
Deutschlands berüchtigtster Bierkrug!

Deutschlands berüchtigtster Bierkrug!

Eben höre ich, dass mein Nachbar als Terrorverdächtiger festgenommen worden ist, so ein netter junger Mann. Ich erinnere mich noch, wie er den ganzen Sommer hindurch mit seinen Freunden gegenüber beim Tee saß. Immer nur beim Tee. Nun stehen Zeitung und Presse vor der Tür und fragen, ob ich ein Foto von ihm hätte. Ich häng doch nicht am Gartenzaun und fotografier meine Nachbarn, wie sie Tee trinken. Immer nur Tee, stundenlang. Niemals nicht auch nur ein Bier. Obwohl, weiß man’s?

Kurz hinter Saarbrücken begann es zu dämmern. Offenbar ließ auch die Wirkung der Narkose nach und der Alligator begann rhythmisch an den Kofferraumdeckel zu kopfen. Unwillkürlich pfiff der Fahrer im Takt des Untieres mit. Es würde eine lange Fahrt werden bis St.Tropez.

Seit einem Jahr halte ich mich nun schon in einer seltsamen Zwischenwelt auf. Zunächst schien ja alles noch vertraut, ich schwebte über meinem Redaktionstisch. Dann war mir, als ob ich in einem Wandschrank steckte – in Dieters Treppenhaus! Die Zeichenkräfte wollten mir schwinden… Draußen rasselte eine wahnsinnig gewordene Tastatur, dann roch es nach Grillfest, dann wieder die Tastatur.
Weiterlesen… und sein debiler Großvater.

Aber Opa, ich heiß‘ doch auch Bond, James Bond!

Eben kommt das Neue Jahr zur Redaktionstür herein. Antrittsbesuch bei Hinter-Net!. Wie es denn wird, das Jahr 2007? Ist schon was bekannt? Nein, steht zwar alles hier im Script, aber sorry, noch keine Zeit gehabt, mich einzuarbeiten. Kam alles ganz plötzlich, aber sind ja noch ein paar Stunden bis Mitternacht. Muss auch gleich weiter. Wir sehn uns auf jeden Fall. Tschüssi.
Kirche goes Bond:

Mein Name ist Christ, Jesus Christ.

Am 27. ist Weihnachten schon wieder vorbei! Also die Zeit nutzen und schnell noch paar Geschenke annehmen.

Vorschau auf den 31. Dezember: Während die anderen feiern, wartet das Alte Jahr in Frankfurt/Hahn auf den 0:00-Uhr-Flieger.

Sie können mir ruhig glauben, sagte das geheimnisvolle Männlein, wir Weihnachtsmänner gehen natürlich mit der Zeit. Rauschebart war mal, auch die Geschenke können sie sich abschminken. Was ich ihnen anbieten kann sind Gestimmtheiten. Soll es etwas Aufgeregteres sein oder eher etwas Stilles? – Glücklicherweise kam in diesem Augenblick mein Nachbar nach Hause. Wer weiß, wie die Geschichte sonst noch weitergegangen wäre.

Während Dieter auf der Buchmesse rummacht sitze ich schon längst an der Hinter-Net!-Weihnachtskollektion. Alles Pret-a-Porter und auch noch bezahlbar. Das hier war übrigens der Aufmacher 1999. Da hatten wir aber noch nicht auf allen Seiten Farbe.

„Das ist der Täter? Also das finde ich ein bisschen an den Haaren herbeigezogen.“
Felix, Klasse 8a1
(Jede Ähnlichkeit mit irgendwelchen Szenen in irgendwelchen Foltergefängnissen
ist natürlich rein zufälliger Art.)

Während draußen ein letztes Mal im Jahr das Leben pulst, spinnt er drinnen seine unsichtbaren Fäden, reiht Wort an Wort, return return, in der dunklen Kammer, 2. Hinterhaus, bei Woll (bitte 3 mal) klingeln.
Mit dem gegenwärtigen Dauerregen haben die Zwerge da unten in ihren Höhlen so ihre Probleme. Während der kurzen Regenpausen müssen sie dann hoch zum Luftschnappen. Sie sind dann noch recht benommen und man kann sie leicht fangen. Hier hält meine Tochter gerade einen fest, während ich schnell die Kamera hole. Klick! Und schon hat der kleine Kerl neue Kräfte geschöpft, reißt sich unter grässlichen Verwünschungen los und verschwindet im Komposthaufen – im Bild links hinten neben Abpumpschlauch und Wischeimer.

raphael
Mike mit sener Riesennummer: Allegorie auf den Sommer 2006.

Terminabsprache bitte über mich

Ist es so recht, Dieter? Ich hab mich jetzt für Bordeaux entschieden.

Hi folks, i’m back again! Und Dieter, ich seh das! Alles! Auch von da draußen, weit weg!
Bin nur mal kurz Zigaretten holen.
raphael
Ab und an schaue ich ja mal im Hinter-Net!-Weblog vorbei. Auch wenn es sehr heiß ist und der Bauernsalat dampfend auf dem Tisch steht. Und was die Diskussion zum Thema Digicam angeht… Also, ich frag da immer den erstbesten UMTS-Nutzer. Der macht ein Foto und läd es mir auch gleich ins Netz. Ab, fertig.

Und jetzt guten Appetit!