Cindy Lee Berryhill ist eine Songwriterin aus L.A., die vor 10 Jahren ihr erstes Soloalbum veröffentlichte (Erinnert sich noch jemand an Songs wie „Damn, I wish I was a man“ – mit der legendären Textzeile „I would be sexy with a belly like Jack Nicolson… “ ?). Nach einer zweiten LP zog sie sich für fünf Jahre zurück, in denen sie ihren Stil grundlegend überarbeitete. Resultat ist ihre dritte CD „Garage Orchestra“
Cindy Lee Berryhill hatte ihre ersten musikalischen Erfahrungen in verschiedenen Punkbands zu Beginn der 80er gemacht. Das brachte ihr bei ihren Platten in den 80ern Titulierungen wie „Königin des Anti-Folk“ ein. Titulierungen, die nur halb zutreffend waren, beschrieben sie doch mehr die Haltung mit der Cindy Lee Berryhill an die Sache heranging, als die daraus resultierende Musik selbst. Denn die war immer noch folklastig.
Autor: mitty
Brian Wilson/Van Dyke Parks: Orange Crate Art
Kalifornien 1966. Brian Wilson, Chefsongschreiber der BEACH BOYS arbeitet an „Smile“ seinem ganz ganz großen Wurf, einem Werk, das ihm endlich die langersehnte Anerkennung als Künstler einbringen soll. Der einzige Mann, den er an seiner Seite duldete war der junge Texter Van Dyke Parks.
Das „Smile“-Projekt scheiterte, Brian Wilson verschwand wegen schwerster psychischer Störungen für lange Zeit von der Bildfläche und „Smile“, die Platte, die nie erschien wurde zum Mythos.
Die Toten 1995
25.12.: Dean Martin
(*17.6.1917) Tankwart, Schauspieler, Preisboxer, Sänger, Trunkenbold („Wenn du auf dem Boden liegen kannst, ohne dich festzuhalten bist du nicht richtig betrunken“)
24.11.: Junior Walker
Motown Saxofonist
22.11.: Peter Grant
Manager der Yardbirds und von Led Zeppelin.
17.11.: Alan Hull
Leadsänger von Lindisfarne
8.11.: Dick Montana
den Beat Farmers-Schlagzeuger (der u.a. auch auf einigen Mojo Nixon-Platten zu hören ist) erwischte ein Herzanfall mitten in einem BF-Konzert. Er wurde 40 Jahre alt.
21.10.: Shannon Hoon
Der Blind Melon-Frontmann starb in New Orleans an einer Überdosis Kokain. Er wurde 28 Jahre alt.
19.10.: Don Cherry
Jazztrompeter, Vater von Neneh
4.10.: Suliaman El-Hadi
Das Mitglied der Last Poets starb mit 59 Jahren an einem Herzinfarkt
30.8.: Sterling Morrison
Der unscheinbare Vierte von Velvet Underground. Während John Cale und Lou Reed Karriere machten und Schlagzeugerin Mo Tucker auf die alten Tage viele Sympathiepunkte sammelte, war Morrison seit den 70er Jahren Dozent für englische Literatur an der Universität von Austin. Er wurde 53 Jahre alt. Seine wirkliche Bedeutung für den VU-Sound wurde nie ausreichend gewürdigt.
23.8.: Dwayne Goettell
der Skinny Puppy Schlagzeuger starb im Alter von 31 Jahren an einer Heroinüberdosis.
8.8.: Jerry Garcia
der Tod des Grateful Dead-Gitarristen bedeutete zugleich das Ende der Dead-Ära.
1.7.: Wolfman Jack
bürgerlicher Name Robert Smith (nicht zu verwechseln mit dem wuscheligen, kleinen Cure-Sänger), war einer der legendärsten US-DJs. Bekannt war er eigentlich nur unter seinem Pseudonym „Wolfman Jack“. Seine Markenzeichen waren Rock’n’Roll, freche Sprüche und sein Wolfsgeheul. Mit 57 Jahren erlag er einem Herzinfarkt.
14.6.: Rory Gallagher
(„the hardest gigging musician in the business“). Einer der Gitarrenhelden der 70er Jahre (Markenzeichen: Bluesrock, Fender Stratocaster und Baumfällerhemd), ein Mann, der sogar ein Angebot, Mitglied der Stones zu werden ausschlug (was andererseits von vielen Gitarristen behauptet wird). Geboren am 2. März 1949 in Ballyshon erhielt er seine erste Gitarre mit neun Jahren und tingelte seit er 15 war mit der Fontana Showband (später umbenannt in The Impact) durch die irischen und außer-irischen Lande. In den späten 60ern wurde er als Mitglied von Taste bekannt, in den 70ern beschritt er sehr erfolgreich Solopfade (verwies in den Jahrespolls als bester Gitarrist mehrfach Eric „Gott“ Clapton auf den zweiten Platz) und war so etwas wie ein Vorreiter der irischen Rockszene. Nach einer zunächst gut verlaufenen Lebertransplantation erlag er einer Lungenentzündung.
31.3.: Selena
die Sängerin, die als Latino-Pendant zum Popidol Madonna galt, wurde von der Gründerin ihres Fanclubs erschossen. Zur Beerdigung kamen 30.000 Fans. 1994 erhielt die einen Grammy. Wenige Tage nach ihrem Tod erschien eine LP von ihr, die prompt auf Platz 1 in den US-Charts kletterte.
30.3.: Paul Rothchild
in den 60er Jahren als Produzent für Elektra tätig und vor allem durch seine Arbeit mit den DOORS und LOVE bekannt geworden, starb im Alter von 59 Jahren an Lungenkrebs.
28.3.: Baltimora
Popsänger, mit bürgerlichem Namen Jim McShane,starb im Alter von 37 Jahren in seiner nordirischen Heimatstadt Londonderry an Aids. Sein bekanntester Song in den 80ern war: „Tarzan Boys“
26.3.: Eazy E
Eric Wright, so sein bürgerlicher Name, war das, was man in Nachrufen gerne eine vielschichtige Persönlichkeit nennt. Er hatte sieben Kinder (von sechs verschiedenen Frauen), war Begründer von ‚Ruthless‘ (eines der erfolgreichsten unabhängigen Rap-Labels Amerikas) und Gründungsmitglied von NWA (Niggers With Attitude). Hier rappte er zwar Titel wie „Fuck Tha Police“, zeigte später jedoch Verständnis für die Polizisten, die Rodney King zusammengeschlagen hatten, spendete Geld für die Republikaner und aß mit Präsident Bush im Weißen Haus. Eazy-E starb mit 31 Jahren an AIDS.
17.3.: Sunnyland Slim
Pianist der frühsten Bluesjahre, starb im Alter von 87 Jahren, spielte mit MaRainey, Blind Date, Little Water und Lonnie Johnson, führte Muddy Waters beim Chess Label ein.
5.3.: Vivian Stanshall
Das Gründungsmitglied der Bonzo Dog Doo-Dah Band starb bei einem Feuer in seiner Londoner Wohnung. Er wurde 52 Jahre alt.
23.2.: Melvin Franklin
Sänger und Original Mitglied der Temptations starb 52jährig an Herzversagen, verursacht durch ein jahrelanges Diabetisleiden und rheumatische Athritis.Seine Stimme ist bei allen großen Temptation Hits zu hören.
19.2.: Bob Stinson
Gitarrist der Replacements starb 35jährig nach der Einahme von Aufputschmitteln in seinem Haus in Minneapolis.
24.1.: David Cole
das eine C der C+C Factory.
11.1.: Heiner Pudelko
den etwas betagteren Semestern noch als Sänger der Berliner Band Interzone bekannt, starb Mitte Januar an Krebs.
11.1.: Sean McDonnell
(29), der Sänger von Surgery starb im Brooklyn Hospital in Brooklyn, New York, nachdem er kurz zuvor in ein durch seine Asthmakrankheit hervorgerufenes Koma gefallen war.
1.1. Ted Hawkins
amerikanischer Blues/Country/Soul-Sänger.
Emmylou Harris: Wrecking Ball
Emmylou Harris ist inzwischen 46 Jahre alt und lange Zeit sah es so aus, als sei sie festgelegt auf das Etikett als „Queen Of Country Music“, das ihr einige Kritiker angeheftet hatten. Viele übersahen dabei, daß sie vor fast 30 Jahren einmal als reine Folksängerin mit Joni Mitchell/Bob Dylan-Interpretationen angefangen hatte und sich auch heute noch nicht auf eine Musikrichtung festlegen läßt.
Ihr neues Album „Wrecking Ball“belegt eindrucksvoll, daß sie durchaus in der Lage ist, eingefahrene Musikgleise zu verlassen. Denn „Wrecking Ball“ hat mit Country nichts mehr zu tun, sondern ist stattdessen ein beeindruckendes, stimmungsvolles Album voller wunderbarer Coverversionen.
Cowboy Mouth: Love Is Dead
Marina Records ist ein kleines Plattenlabel aus dem Norden Deutschlands (i.e. Hamburg), das sich nicht nur durch sehr geschmackvolle, fast klassisch anmutende CD-Cover auszeichnet, sondern sich auf – ebenso zeitlos-klassische – Popsongs spezialisiert hat. Bevorzugt aus Glasgow, einer Stadt, die über ein erstaunliches musikalisches Potential verfügt. Neuester Beweis dafür ist die zweite CD von Cowboy Mouth.
WeiterlesenLoudon Wainwright III: Grown man
„Monday it’s my birthday
looks like I’ll probably make it
to 48 that’s not that old
though it’s not 24″
Ein Mann wird 48 und singt sich unter der Dusche Mut an. Alles halb so schlimm: „I know that this thinning grey hair is a sign of wisdom„. (LW im Opener der CD)
WeiterlesenPretty & Twisted: s/t
Sechs Jahre lang war Johnette Napolitano Frontfrau von CONCRETE BLONDE, einer Band, die mit ihrem Hit „Joey“ auch Radiohörern geläufig ist, die mit dem Bandnamen selbst nichts anfangen konnten. Nach fünf Lps und unzähligen Tourneen trennte sie sich Mitte letzten Jahres von ihrer Band und rief zusammen mit dem ex-WALL OF VOODOO- Gitarristen Marc Moreland und Schlagzeuger Danny Montgomery ein neues Projekt ins Leben.
WeiterlesenDietrich Schwanitz: Der Campus
„Es gibt eine Schwachstelle im System. Eine Vermischung von Politik und Sexualmoral, die neu auf dem Markt ist. … Der Fall in ihrem Institut, sexuelle Belästigung, feministischer Protest, Political Correctness. Das ist wie eine Kernfusion, die ganz neue Strahlungen freisetzt. Tödliche Strahlungen. Sie führt zu Krebs in der Politik und Krebs im Journalismus.“
Hanno Hackmann, der Protagonist des Romans und seines Zeichens angesehener Professor für Kultursoziologie hat eine kurze Affäre mit einer Studentin und gerät als Folge diverser Zufälle in einen Strudel von Verdächtigungen und Beschuldigungen und muß sich am Ende einem Schauprozeß wegen angeblicher Vergewaltigung stellen. Was ihn dahin bringt ist eine gewaltige Verschwörung, eine Verschwörung allerdings, die nicht geplant ist, sondern die Folge vieler kleiner Zufälle und einzelner Intrigen vieler Beteiligter, die alle nur auf ihren eigenen Vorteil hoffen.
WeiterlesenCamping – Maritime Strick und Regenmoden
„Ich weiss nicht wohin ich will oder wonach ich mich sehne,
ich hab viel zu wenig Zeit und viel zu viele Probleme“
(„Unterwegs“).
CDs mit Autos auf dem Cover… Womit eigentlich alles gesagt wäre, aber…
…der Reihe nach: Die Zeiten, da deutsche Texte in der Rock- und Popmusik eher selten waren sind längst vorbei. Dennoch scheint die Verwendung deutscher Texte weiterhin sehr trendabhängig zu sein. Kaum hat eine Hip Hop Band Erfolg mit deutschen Texten, gründen sich an allen Ecken und Enden Hip Hop Bands, die dem Englischen abgeschworen haben. Umso erfreulicher, daß es auch eher untypische deutschsprachige Musik gibt, wie z.B. die Debut-CD einer Band namens Camping, die den noch viel unytpischeren Titel „Maritime Strick- und Regenmoden“ trägt; musikalisch aber eher durch spröden Charme als durch Obskurität glänzt.
WeiterlesenTarnation: Gentle Creatures

Es ist noch gar nicht so lange her, da galt Countrymusik vielen als Inbegriff von Rückständigkeit, reaktionärem Denken oder schlicht künstlerischer Verirrung. Diese Zeiten haben sich inzwischen geändert, nicht zuletzt dank vieler junger Musiker, die einer angestaubten Musikrichtung wieder Leben einhauchten. Eine dieser vielen neuen Bands, die unverkrampft Tradition und Moderne mischen heißt TARNATION.
WeiterlesenSampler: For The Love Of Harry
Tribute-Sampler, die dem Werk eines mehr oder minder verdienstvollen Musikers gewidmet sind, gibt es derzeit wie Sand am Meer. Die Zahl der guten ist schon wesentlich geringer. „For The Love Of Harry – Everybody Sings Nilsson“ ist ein guter, der durch gute Songs, gute Musiker und ausführlichste Linernotes glänzt.
Auf „For The Love Of Harry“ erweisen 23 Freunde und Kollegen dem im Januar ’94 verstorbenen Harry Nilsson ihre Referenz, darunter u.a. Randy Newman, Beach Boy Brian Wilson, Ringo Starr, Marc Cohn, Aimee Mann, Fred Schneider (dessen Version von „Coconut“ aus dem Sampler durch erhöhte Nervigkeit herausragt), Joe Ely, Al Kooper, Victoria Williams, Jellyfish, Adrian Belew, The Roches und Richard Barone
WeiterlesenAlex Chilton: A Man Called Destruction

Mit 16 Jahren hatte Alex Chilton seinen ersten und größten Erfolg. Mit seiner Band THE BOX TOPS und dem Stück „The Letter“ gelang ihm gleich zu Beginn seiner Karriere ein Nummer 1 Hit in Amerika. Anfang der 70er spielte er mit BIG STAR einige exzellente Platten ein, die damals zwar keiner kaufen wollte, die ihm heute aber Kultstatus – vor allem in Kollegenkreisen (siehe z.B. „Alex Chilton“ von den Replacements) – sichern.
WeiterlesenIce-T: Who Gives A Fuck
„Who Gives A Fuck“ ist der deutsche (?) Titel von Ice-T’s „The Ice Opinion“. Bereits die Überschriften der einzelnen Kapitel („Gesetz des Dschungels“, „Verbrechen und Strafe“, „Männer, Frauen und Sex“, „Rap: Die Kunst, Scheiße zu reden“) zeigen, daß Ice T hier zum großen Rundumschlag ausholt. Von der Kindheit im Ghetto über seine Zeit als Gangmitglied („Die Gangkultur ist auf die Spitze getriebene Männerfreund- schaft“) und als Zuhälter („Aber um ein guter Zuhälter zu sein, muß man auch seine eigene Superhure sein“) und seinen Aufstieg zu einem der erfolgreichsten Rapper Amerikas spricht er über sein bisheriges Leben. Dabei sieht er sich selbst aber stets nur als Beispiel für die Probleme und Möglichkeiten seiner schwarzen „Brüdern und Schwestern“.
WeiterlesenScott Walker: Tilt
Vor fast 30 Jahren war Scott Walker mit den Walker Brothers ein weltweit gefeierter Teenie-Pop-Star. Vor mehr als 10 Jahren erschien seine letzte Solo-LP „Climate of hunter“, die – wie er selbst scherzhaft meinte – schlechtestverkaufte Platte in der Geschichte der Plattenindustrie.
Seine neue CD „Tilt“ treibt die Nicht- Kommerzialität jetzt noch einen – oder zwei – Schritte weiter. Alles, was dem Zuhörer den Zugang erleichtern könnte, fehlt hier: keine eingängigen Melodien oder eindeutigen Geschichten mehr, kein durchgängiges Klangbild. Stattdessen wirft er seine Hörer in ein Wechselbad von Klängen, abrupten Dynamikwechsel, pendelt zwischen bedrohlichen Percussionsounds und großen Streicherarrangements hin und her.
WeiterlesenElvis Costello: Kojac Variety
Elvis Costello ist ein Musiker, der immer für Überraschungen gut ist. Nachdem er 1981 seine Fans mit einem Country-Coveralbum überraschte (manche auch erheblich erschreckte) erscheint jetzt, 14 Jahre danach, ein zweites Album voller Coverversionen – als fast gänzlich County-freie Zone.
WeiterlesenTindersticks: Tindersticks
Die Tindersticks sind ein Beispiel dafür, daß manche Musiker auch heute noch in die Metropolen ziehen müßen, damit „etwas“ aus ihnen wird. Ursprünglich aus Nottingham – also: musikalischer Provinz – gelang ihnen erst in London der Weg zur Kultband (mit einigen Kultsingles) und dann zur vielbeachteten Debüt-LP. Und das, obwohl die Tindersticks sich beharrlich unmodern geben. Daran hat sich auch mit ihrer zweiten CD nichts geändert.
WeiterlesenSugartown: Swimming In The Horsespool
„You broke my heart…“ mit diesen Worten beginnt die Debüt-CD von SUGARTOWN, einem Duo aus Glasgow. Und bereits mit diesem ersten Satz stecken SUGARTOWN den Rahmen für die gesamte CD ab.
„Swimming In The Horsespool“ ist erschienen auf Marina-Records, einer kleinen, feinen Plattenfirma aus Hamburg, die spezialisiert ist auf neue britische Bands mit Hang zu ruhigen Songs und großen Gefühlen (Bathers, Cowboy Mouth, Paul Quinn). Und auch SUGARTOWN präsentieren auf „Swimming In The Horsepool“ bittersüße Lieder über zwischenmenschliche Probleme und Sehnsüchte, darunter auch zwei Coverversionen von Willie Nelson und Velvet Underground.
Grant Mclennan: Horsebreaker Star
Grant McLennan war einer der beiden songschreibenden Köpfe hinter Australiens bester PopBand, den GO-BETWEENS. Seit dem Split 1990 veröffentlichen er und sein ex-Kollege Robert Forster fast im Gleichschritt ihre jeweiligen Solo-LPs und immer hat McLennan etwas die Nase vorn.
WeiterlesenPlastikman: Musik
Vor sich hinpluckernde Rhythmusmaschinen, darber wabernde Synthesizersounds; dazu vielleicht noch ein paar – äußerst dezente – Noiseeffekte und fertig ist die Musik auf „Musik“ der CD von PLASTIKMAN. Was zunächst verdächtig nach Das-könnte-ich- auch- Produktion klingt, erweist sich bei genauerem Anhören jedoch als gelungene Leichtigkeit des Techno-Seins und zeigt auf der anderen Seite deutlich, daß Techno in seinen Spielarten einiges 70er Jahre- Krautrock-Elektronikern verdankt.
Plastikman: Musik
(Nova Mute/Intercord)
Penelope Houston & Pat Thomas: Crazy Baby
Fast zeitgleich mit „Karmal Apple“ – wenn auch ohne größere Werbung (wohl um der
„richtigen“ Houston-CD keine Konkurrenz zu machen) erschien auch eine weitere CD auf der Penelope zusammen mit dem „Paten der San Francisco Folk Szene“ zu hören ist. Allerdings ist Penelope Houston hier mehr
in der Rolle der Interpretin, denn die Songs stammen fast alle aus der Feder von
Pat Thomas. Einzige Kompositions-Kooperation ist „Loners of America“, ein
Stück, das aus dem ansonsten nett-relaxten Rahmen der CD fällt, klingen Houston/Thomas hier doch eher nach John Doe und Exene Cervenka von X – punkig eben. 1994: Back to the roots?
„Crazy Baby“ ist limitiert auf 2000 Exemplare und wie die anderen CDs des
Return To Sender-Labels (zuletzt unveröffentlichter und limitierter Stoff von Steve Wynn und Chris Cacavas. Check it out!) nur über: Normal Mail Order (Bonner
Talweg 276, 53129 Bonn) erhältlich.
Penelope Houston & Pat Thomas: "Crazy Baby"
(Return To Sender)







