiches 1998.
Zum neuen Jahr starten wir unseren historischen Kalender: Geburtstage, Todesstunden und anderes Wissenswertes aus vielen Jahrhunderten. Wird stetig ergänzt, erweitert, verbessert.

