Trainer: Oh, Mandy!

Lokalpatriotismus hin oder her: Was ist das zweite Album der saarländischen Krachmacher Trainer für ein Knaller. Max Ludwig von Tausend Augen hat es aufgenommen, was die beste Wahl in der Region für solche Musik ist. Die wurde übrigens ausdrücklich nicht von Bundesgeldern querfinanziert, sondern aus eigener Tasche bezahlt. Darauf legen Trainer Wert, die in vielerlei Hinsicht ihr eigenes Ding machen. Trends sind ihnen Schnuppe. Sie machen lieber guten, abgehangenen Noiserock, der mit seiner Wucht und seiner technischen Raffinesse überzeugt. Lieber ein Break mehr als eins zu wenig, aber keinesfalls eins zu viel. Die Hörbarkeit hat oberstes Gebot. Über dem Sound der beiden Gitarristen Christoph Duymel und Martin Schad sowie Steaknife-Schlagzeuger Stephan Philipp erhebt Dietmar Bottler (Ex-Karcher, Ex-Zesura) seine leicht heisere Stimme, die phasenweise an Scott McCloud (Girls Against Boys) erinnert. 13 Songs plus Pro- und Epilog, an denen es rein gar nichts zu mäkeln gibt.

Trainer
Oh, Mandy!
Broken Silence

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