Der US-amerikanische Texter („Charlie Brown“, „Hound Dog“, „Is That All There Is?“, „Jailhouse Rock“, „Kansas City“, „Love Potion No. 9“, „Poison Ivy“, „Riot in Cell Block #9“, „Spanish Harlem“, „Yakety Yak“) und Poduzent starb gestern 78jährig.
Der US-amerikanische Texter („Charlie Brown“, „Hound Dog“, „Is That All There Is?“, „Jailhouse Rock“, „Kansas City“, „Love Potion No. 9“, „Poison Ivy“, „Riot in Cell Block #9“, „Spanish Harlem“, „Yakety Yak“) und Poduzent starb gestern 78jährig.
Irgendwie habe ich es dieses Jahr mit der neueren deutschen Kriminalliteratur. Und den Wiederveröffentlichungen, seien es freudig begrüßte Neuauflagen in Vergessenheit geratener Klassiker oder privat aus den Regalen gezogene, leicht angegilbte Taschenbücher. Gegenwart, Vergangenheit also – und ein Schuss Zukunft, wenn man über die Grenzen der Genres schaut, von der sogenannten „Hochliteratur“ zum sogenannten „Krimi“ zur sogenannten „Science Fiction“, dann sind die Grenzen plötzlich keine mehr und man weiß noch weniger, was das eigentlich ist, mit dem man sich seit Jahren beschäftigt. Gut so.
WeiterlesenKein Krimijahr ohne Wiederentdeckung. 2011 brachte die Rückkehr von David Osborns „Jagdzeit“ und „Flussfahrt“ von James Dickey, deren erneutes Auftauchen aus dem weitgehend dümpelnden Teich des Regionalserialkillercomedy-Chichi für Belebung sorgte. Dass beide Texte thematisch miteinander verwandt sind, ist zufällig. Hier wird eine existentielle Wurzel von Kriminalliteratur, das Archaische unter einer dünnen Membran namens Zivilisation, sehr beeindruckend hochgezüchtet. Einem nicht minder großen Thema widmet sich der Roman, dem man so bald wie möglich eine Wiederentdeckung hierzulande wünscht, Victor Komans „Der Jehova-Vertrag“.
Heute ist Feiertag im Saarland. Nicht nur, aber auch, weil der endlose Krimi um Edwin Drood endlich weitergeht. Also wieder dran gewöhnen, dass der Tag mit einer Schusswunde und einer Seite Prosa beginnt. →Hier natürlich.
Matt Johnson (The The) wird 50.
http://www.youtube.com/watch?v=xR2ImlS3v3c
(Mehr Daten zum 15. August im →Historischen Kalender)
Die neue Krimicouch ist online – der Sommer leider noch nicht. Dafür strahlt Norbert Horsts →„Splitter im Auge“ und auch Jan Costin Wagners →„Das Licht in einem dunklen Haus“ erweist sich als empfehlenswerte Lektüre.
WeiterlesenGanz Krimideutschland blickt in die Zukunft. Wann geht die August-Ausgabe der Krimicouch online? Bald, sehr bald. Bis dahin, um die Wartezeit zu überbrücken, ein erster Blick auf die zukünftige Krimicouch mit einem Blick auf die Zukunft im Krimi. In →dieser Kolumne.
Wer einmal all das Küchenpsychologische, Halbgare, mühsam zum „Trend“ Hochgeschriebene in Sachen Krimi in einem einzigen Artikel lesen möchte, der greife beruhigt zum schweizerischen →„Tagesanzeiger“ und lasse sich von Juliane Lutz die Krimiwelt erklären.
WeiterlesenContrysänger Webb Pierce wäre heute 90 geworden.
(Mehr Daten zum 8. August im →Historischen Kalender)
Der US-amerikanische Filmregisseur Nicholas Ray („Im Schatten der Nacht“, „Johnny Guitar – Wenn Frauen hassen“, „…denn sie wissen nicht, was sie tun“, „Party Girl – Das Mädchen aus der Unterwelt“) wäre heute 100 Jahre alt geworden.
http://www.youtube.com/watch?v=ObFccDZ6WTQ
(Mehr Daten zum 7. August im →Historischen Kalender)
Dass die Autoren von Kriminalromanen über hellseherische Fähigkeiten verfügen, ist nach den Ereignissen von Norwegen ein Faktum und beschäftigt die Weltpresse. Rechtsradikale Massenmörder in egalitären Gesellschaften? Einfach bei den Skandinaviern nachlesen. Hätte man auch früher wissen können, denn immerhin sagen Sjöwall/Wahlöö schon in den frühen Siebzigern die Ermordung eines schwedischen Ministerpräsidenten in den Achtzigern voraus. Ein Zufallsfund der neu gegründeten Arbeitsgemeinschaft „Krimi und Kaffeesatzlesen“ belegt nun aber Sensationelles: Nicht nur Skandinavier können in die Zukunft blicken – auch Amerikaner verfügen über diese Begabung.
Vor 45 Jahren starb der US-amerikanische Stand-up-comedian Lenny Bruce an einer Überdosis.
(Mehr Daten zum 3. August im →Historischen Kalender)
Und wieder gibt es drei neue Rezensionen zu „Pixity – Stadt der Unsichtbaren“, einem sehr käuflichen Buch des wtd-Betreibers. Und sowieso gibt es die informative Seite zum Buch, →hier nämlich. Aber widmen wir uns den Rezensionen.
„Selten schaffte es ein Buch mich so sehr zu fesseln, wie dieses. Man will regelrecht wissen, wie es weitergeht und legt bevor man das nicht weiß das Buch aus der Hand.“
Doris Coley (später Doris Coley Kenner und noch eine Hochzeit später Doris Kenner Jackson) – Sängerin bei den Shirelles – wäre heute 70 geworden.
(Mehr Daten zum 2. August im →Historischen Kalender)
Vor 30 Jahren startete MTV in den USA mit „Video Killed the Radio Star“ von den Buggles.
http://www.youtube.com/watch?v=hiJ9AnNz47Y
(Mehr Daten zum 1. August im →Historischen Kalender)
In Isaac Asimovs Science-Fiction-Krimi „Die nackte Sonne“ verschlägt es den Protagonisten zur Aufklärung eines Mordfalles auf den fernen Planeten Solaria. Nur 20.000 Menschen, Nachkommen früher Auswanderer von der Erde, „Spacer“ genannt, leben dort, weitab voneinander auf riesigen Anwesen, von Heerscharen willfähriger Roboter versorgt und von der Angst besessen, einander zu begegnen, sich leibhaftig SEHEN zu müssen. Ihre sozialen Bedürfnisse befriedigen sie durch SICHTEN, dreidimensionale Projektionen, die die Illusion eines direkten Kontaktes garantieren, im Grunde aber nichts anderes sind als Fern-Sehen. Man ist da und doch weit weg. Der Ekel vor der Unmittelbarkeit des Sehens, die schaurige Vorstellung, verbrauchte Atemluft eines anderen menschlichen Wesens in die eigenen Lungen zu saugen, ist nicht angeboren, dieser Ekel wird anerzogen. Einzige Ausnahme: Ehepartner, doch auch hier nur unter Qualen, aus Gründen der Fortpflanzung indes unumgänglich. Andererseits haben Solarier bei aller verqueren Sexualität kein Problem damit, beim Sichten nackt zu sein, wie unser Protagonist gleich zu Beginn seines Aufenthalts peinlichst berührt erfahren muss.
Paul Anka, Sänger („Diana“, „Put Your Head on My Shoulder“), Texter („My Way“), Komponist („She’s a Lady“) und Schauspieler wird 70.
(Mehr Daten zum 30. Juli im →Historischen Kalender)
Dass ein Autor nicht weiß, wohin ihn sein Weg führt, wenn er einen Krimi beginnt, nun ja, so neu ist das nicht. Aber die meisten haben einen PLAN, wenigstens die Ahnung eines Plots, eine Plastiktüte voller Ideen, beim großen Discounter Kriminalliteratur in den Einkaufswagen geworfen, und dann gehen sie daran, sich daraus ihr eigenes Süppchen zu kochen. Und irgendwann wird alles anders, das Ding entwickelt EIGENDYNAMIK und das ist entweder gut oder schlecht, aber wurscht, it’s Krimi.
WeiterlesenVor 35 Jahren beging der Serienkiller David Berkowitz – besser bekannt als Son of Sam – seinen ersten Mord.
http://vimeo.com/19878883
(Mehr Daten zum 29. Juli im →Historischen Kalender)
Kabarettist Jochen Malmsheimer wird heute 50.
(Mehr Daten zum 27. Juli im →Historischen Kalender)