Pieke porträtiert

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„Delikte am Menschen“ haben ihn 43 Jahre lang beschäftigt, Gerd Hasse, Leiter einer Berliner Mordkommission. Noch nicht ganz so lange leistet Pieke Biermann Dienste am Menschen, u.a. in ihrer Radioserie „Menschen – Orte – Kriminalität“, diesmal also mit Herrn Hasse, wie immer im RBBinfoRADIO 93,1, am 26. Mai 2007 um 11:45 Uhr, wird um 16:45 und in der folgenden Nacht um 0:45 und 5:45 Uhr wiederholt und ist auch als Podcast und im Internet unter www.inforadio.de, Suchfunktion: “Recht und Ordnung” abrufbar. Klicken Sie einfach der Pieke im Radio aufs Näschen.

Die Keithstraße 28-32 in Berlin-Tiergarten ist seit 1965 die Heimat der West- und später Ganz-Berliner Mordinspektion. Ein denkmalgeschütztes, fast 100jähriges Gebäude mit langen, verwinkelten Fluren und Dienstzimmerfluchten, in deren Wänden, Decken und Böden über 50 Jahre Berliner Mord(s)geschichte stecken.

Gerd Hasse, der mit siebzehn zur – damals noch sehr militaristisch geprägten – Bereitschaftspolizei ging und bald alles dransetzte, zur zivilen Kriminalpolizei zu wechseln, hat 43 seiner Dienstjahre in der Keithstraße verbracht, zwölfeinhalb davon als Leiter der fünften Mordkommission. Auch wenn die Kommissariate nicht mehr M I/1-7 heißen, sondern LKA 1110-70 – noch immer steht neben dem wuchtigen Portal auf dem Kirchhainer Muschelkalkstein, worum es geht: “Delikte am Menschen”.

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