Lindberg Hemmer Foundation: Brazilian Architecture

Solche Musik läuft in diesen Yuppie-Schuppen, wo mittelmäßiges Essen und wässrige Cocktails für viel zu viel Geld verkauft werden. Oder sogar in Kaufhausfahrstühlen. Fahrstuhl- oder Yuppiemusik, klingt wie ein vernichtendes Urteil.

Aber mal ehrlich: die Musik ist nicht das schlimme an Yuppie-Schuppen und Fahrstühlen, sondern das Publikum. Außerdem steht die Lindberg Hemmer Foundation aus Dänemark dazu, was sie macht: ein Album, das schon so ein bisschen was wie Kultstatus genießt, heißt „Skandinavian Supermarket Music at It’s Very Best“.

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Marlon Wilhelms Inselplatten

Elvis Costello & Burt Bacharach „Painted from Memory“
Schönheit pur – da fehlen mir fast die Worte.

Carpenters „Yesterday Once More“
Eine Best-of-Sammlung, damit ich jeden dieser traumhaft schönen Titel hören kann.

Prince „Sign ‚o‘ the Times“
Da ich von jedem Interpreten nur eine Platte mitnehme, soll es dann wenigstens ein Doppelalbum vom wahren Meister sein, da gibt es noch mehr zu entdecken, bei jedem Hören wieder Neues.

Vanessa Paradis „Vanessa Paradis“
Das beste Album von Lenny Kravitz, obwohl – oder weil er (bis auf ein Duett) nicht selbst singt.

Frank Sinatra „Songs for Swingin‘ Lovers“
The Voice Mitte der 50er, als diese Stimme voll ausgeprägt war, und sich Frankieboy noch nicht auf den Megastar-Bombast verließ. Nelson Riddle weiß genau, wie er zu begleiten hat.

The Who „Tommy“
Meine erste eigene Schallplatte.

Funny van Dannen „Uruguay“
Lebenshilfe!

R.E.M. „Document“
Hier haben die Guten Menschen aus Athens genau die richtige Mischung aus Rauheit und Gefälligkeit.

Miles Davis „Round Midnight“
Die beste Version dieses Jazz-Standards, dazu Uptempo-Nummern und Balladen. Also Miles at his best.

The Rolling Stones „It’s Only Rock’n’Roll“
Die Stones-Alben aus den 70ern werden oft verkannt, sie sind großartig.

Und weil nur zehn erlaubt sind, werde ich Bernard Herrmanns „Taxi-Driver“-Soundtrack noch schmuggeln!