Kaum kommt man hier rein, schon fällt dpr über einen her: „Du sollst mir die Anobella malen, im Garten. Los, mal!“ Und ich kann doch keine mediterranen Gärten zeichnen. Glücklicherweise hatte dpr einen Traum: er musste Anobella aus einem Teller grüne Soße retten. Grüne Soße kann ich!
Betschwester Dorota macht mich darauf aufmerksam, dass das Abschiedsbildchen zum Katholikentag so nicht durchgeht. Zum einen ist Ordenstracht nicht auf Taille geschnitten, das könne auf keinen Fall so bleiben. Die Regenpfütze könne man auch sparen, was bliebe wären doch eher die Erinnerungen an die sonnigen Momente. Im Übrigen warne sie vorsorglich davor, sich thematisch mit dem nun wieder ins öffentliche Interesse gerückten Problembär, ja Schadbär, zu befassen. Sie erinnere sich noch gut an die unselige Debatte um den Problemsack: Das könne man sich gut, gerade auch aus Rücksicht auf die mitlesenden Kinder, sparen…
Sensationeller Fund beim Stöbern im Redaktionsarchiv: Historische Visitenkarte, die ein ganz neues Licht auf Kafkas berufliche Tätigkeit zu Beginn der Zwanziger wirft – und vielleicht auch erklärt, warum der nette und adrette, wenn auch sehr schüchterne junge Mann so viel herumgekommen ist.
Beim Lesen unter der Bettdecke erreichte mich gestern noch folgender Hilferuf: …das bildchen hat die maße 7 x 7 zentimeter. eine frau und ein mann in einer kneipe, die frau diskutiert und der mann schaut sie ganz aufmerksam an… **jammert…
„Jugend im Ringen und Reifen“, so der griffige Titel einer neuen kirchennahen Internetseite. Hier schon mal die beiden Sympatieträger Don und Fallen Angel 3.
Mit den Katholiken verließ gestern auch der Dauerregen unsere geliebte Hauptstadt. Gut gefallen hat mir der SR-Moderator zu Beginn der Radio-Übertragung des Abschlussgottesdienstes: „… und auch der Wettergott meint es heute gut mit den Gläubigen hier im Stadion…“ – sehr routiniert! Was noch nicht wieder aufgetaucht ist, ist die abgesägte Redaktionsschrotflinte und eines meiner großen Frottehandtücher (Motiv: Krimipapst) – zweckdienliche Hinweise werden gerne entgegengenommen.