Crisis? What crisis?

Die Süddeutsche schreibt zu ↑Madonnas München-Konzert u.a.:

Seit damals hat sich einiges getan im Leben der Madonna Louise Ciccone: Männer gingen, Adoptivkinder kamen, sie küsste Fitnesstrainer und Kollegin Christina Aguilera, Päpste murrten, Plattenverkäufe schnurrten (sie hat 300000000 Millionen Tonträger verkauft), sie drehte Filme, spielte Theater, führte Regie, schrieb Kinderbücher, modelte, studierte die Kabbala.

Presseschau 16. August 2009

Die FAZ-CD der Woche stammt von den Cave Singers: ↑Ein Trio, heute noch so gut wie hausgemacht

Arbeitsteilung. Die Zoot Woman und(Produzent) Stuart Price: ↑Die Dinge sind, wie sie schienen

Die Frankfurter Rundschau über Jan Delay: ↑Das cleverste Cleverle schlägt zu

Second only to The Doors as the most overrated band in pop history. The Independent über das Debüt der Stone Roses, dessen 20jähriges Jubiläum man jetzt feiern kann – oder eben nicht: ↑A ‚classic‘ that is nothing but fool’s gold

Brown’s inability to hold a tune is legendary, of course. Once likened to „an old guy grabbing the karaoke mike at chucking-out time“, no one expected a virtuoso performance. So what exactly did he have going for him? In declaring himself „the resurrection“, this self-styled deity with the Neanderthal skull certainly had an inflated sense of his own importance. If nothing else, he was living proof that a monstrous ego can get you a long way in pop.

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R.I.P. Jim Dickinson (1941-2009)

Der amerikanische Musiker und Produzent Jim Dickinson ist tot. Er starb am Samstagmorgen im Schlaf – kurz nachdem er sich einer dreifachen Bypass-OP unterzogen hatte.

Als Pianist war er auf Platten von Aretha Franklin, Ry Cooder, der Flaming Groovies, der Rolling Stones („Wild Horses“) und Bob Dylans (dem auch der Satz zugeschrieben wird: „if you’ve got Dickinson you don’t need anybody else“) zu hören und produzierte Bands wie Big Star (das legendäre dritte Album), die Replacements, Green On Red, Mudhoney, Primal Scream uvm.

Presseschau 14. August 2009

Franz Dobler in der taz über zwei Bücher zum Thema Woodstock („Making Woodstock: Ein legendäres Festival und seine Geschichte (erzählt von denen, die es bezahlt haben)“ und Frank Schäfers „Woodstock ’69: Die Legende„): ↑Das Bad in Gottes Freudentränen

NZZ: ↑Utopie und Geschäft

Sex, drugs and rock ‘n’ roll—↑Woodstock left its mark on baby boomers everywhere

Die Welt über ein Woodstock-Museum in Bethel: ↑Lümmeln im Hippie-Bus

Und auch Willi Winkler schreibt für die Süddeutsche zum Thema: ↑Endlich eine Heimat

Wie harmlos dagegen die Massen in Bethel, ganz weit oben im Bundesstaat New York. Nicht Kanonen-, sondern bloß Schwenkfutter für die gierigen Kameras: freischwingende Schwänze, unbearbeitete Brüste, ein sorgloses Spielen im Schlamm, das Ravi Shankar an die Wasserbüffel in seiner indischen Heimat erinnerte. Wer sich nicht vorstellen kann, welche Freiheit Woodstock wenigstens vorübergehend brachte, soll mal versuchen, seine noch nicht schulpflichtigen Kinder nackt an einem amerikanischen Hotelpool herumlaufen zu lassen.

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Was soll das, Suhrkamp?

Es ist skandalös. Bei seinem Versuch, mit Krimis Geld zu verdienen (darf man das überhaupt?), schreckt der Suhrkamp Verlag selbst vor den übelsten Methoden nicht zurück. So hat er jetzt die kleine und verdienstvolle Edition Phantasia genötigt (Geld? Blanke Gewalt?), folgenden Dialog in Rex Millers „Im Blutrausch“ einzuschmuggeln:

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Presseschau 13. August 2009

R.I.P. Les Paul: ↑Me And My Guitar: Legendary Musician/Inventor Les Paul Dies at 94, ↑Death of the Guitar Man: Les Paul (1915-2009) , die Washington Post ↑setzt auf Fotos, ↑Les Paul Dies, ↑Gitarrenerfinder Les Paul gestorben

Und auch bei Newsweek erinnert sich einer, der dabei war:  Stop being nostalgic for the 40-year-old concert. It was wet, crowded, and overhyped. ↑I Was At Woodstock. And I Hated It.

Jan Delay gibt sich im Welt-Interview bescheiden: ↑„Ich kann es mit Michael Jackson aufnehmen“

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Vamba Sherif: Geheimauftrag in Wologizi

Kriminalliteratur kann eine ganze Menge. Unter anderem fliegen. Irgendwo zwischen dem schmutzigen, konkreten Boden der Wirklichkeit und jenen übergeordneten Sphären aus Tradition, Denkweisen und jeder Form von tröstender Religion. Genau eingestellt, schafft es diese Kriminalliteratur sogar, sich in der Region aufzuhalten, wo der Dreck des Alltags und das Unfassbare seines Überbaus transzendieren. Vamba Sherifs „Geheimauftrag in Wologizi“ hat genau diese richtige Höhe.

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Krimileseleben -4-

Krimileserinnen und -leser sind mehr als ökonomische Manövriermasse von Verlagen oder diffuses Zielpublikum von Krimischaffenden aller Art. Sie haben eine Geschichte und gute Gründe, Krimis zu lesen. Die Serie „Krimileseleben“ möchte ein wenig von dieser Geschichte und diesen Gründen erzählen. Diesmal die ersten vier Stimmen von erfreulich vielen, die sich nach einer Einladung auf der Krimi-Couch bereiterklärten, mir auf vier Fragen zu antworten. Das nächste Viererpäckchen folgt bald. (→Folge 1 – →Folge 2 – →Folge 3)

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Presseschau 8. August 2009

Andrian Kreye macht sich für die Süddeutsche auf die Suche nach dem wahren Bob Marley: ↑Rastafahndung

Der Spiegel sieht in der ARTE-Dokureihe „Welcome To The 80’s“ (die am kommenden Dienstag beginnt) eine ↑Späte Ehrenrettung. Als ob die 80er die wirklich nötig hätten…

Der Telegraph ↑bespricht Mark Ribowskys Buch „The Supremes: a Saga of Motown Dreams, Success and Betrayal“.

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Auf der Suche nach dem schottischen Mythos

Wer heute Nacht die unterhaltsame neue Folge der Arte-Reihe „Durch die Nacht mit…“ verpasst hat, braucht sich nicht zu ärgern, hat er/sie doch noch sieben Tage lange die Gelegenheit sich ↑hier in der Arte-Mediathek das Aufeinandertreffen von Krimiautor Ian Rankin, Schauspieler Alan Cummings („Golden Eye“, „X-Men 2“) und der schottischen Stadt Edinburgh online anzuschauen. Die Zeit läuft.

Presseschau 6. August 2009

Jon Savage talks punk with The Quietus: ↑Jon Savage Interview & An Extract From The England’s Dreaming Tapes

The Quietus über das gerade bei Sony wiederveröffentlichte ↑“Jeff Wayne’s War Of The Worlds“

Thomas Dörschel,  von Virginia Jetzt! übers unterwegs sein: ↑Der Beginn ist das Ziel

Unterschätzt. jetzt.de spricht mit Rebecca Forest, der Autorin von „Groupies and the Construction of the Heavy Metal Rock God„: ↑Sex mit dem Namen

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